Sehr gerne bringen wir unsere mehrjährige Erfahrung aus diversen Kundenprojekten mit nach Orlando. Wer Lust hat mit uns im Vorfeld zu diesen Themen Kontakt aufzunehmen, oder uns auf der Veranstaltung treffen möchte – ein Anruf genügt!
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Live Like a Rockstar ist das diesjährige Motto der SenchaCon 2013.
In diesem Jahr spielt auf der SenchaCon in Orlando, Florida vom 16.07.2013 – 19.07.2013 die Musik im Bereich RIA. Für uns ist das DIE Veranstaltung, wenn es um Trends, Erfahrungsaustausch und das Knüpfen von Kontakten im Bereich Webentwicklung geht. […]
Sehr gerne bringen wir unsere mehrjährige Erfahrung aus diversen Kundenprojekten mit nach Orlando. Wer Lust hat mit uns im Vorfeld zu diesen Themen Kontakt aufzunehmen, oder uns auf der Veranstaltung treffen möchte – ein Anruf genügt!
Am Mittwoch, dem 05.06.2013, findet von 10 – 16 Uhr die Firmenkontaktmesse Career Dates an der Leibniz Universität Hannover statt. […]
FORTIS ist erneut vor Ort. Wir freuen uns auf viele neue und vielleicht auch alte Kontakte. Sprechen Sie mit „echten“ FORTIS-Beratern, die ganz viel über die Beratungsbranche, Software-Entwicklung, Dienstleistung und den Dialog mit Kunden berichten können. Wer in Ruhe mit einem FORTIS-Berater ein Gespräch über Berufseinstieg, Anforderungen und das Arbeitsleben bei FORTIS führen möchte, kann sich über die Homepage careerdates.de oder bei uns telefonisch zu einem Einzelgespräch anmelden.
Unser Stand trägt die Stand Nr. 14 und ist bei der Ankunft kaum zu übersehen. Kommen Sie hin, schauen Sie rein und tauschen Sie sich mit uns aus.
FORTIS hat eine neue Info-Broschüre für Studenten sowie drei Postkarten-Motive mit Stellenausschreibungen aufgelegt. Das Unternehmen wendet sich damit vor allem an die Zielgruppe „K.N.U.T.“. Die Abkürzung steht für „Kontinuierliche Nachwuchsentwicklung ungeschliffener Talente“. Dabei sollen Neueinsteiger innerhalb von zwei bis sechs Monaten das notwendige Handwerkszeug erhalten, um vollwertig in Kundenprojekten mitarbeiten zu können.
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Die sechsseitige Broschüre und die Postkarten wurden in Zusammenarbeit mit der Agentur UP aufgelegt und werden erstmals bei der Messe „Career Dates“ am 05. Juni 2013 in Hannover zum Einsatz kommen. FORTIS HR-Managerin Sylvia Hein wird die Broschüre zudem an der FHDW Paderborn, an den Unis Paderborn und Bielefeld sowie beim Studiengang ITMC an der Uni Hamburg, den FORTIS unterstützt, auslegen.
Im Eingangstext wird erklärt, wie FORTIS als IT-Arbeitgeber aufgestellt ist, was das Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet und wie eine Bewerbung erfolgversprechend abzugeben ist. FORTIS leistet sich den Luxus, keine Hierarchien zu haben, um mit seinen derzeit fünf Business-Teams schnell und agil unterwegs zu sein. Das bedeutet, dass Entscheidungen dort fallen, wo sie nötig sind: vor Ort beim Kunden.
Für diese Einstellung, bei der im Mittelpunkt steht, Kunden und Mitarbeitern Freude zu bereiten, wurde FORTIS beim Wettbewerb „Great Place To Work 2013“ als einer der attraktivsten IT-Arbeitgeber ausgezeichnet. Aktuelle Stellenausschreibungen unter http://www.fortis-it.de/knut/.
Da ist die FORTIS-Broschüre zu sehen, hier sind die FORTIS-Postkarten mit den Stellenausschreibungen.
