Vom C64 zur Cobra

Wirtschaftsinformatiker Philip Hein ist von Beginn an bei FORTIS

Philip Hein wurde am 10.01.1970 in Schloss-Neuhaus bei Paderborn geboren und wuchs dort auf. Sein Vater war Key-Account Manager bei einem mittelständischen Textilunternehmen, seine Mutter Bürokauffrau und Hausfrau. Irgendwann brachte sein Halbbruder das „Pong-Spiel“ und später einen C64 mit zu ihm nach Hause. Seit den 1980-er Jahren gab es bei den Heins zuhause immer Computer. Das hat Philip früh geprägt.

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Nach seinem Abitur am Theodorianum in Paderborn begann er an der dortigen Uni das BWL-Studium, was er jedoch abbrach und daraufhin zum Wirtschaftsinformatiker umschulte. Vor mehr als 12 Jahren fing Philip in der Vorgängerfirma CSI an und war zum Zeitpunkt, als Fortis gegründet wurde, in Wolfsburg bei VW. Seit dem Start der Strategie mit agilen Businessteams war er zuerst im Siemens-Team und ist aktuell im arvato-Team. Sein Tätigkeitsprofil bei FORTIS umschreibt er als Entwickler, Architekt und Analyst, wobei er derzeit wieder als Entwickler aktiv ist.

„Bei der Arbeit für FORTIS gefällt mir vor allem der Zusammenhalt aller Mitarbeiter und die gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung“, erklärt Philip Hein. Die Auszeichnung beim Wettbewerb „Hamburgs Beste Arbeitgeber 2012“ betrachtet er als ein Personalmarketing-Instrument: „Das gute Abschneiden war für mich eigentlich klar. Auch nach über 12 Jahren im Unternehmen kann ich mir keinen besseren Arbeitgeber vorstellen! Ich bin gespannt auf das Abschneiden beim Wettbewerb „Great Place to Work – Beste Arbeitgeber in der IT 2013“.“

Für die Zukunft wünscht er sich, dass FORTIS die begonnene Strategie konsequent weiter verfolgt und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lässt: „Wir lernen alle neue Dinge und da können Fehler passieren. Hauptsache, ein einmal begangener Fehler kommt nicht wieder vor!“

Philip ist verheiratet mit Sylvia, die auch bei Fortis arbeitet. Sie haben zwei Söhne, Sebastian (7) und Benjamin (4). In seiner Freizeit ist er für die Familie und den Garten da, daneben spielt er gerne Golf und fährt seine Cobra (Foto). An Musik hört er fast alles außer Jazz, an Büchern hat er zuletzt gelesen: „Die Chronik der Unsterblichen“ von Wolfgang Hohlbein und „A Game of Thrones“ von George R. R. Martin im englischen Original.



Steuerung von technischen Geräten und Projekten

Wirtschaftsinformatiker Thomas Schwarz zwischen Heavy Metal und Smart Home

Thomas Schwarz wurde am 18.11.1976 in Flensburg geboren und wuchs dort zusammen mit einem älteren Bruder auf. Sein Vater war gelernter Schiffzimmerer-Meister, die Mutter Buchhalterin, woher auch bei ihm eine Nähe zum Controlling rührt. […]

Er durchlief seine Schullaufbahn in Flensburg und fing dabei schon früh EDV und die Arbeit am Computer an, von C64 über Amiga bis 486. Auf der Hebbel-Realschule malte er mit Comal (Stichwort Use Turtle) das Haus vom Nikolaus, auf dem technischen Gymnasium Flensburg steuerte er in Maschinenbautechnik Minifahrstühle an.

Nach dem Dualen Studium zum Wirtschaftsinformatiker bei den Stadtwerken Flensburg arbeitete er zunächst dort als Entwickler, anschließend bei Lufthansa Technik (LHT) als Projektkoordinator, bei Lufthansa Systems als Projektleiter und bei den Stadtwerken Lübeck als IT-Manager, ehe er 2009 bei FORTIS anfing. Zunächst war er zentral dem Kunden LHT zugeordnet und bewegt sich seitdem wechselweise in der Entwicklung, Beratung und Projektleitung.