Enormes B2B-Potenzial von Social Media
Soziale Medien und mobile Kommunikation bieten Unternehmen noch erhebliche Potenziale zur Nutzung in der Kommunikation. Das ist ein Ergebnis des B2B Online-Monitors 2013 von Die Firma. Demnach verfügen 100 Prozent der befragten Unternehmen über eine Webseite, nutzen zu zwei Drittel Newsletter, und betreiben zu mehr als der Hälfte Suchmaschinen-Marketing und ein Intranet. […]
Zwar bewerten 85 Prozent etablierte Online-Kanäle positiv, doch nur 50 Prozent sehen Social Media-Kanäle als erfolgreich an. Bei 64 Prozent der Unternehmen sind soziale Medien kein fester Bestandteil der Kommunikations-Strategie, 65 Prozent betreiben kein Social Media-Monitoring. Rund 50 Prozent der Unternehmen betrachten Mobile als einen entscheidenden Erfolgsfaktor der Zukunft, aber nur 36 Prozent sehen Social Media und mobile Kommunikation als integrale Bestandteile der online Kommunikations-Strategie an (plus 5 Prozent gegenüber Vorjahr). Die Studie empfiehlt eine Kundenbedarfsanalyse, darauf aufbauend ein einheitliches Nutzererlebnis im Rahmen einer integrierten Strategie sowie Monitoring und Evaluation zur Bemessungsgrundlage des dazu notwendigen Budgets.
diefirma.de, 24.04.2013: “B2B Online-Monitor 2013: Kennen Sie Ihre Kunden?”
Verdoppelter Umsatz mit Apps 2012
Der Absatz von Programmen für Mobilgeräte boomt wie nie. 2012 hat sich der Umsatz mit Apps in Deutschland mehr als verdoppelt, von 210 Millionen Euro im Vorjahr auf 430 Millionen Euro. Wie der Hightech-Verband BITKOM weiter berichtet, wurden 2012 in Deutschland rund 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das bedeutet ein Plus von 80 Prozent gegenüber 2011. Der florierende Handel mit Apps geht auf den Boom bei Smartphones und Tablet Computern zurück. Der Absatz von Smartphones in Deutschland wird 2013 voraussichtlich um 29 Prozent auf 28 Millionen Verkaufseinheiten steigen. Bei den Tablet Computern wird für das laufende Jahr ein Plus von etwa 13,5 Prozent auf rund fünf Millionen Geräte erwartet.
Bitkom.org, 09.05.2013: “Umsatz mit Apps hat sich 2012 mehr als verdoppelt”
Bewegtbild-Werbemarkt beschleunigt sich
In den kommenden beiden Jahren wird die Bedeutung von Bewegtbild als Werbeformat und als professioneller Videoinhalt in der Digitalbranche deutlich zunehmen. Dies geht aus der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Nutzergenerierte Videoinhalte sollen dagegen über ihre bislang mittelmäßige Bedeutung nicht hinauskommen. Zur Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung wird nach Einschätzung der Experten der Klick alleine nicht mehr ausreichen. Für die Mehrheit der Befragten zählen Viewtime, Click to play und Visibility zu den idealen Leistungsmerkmalen. Zudem wird die Relevanz von Social Sharing für Bewegtbildinhalte in Zukunft steigen. Die Befragten erwarten, dass der Bewegtbild-Werbemarkt durch Standardisierung und mobile Endgeräte deutlich beschleunigt wird.
bvdw.org, 14.05.2013: „BVDW-Umfrage: Bewegtbild genießt hohen Stellenwert in der digitalen Wirtschaft“
Reorganisation des globalen IT-Netzwerkes gefordert
Der Schweizer Soziologe Dirk Helbing fordert dazu auf, die weltweite IT-Architektur auf Basis der Selbstorganisation neu aufsetzen. Als Grund dafür nennt der Forscher der ETH Zürich in einer neuen Studie einen fehlerhaften Entwurf und Aufbau des heute rund 30 Jahre alten globalen IT-Netzwerkes, das er als „größtes menschliches Artefakt aller Zeiten” bezeichnet. Der Architektur fehlten so genannte „Vorbruchstellen”, die als Unterbrechungen wie elektrische Sicherungen eine Ausbreitung von Problemen verhindern könnten. Daher könne es durch eine zufällige Verbreitung einzelner Ausfälle in einer Art Domino-Effekt zum Kollaps der globalen Netzwerke mit “praktisch unermesslichen Schäden” kommen. Als Beispiel der Selbstorganisation von Systemen führt er Ampeln an, die aufgrund von eigenständigen Messungen des Verkehrsflusses die Koordination benachbarter Kreuzungen steuern. Dafür hat Dirk Helbing zusammen mit einem Kollegen bereits den Funktionsnachweis geliefert.
nature.com, 01.05.2013, Dirk Helbing: “Globally network risks and how to respond”,
Mitte April fand in der Rheingoldhalle in Mainz die Java-Konferenz JAX statt, an der neben 2.000 weiteren IT-Profis auch Ole Hansen und Fariborz Hamidi von FORTIS teilnahmen. Die JAX ist eine Konferenz für pragmatisches Know-How im Java- und Enterprise-Umfeld. Begleitet von den Schwesterkonferenzen BigDataCon und Business Technology Days fanden an fünf Tagen insgesamt mehr als 220 Vorträge von rund 200 internationalen Topexperten statt.