An der Arbeit bei FORTIS gefallen Thomas die offene Kommunikationskultur, die flachen Hierarchien sowie der respektvolle Umgang mit allen Mitarbeitern und, dass das Unternehmen die Familie einbezieht. In Bezug auf die Teilnahme beim Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber 2012“ war er überrascht, dass FORTIS keine fünf Sterne bekommen hat: „Das hätte ich eigentlich erwartet. Aber insofern passt auch unser Slogan ‚Da geht noch was!’.” Nun wünscht er sich, dass die angestrebten Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Ergebnisses auch zügig erarbeitet werden.

In seiner Freizeit hört Thomas gerne harte Rock- und Metal-Riffs von Bands wie Slipknot und Korn. An Literatur nimmt er sich am liebsten Fantasy vor, wie zuletzt der Schlussteil der Tetralogie von Christopher Paolini: „Eragon 4 – Das Erbe der Macht“. Thomas Schwarz ist verheiratet und lebt in Hamburg. Für seine Frau und ihn ist das gemeinsame Haus zum Hobby geworden.

„Hier tobe ich mich unter anderem in der Elektroinstallation aus“, berichtet Thomas: „Stichwort Smart Home, die Nutzung des Standards KNX, der es ermöglicht z.B. bei geöffnetem Fenster automatisch die Fußbodenheizung auf Standby zu regeln.“ Die Steuerung von Rolladen, Licht und Heizung ist über PC, Internet oder App möglich. Abgesehen davon tun sich für ihn genügend weitere Bereiche auf, um durch die Arbeit am Haus auch mal weg vom Rechner zu kommen und den Kopf freizukriegen.



Ein Programmierer, der „ins Gold“ trifft

Der Informatiker Matthias Rauer ist von Anfang an bei FORTIS dabei

Matthias Rauer wurde am 23.10.1973 in Verl geboren. Seine Affinität zur Mathematik wurde ihm schon in die Wiege gelegt, da sich das Datum ergibt, wenn man die ersten fünf Primzahlen miteinander multipliziert. Sein Vater ist Maler, seine Mutter Näherin, er wuchs zusammen mit einer Schwester auf. […]

Als er 10 Jahre alt war, machte der Besuch in einer Fasson-Dreherei großen Eindruck auf ihn. Programmierte CNC-Automaten stellten von alleine Werkstücke her. Als er dann mit 12 einen eigenen Computer hatte, war das erste, was er tat, auf dem C64 ein kleines Programm zu schreiben.

Nach seinem Abitur 1993 an der Hans-Ehrenberg-Schule in Bielefeld-Sennestadt leistete Matthias Zivildienst bei den den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld. Anschließend studierte er Informatik mit dem Nebenfach Mathematik an der Universität in Paderborn und legte im März 2000 sein Diplom ab. Nachdem er im Folgemonat beim FORTIS-Vorläufer-Unternehmen CSI eingestiegen war, wechselte er im März 2003 zu FORTIS.

Als Software-Entwickler, IT-Berater, Software-Architekt und Tutor hat er in den vergangenen neun Jahren in mehreren Business Teams gearbeitet, so bereits mehrfach für arvato und Bertelsmann sowie alleine viereinhalb Jahre für Siemens. Aktuell arbeitet er bei VW in Wolfsburg. An seiner Tätigkeit liebt Matthias den Abwechslungsreichtum: „Ich werde bei jedem neuen Projekt und vor allem bei einem für mich neuen Kunden und dem neuen Umfeld immer wieder neu gefordert, es wird nie langweilig!“

Das gute Abschneiden beim Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber 2012“ unter den Top 20 der Stadt bewertet Mattias Rauer als gute Werbung für FORTIS: „Man wird darauf angesprochen, wenn man seine Visitenkarte zeigt. Viele lesen es falsch als ‚Hamburgs besteR Arbeitgeber 2012’. Doch potenzielle Bewerber aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe fühlen sich dadurch wahrscheinlich nicht angesprochen.“ Für die Zukunft freut er sich auf weitere Neukunden und wünscht sich noch mehr Transparenz in der Unternehmensentwicklung.

Privat hört Matthias gerne Podcasts wie von www.cczwei.de oder den ArchitekTOUR-Podcast von heise-Developer. Um Musik zu hören, stellt er einfach das Radio an und hört dann „EinsLive“. Daneben liest er gerne Fachbücher, um sich weiterzubilden. Sein neuestes Hobby ist das Bogenschießen, wobei er bereits mehrere Trophäen gewonnen hat. „Alle ins Gold“ lautet das Motto zu Beginn eines Wettkampfes, womit der innerste Kreis auf der Zielscheibe bezeichnet wird. An dem Sport schätzt er die Konzentration, den Spannungsaufbau aus einem ruhigen Stand heraus und die Perfektionierung des Bewegungsablaufes, wobei bei Schüssen aus über 50 Metern nur ein leise hörbares „Plop“ die Rückmeldung über den Einschlag des Pfeils gibt.



Organisches Wachstum vorprogrammiert

Christian Bartling ist promovierter Biologe und FORTIS-Mann der ersten Stunde

Christian Bartling wurde am 20. September 1966 in Bünde, einer kleinen Stadt rund 25 km nördlich von Bielefeld, geboren. Er wuchs zusammen mit einer älteren Schwester auf. Seine Eltern waren selbständig und hatten eine Strickerei. Dabei prägte ihn die Erfahrung, wie stark sich berufliche Themen auch in privaten Bereichen auswirken können. Daher war für ihn früh klar, dass er das nicht fortführen und stattdessen Berufliches und Privates klar trennen wollte.

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1986 machte Christian sein Abitur am Bünder Gymnasium am Markt und absolvierte anschließend 15 Monate Bundeswehr in Flensburg. Später nahm er in Bielefeld das Studium der Biologie auf. Bereits als wissenschaftliche Hilfskraft entwickelte er seit 1990 Software für verschiedene Versuchsauswertungen (C, C++, etc.). Er legte 1995 sein Diplom ab und ließ 1999 die Promotion in Biologischer Kybernetik folgen. Bereits neben der Uni-Ausbildung betrieb Christian mit einem Freund eine kleine GBR, die sich mit Software-Entwicklung und Datenbank-Programmierung beschäftigte.

Anschließend entwickelte er Software in einem Büro für Gas- und Wasser-Messtechnik und stieg bereits 1999 im FORTIS-Vorläuferunternehmen CSI ein. Eigentlich hatte sich Christian Bartling auf eine Stelle als Systemadministrator beworben, erhielt aber diejenige für Software-Entwicklung. Sein erstes Projekt war die Neuentwicklung von KABA (internationale Kasse-/Bank-Anwendung für Siemens in München). Seitdem hat er auch die Rolle eines Beraters inne und schätzt die Arbeit direkt beim Kunden sehr. Besonders großen Spaß bereitet ihm die Möglichkeit, in verschiedenen Themen (von Software-Entwicklung bis Projektleitung) und Branchen (Dokumentenmanagement, Teleshopping/E-Commerce sowie Print- und Lettershop-Dienstleistungen) tätig zu sein.

Seit einiger Zeit behandelt er auch interne Themen beim Business Team FORTIS wie die Teilnahme an der Strategieentwicklung und die Initiativen Teamentwicklung und Weiterbildung, die wieder andere Aufgaben bereit halten und Perspektiven ermöglichen. Bei FORTIS gefällt ihm, dass gerade in jüngerer Zeit von vielen Mitarbeitern Dinge angefasst und umgesetzt wurden, die er so vorher nicht für möglich gehalten hätte, und dass er seine Arbeit zu einem sehr großen Teil selbständig planen und gestalten kann. Dabei stellt er zuweilen fest, wie schwierig es ist, alle seine Aufgaben so zu koordinieren, dass jeder gut versorgt ist.

Sehr begeistert ist er vom guten Abschneiden beim Wettbewerb Hamburgs Beste Arbeitgeber: „Für mich bedeutet das gute Ergebnis, dass die Mitarbeiter Vertrauen in FORTIS haben und zuversichtlich bezüglich der Entwicklung des Unternehmens und auch ihrer eigenen Entwicklung sind.“, erklärt Christian Bartling: „Das ist natürlich eine perfekte Basis und wir versuchen unter anderem durch die Initiative Teamentwicklung auf diese Grundlage noch ein wenig drauf zu packen!“

In seiner Freizeit widmet er sich gerne seinen Langzeithobbies Volleyball und Motorradfahren, die er beide seit mehr als 25 Jahren mit Freude verfolgt. In puncto Literatur ist er oft noch seinem alten „Bio-Leben“ verhaftet, wie zuletzt mit den Büchern von Richard Dawkins: “The Greatest Show on Earth: The Evidence for Evolution” und von Richard David Precht: „Die Kunst, kein Egoist zu sein – Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält.“ Christian ist schon mehr als 20 Jahre mit seiner Frau Sabine zusammen. Die beiden haben vor sechs Jahren geheiratet.