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Das Themenspektrum der JAX reicht von Java-Techniken über Software-Architektur bis hin zu agilen Management-Methoden und Fragen der Enterprise-Architektur. Außer über spezielle Java-Themen wurde auch über digitale Innovationen wie Mobile, DevOps, Cloud-Technologien sowie HTML5 und JavaScript berichtet. Neuheiten der Messe waren die „Embedded-Werkstatt“ für Themenaspekte von innerhalb und außerhalb der Java-Welt sowie so genannte „Pecha Kuchas“, eine Vortragsform, bei der Referenten sechs Minuten und 40 Sekunden Zeit zur Verfügung steht.
Ole Hansen und Fariborz Hamidi erhielten zahlreiche Anregungen, unter anderem in Vorträgen über eine neue API für Zeiten und Daten, über die neuen JavaScript Frameworks jQuery Mobile und AlloyUI und zum Thema „nachhaltige Softwarearchitektur“. Außerdem nahmen sie an einem Concurrency Workshop zu Java 7 von Dr. Heinz M. Kabutz teil, siehe seinen Blog. „Wir haben viele interessante Informationen mitgenommen und sehr von diesem Workshop profitiert.“, resümmiert Ole Hansen, „Ich kann jedem Java-Entwickler den Blog von Heinz Kabutz empfehlen.“ Die nächste Konferenz zum Thema wird Anfang November die W-JAX zusammen mit den Business Technology Days in München sein.
sandsmedia.com, 29.04.2013: „Positive Bilanz der JAX 2013: Programmkonzept überzeugt über 2000 Teilnehmer“
Eine gute Gelegenheit für ein schnelles Kennenlernen
Im Rahmen der Karrierewoche Informatik und Elektrotechnik der Leibniz-Universität Hannover fand am 25.04.2013 nachmittags von 16-18 Uhr ein CareerDating statt. […]
Die Erwartungshaltung von FORTIS ist vollends erfüllt worden. Es hat sehr viel Freude gemacht! FORTIS konnte in 5-minütigen Kurzgesprächen Studierende der Fachrichtungen Informatik und Elektrotechnik kennen lernen. Bei diesem Format sitzen sich je ein Studierender und ein Unternehmensvertreter in einer eins-zu-eins-Situation gegenüber. Das war erneut eine sehr schöne Gelegenheit, FORTIS zu präsentieren und Kontakt zu qualifizierten IT-lern aufzubauen. Anknüpfungspunkte für ein Praktikum, eine Bachelor- und Masterarbeit, oder die Zusammenarbeit als zukünftige(r) Kollegin/Kollege aus diesem Event ergaben sich schnell. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer!!!
Unter den TOP 40 IT-Firmen bei „Great Place To Work“-Studie 2013 […]
Die FORTIS IT-Services GmbH mit Sitz in Bielefeld und Hamburg zählt zu den 15 besten Arbeitgebern der deutschen IT-Branche in der Größenklasse 50 bis 100 Mitarbeiter. Das hat die diesjährige Benchmarkstudie des Forschungs- und Beratungs-Instituts Great Place To Work ergeben. Bereits im vergangenen Jahr war FORTIS beim Wettbewerb Hamburgs beste Arbeitgeber ausgezeichnet worden.
Branchenübergreifend nahmen mehr als 500 Unternehmen an der aktuellen Great Place to Work-Benchmarkstudie teil, darunter 87 IT-Unternehmen. Gegenüber der Auszeichnung des Vorjahres wird FORTIS durch die Aufnahme in die Liste der 40 besten Arbeitgeber in der IT-Branche im bundesweiten Vergleich geehrt und darf sich damit als einen der „Besten Arbeitgeber in der IT 2013“ bezeichnen. Das Institut Great Place To Work hat die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Bitkom und der Fachzeitschrift Computerwoche veröffentlicht.