Freiraum mit Verantwortung

Jürgen Trautmann ist Kunstliebhaber und ein „IT-Urgestein“

Jürgen Trautmann wurde am 19.08.1949 in Görlitz geboren, der östlichsten Stadt Deutschlands. Im Jahr 1953 zog er mit seiner Familie nach Dresden. Dort besuchte er zehn Jahre lang die Oberschule (Realschule). Während der Schulzeit war sein Wunsch als Matrose zur See zu fahren.

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Nachdem dies aus medizinischen Gründen nicht möglich war, trat er zunächst ohne große Motivation eine Lehre als Elektromonteur an. Diese Wahl erwies sich rückblickend als Glücksfall, weil der Beruf viel Freiheit, Selbständigkeit und Verantwortung mit sich bringt.

Nebenbei legte er auf der Abendschule 1969 sein Abitur ab. Es folgte ein Studium an der Ingenieurhochschule Dresden (vergleichbar Fachhochschule) mit dem Abschluss 1977 als Diplomingenieur für Informationstechnik. Anschließend arbeitete Jürgen 17 Jahre lang als Serviceingenieur für Computer an der Ingenieurhochschule Dresden (später TU Dresden) und 15 Jahre als SAP-Berater. Das Informatikzentrum der Hochschule leistete IT-Services zunächst vor allem im akademischen Betrieb, später auch für die Industrie. Bei den Rechnern handelte es sich um Prozessrechner, die entweder für die Forschung als Datensammler für Spektrometer oder zur Steuerung von Maschinen und Anlagen in der Industrie eingesetzt wurden. Die Kunden wie Stahlwerke oder spanlose Werkstückbearbeiter lagen zwischen Aue im Erzgebirge und Rostock.

Auf Empfehlung und Vermittlung eines Freundes fing Jürgen im Juni 2011 bei FORTIS in einem Business Team des Kunden Lufthansa an. Dank seiner großen Erfahrung und da er selbstständiges Arbeiten gewohnt ist, stimmte von vorne herein die Chemie. Inzwischen hat der sympathische und humorige IT-Berater zusammen mit Alexander Böhnke die Rolle als Personalverantwortlicher eingenommen, in deren Rahmen er an Personalgesprächen teilnimmt, mit dem Ziel neue Mitarbeiter zu gewinnen. An der Umfrage „Hamburgs beste Arbeitgeber 2012“ hat er sich unter anderem deshalb beteiligt, weil ihn der Vergleich von FORTIS mit anderen Unternehmen reizte: „Die Ergebnisse können für Bewerber eine Motivation sein, sich für FORTIS zu interessieren.“, erklärt Jürgen, „es ist aber auch eine Motivation, sich kritisch mit der eigenen Firma oder einer anderen im Sinne eines Vergleiches auseinander zu setzen.“

Das Leben in einem agilen Unternehmen erlebt er als eine Herausforderung sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Geschäftsführung. „Für die Mitarbeiter bedeutet das einerseits Freiraum für eigene Initiativen, die das Unternehmen voran bringen, und andererseits Verantwortung dafür, dass eine gestartete Initiative auch zählbare Vorteile für das Unternehmen bringt.“ Jürgen weiß den Ansatz zu schätzen, sich nicht darauf verlassen zu können, dass man immer gesagt bekommt, was und wie man etwas zu tun hat.

Jürgen Trautmann ist verheiratet und lebt in Dresden. Seine Frau und er besuchen gerne Ausstellungen, besonders Malerei und Grafik. Letzte große Ereignisse waren die Botticelli-Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum und die Sonderausstellung der zwei Madonnen von Rafael in der Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister im vergangenen Jahr. Zudem fotografiert er in seiner Freizeit. Zum Lesen kommt er fast nur im Urlaub, seine letzte Lektüre war „Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Havelland“ von Theodor Fontane.

In Sachen Musik ist er für fast alles offen, besonders gerne hört er deutsche Klassik von Heinrich Schütz bis Arnold Schönberg, russische Moderne von Peter Tschaikowski bis Rodion Schtschedrin, aber auch Franzosen von Jean Baptiste Lully bis Gabriele Fauré und Engländer von Henry Purcell bis Benjamin Britten. Daneben mag er Jazz, Blues, Country, Rock, Song Singer/ Song Writer, auch Folk. Seine Frau und er haben seit Jahren ein so genanntes Opernanrecht für die Semperoper Dresden und ein Konzertanrecht für die Dresdener Philharmonie.



Vom Veermaster zum Scrum Master

Softwarearchitekt Stephen Friedrich arbeitet seit sieben Jahren bei FORTIS

Stephen Friedrich (43) ist ein waschechter Hamburger Jung, Sohn einer Schnittdirectrice und eines Verkäufers von Bauelementen. […]

Noch vor seinem Abitur 1988 begann er parallel eine Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten, die er ein halbes Jahr später abschloss. Anschließend verbrachte er eineinhalb Jahre im Dienst der Marine als Sonargast vor allem auf der Ostsee.

Schon während seiner Kindheit liebte er es zu basteln und zu experimentieren, begonnen bei Kosmos-Kästen über eine selbstgebaute Spiegelreflexkamera bis hin zum Bausatz eines Heimcomputers Sinclair ZX 80. Folgerichtig nahm Stephen 1991 das Studium der Informatik auf. Nach dem Grundstudium stand für ihn bereits die Arbeit im Vordergrund, ehe er im Jahr 2000 seinen Bachelor machte.

Ab 1994 arbeitete er für eine kleine Unternehmensberatung bei der Volksfürsorge AG, ab 1997 für das Softwaretechnik-Center der Uni Hamburg, den späteren HiTec e.V., bei der Micrologica AG (Softwareentwicklung für Call Center-Technologie) und von 2000 bis 2005 als Softwarearchitekt bei der Gentleware AG, einer Ausgründung aus der Uni Hamburg, Hersteller des Modellierungstools Poseidon for UML.

2005 hat Stephen bei FORTIS angefangen, zuerst mit einem Projekt für die Viewcomm, bald danach als erster Berater aus dem Web-Bereich bei der Lufthansa Technik (LHT). Die weiteren Stationen waren für gut ein Jahr arvato, wieder die LHT und schließlich seit zwei Jahren Siemens. Neben seiner Tätigkeit als Softwarearchitekt und Entwickler von Front- und Back-Ends, Datenbanken, Java- und Web-Anwendungen aller Art hat er unter anderem auch die Rollen eines Projektleiters, Anforderungsanalysten, GUI-Designers und Usability-Engineers eingenommen.

Heute sieht er sich als Allrounder mit technischem Schwerpunkt. An der Arbeit bei FORTIS gefällt ihm vor allem die Nähe zu Kollegen und Kunden: „Wir arbeiten gemeinsam an Lösungen. Was auch immer uns an neuen Herausforderungen begegnet, wir schaffen die Voraussetzungen für eine Lösung – Know How, Ressourcen, und so weiter – und setzen diese dann um.“ Das nennt er den „Bob-der-Baumeister-Ansatz: Jo, wir schaffen das!“

Zudem liebt er die Dynamik bei der Arbeit und freut sich auf spannende und noch größere Projekte mit bekannten und neuen Menschen: „Wir machen auch mal Fehler, klar. Aber wir werden besser und besser und immer wieder anders!“ Unlängst hat er die Zertifizierung als Scrum Master abgelegt (s. FORTIS-Kurzmeldungen April 2012) und wünscht sich für die Zukunft, sein Team weiter zu stärken, sowohl in Bezug auf die Größe als auch auf den Zusammenhalt.

Stephen Friedrich ist verheiratet und lebt mit seiner Frau, seinen beiden Söhnen (4 und 6 Jahre) und drei Katzen in Hamburg. In seiner Freizeit hört er gerne Jazz der 1930er und 40er Jahre sowie Acid Jazz und liest gerne Bücher in englischer Sprache, oft Thriller oder Mystery, zuletzt „Sixkill“ von Robert B. Parker. Sofern ihm dafür Zeit bleibt, tischlert er gerne und betreibt den ursprünglichen Swing-Tanz „Lindy Hop“.



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