„Die Auszeichnung steht für eine Arbeitsplatzkultur, die in hohem Maße von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägt ist sowie für eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik der Unternehmen”, erläutert Andreas Schubert, Geschäftsführer beim Great Place to Work-Institut Deutschland in Köln. FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch kommentierte: „Für Hubertus Bergmann und mich als Geschäftsführer erscheinen im Tagesgeschäft viele der von uns betriebenen Mitarbeiter-Prozesse selbstverständlich. Dass sie das für unsere Mitarbeiter und die Juroren bei Great Place to Work jedoch offensichtlich nicht sind, erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit.“
FORTIS-Geschäftsführer Hubertus Bergmann führt aus: „Die Auszeichnung ist letztlich ein Verdienst unserer Mitarbeiter, die unseren Weg mitgehen und maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass FORTIS nun im zweiten Jahr in Folge in einem Unternehmenswettbewerb prämiert wurden.“ Neben den Ergebnissen einer Mitarbeiter-Umfrage wurden auch Prozesse, Best Practices, Kennzahlen aus den Bereichen Vertrieb und Personal sowie die gesamte Unternehmensstrategie bewertet. FORTIS wurde vor zehn Jahren gegründet und hat im Jahr 2010 entschieden, sich selbst einem Transformationsprozess hin zu einem agilen Unternehmen zu unterziehen, aus der Überzeugung heraus, dass die Märkte genau dies erfordern.
Bei den Großunternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten gehen die Spitzenplätze an die deutsche Niederlassung des Softwarekonzerns Microsoft aus Unterschleißheim bei München (Platz 1), das Software- und IT-Dienstleistungshaus Datev aus Nürnberg (2) und den Walldorfer Softwarehersteller SAP (3). In der Größenklasse der Unternehmen mit 501 bis 1.000 Mitarbeitern liegt die deutsche Niederlassung des Speichertechnik-Spezialisten Netapp aus dem bayrischen Kirchheim (Platz 1) vor dem Softwareentwickler Vector Informatik aus Stuttgart (2) und der im Europarc Dreilinden in Brandenburg beheimateten Ebay Gruppe Deutschland (3).
Bei den ausgezeichneten Betrieben mit 101 bis 500 Beschäftigten erreicht das IT-Beratungs- und Systemhaus Pentasys aus München Platz 1 vor dem IT-Berater Convista Consulting aus Köln (2) und dem Softewarehaus SAS Institute aus Heidelberg (3). In der Kategorie der kleineren Unternehmen mit 50 bis 100 Beschäftigten liegt der IT-Dienstleister MaibornWolff aus München (Platz 1) vor dem IT-Beratungshaus Mindsquare aus Seelze in Niedersachsen (2) und dem Spezialisten für medizinische Softwareanwendungen Tomtec Imaging Systems aus dem bayrischen Unterschleißheim (3).
Die komplette 40-Beste-Liste “Beste Arbeitgeber in der IT 2013″ ist hier abrufbar.
Der digitale Kulturwandel als Katalysator für ein „Ökosystem“ zwischen Kunden und Dienstleistern
Dem Kunden einen vollständigen Einblick in interne Kostenaufstellungen zu geben, klingt nicht nur ungewöhnlich, sondern widerspricht allen gängigen Vorstellungen von freiem Wettbewerb. Über ein solches Beispiel berichten die Heidelberger Autoren und Unternehmensberater Förster & Kreuz auf ihrem Blog und loben es als Beispiel vorbildlicher Transparenz. Winald Kasch, Geschäftsführer der FORTIS IT-Services GmbH, spricht von einem „Ökosystem zwischen Kunden und Dienstleistern“, für das der digitale Kulturwandel einen Katalysator darstellt.
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Anja Förster und Peter Kreuz loben den Webshop „Honest by“ des belgischen Designers Bruno Pieters, der Designermode vertreibt und dabei dem Kunden alle verfügbaren Produktinformationen anbietet – von den detaillierten Materialinformationen über Herstellungsdetails und den CO2-Footprint bis hin zur genauen Preiskalkulation. Dies umfasst neben Material-, Transport- und Lohnkosten auch die Gewinnspanne des Unternehmens, einzig die Absatzzahlen würden nicht veröffentlicht. „Da aber alle Stücke limitierte Editionen sind, ist die Höchstverkaufszahl leicht auszumachen“, loben die Autoren: „Mehr Transparenz geht nicht!“ Sie sprechen von Transparenz als „Megatrend in Wirtschaft und Gesellschaft“ und gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie behaupten: „Marken gehören nicht mehr dem Unternehmen, sondern dem Kunden.“
Transparenz als künftige Selbstverständlichkeit
Sie begründen diese provokante These mit der Macht von Online-Kommentaren und -Erfahrungsberichten von Konsumenten, die unsere Kaufentscheidungen bereits stärker beeinflussen als die Verkäufer. Mithin seien es die Kunden, die die Marke gestalteten und ihr Image prägten. In der Folge könnten sich viele Unternehmen einen Großteil der klassischen Werbung sparen. Ein effektives Beziehungsmanagement mit einer wortwörtlich offenen und ehrlichen Haltung würde weit mehr Vertrauen und damit Kundenbindung erzeugen. Andernfalls würden die Kunden über direkte, digitale Wege die erforderliche Transparenz herstellen, mit dem Unterschied: „Transparenz auf Nachfrage erzeugt kein Vertrauen, sondern Verdacht.“
Die praktizierte Transparenz von „Honest by“ ist das gelungene Beispiel einer selbstverständlichen Transparenz, die bereits in naher Zukunft um sich greifen könnte. Die dahinter stehende Erkenntnis ist, dass sich Konsumenten vermehrt zum sogenannten „souveränen Internet-Bürger“ entwickeln. Diese Idee hat auch die Deutsche Bank Research bereits Mitte 2011 in einer Trendstudie zum Thema „Neue Wege zu mehr Transparenz, Beteiligung und Innovation“ bemüht. Darin werden der digitale Kulturwandel, „Corporate Social Media“ und die damit verbundenen Öffnungsprozesse (Open Innovation, Open Innovation, Open Access etc.) als Treiber dieser Entwicklung ausgemacht. Dort heißt es zum Thema neue Wertschöpfungsmuster durch Machtverschiebung: „Der digitale, aber auch kulturelle Strukturwandel unterstützt die Machtverschiebung von Produzent zu Konsument bzw. zu einem verstärkt souveränen (Internet-)Bürger.“
Verfügbarkeit ist eine Frage der Haltung
Die Souveränität des Internetbürgers fördert auch bei Dienstleistern wie FORTIS den Drang nach Transparenz und damit der Möglichkeit sich vom Wettbewerb abzuheben. Winald Kasch spricht in diesem Zusammenhang von einer Verstärkung des „Ökosystems von Kunden und Dienstleistern“ und erklärt: „Kundennähe wird in Zukunft nicht dabei enden können, dass wir Kontakt zu Ansprechpartnern auf Kundenseite haben, telefonisch erreichbar sind oder innerhalb von Tagesfrist auf eine Mailanfrage antworten. Wie sehr wir den Menschen auf Kundenseite unsere Motivationen, Zielsetzungen und Herausforderungen transparent machen, ist aber letztlich eher eine Frage der Haltung als eine der technischen Umsetzung.“
Die Trendforscher der Deutschen Bank hingegen haben bei ihrer Branchendarstellung wohlweislich den eigenen Finanzbereich nicht berücksichtigt. Denn dort wird deutlich, wie sich trotz der Nutzung sozialer Medien das so genannte „Next Banking“ als Rohrkrepierer erweist, wenn nicht auch die Technik dafür eingesetzt wird, den Kunden mehr Möglichkeiten der Einflussnahme zu geben, komplexe finanzielle Sachverhalte verständlich zu machen und für mehr Kundenservice auf allen Endgeräten zu sorgen. Als Gründe für die Zurückhaltung der Finanzbranche nennt der Autor der Studie Thomas Dapp, im Handelsblatt große Vorsicht vor allem bei sicherheitskritischen Anwendungen. In Wirklichkeit steckt vermutlich eher die Furcht vor Reputationsverlust dahinter, die jedoch die beschriebenen Mechanismen des digitalen Kulturwandels ignoriert.
Im vergangenen September äußerte Dr. Christian Humborg, Geschäftsführer Transparency Deutschland, im Interview: „Die Erwartungen der Konsumenten und Bürger haben sich erheblich erhöht, aber viele Unternehmen haben darauf noch nicht ausreichend reagiert. (…) Nach außen wird Transparenz auch deshalb wichtiger, weil Bewerberinnen und Bewerber dies erwarten. Wer will schon gern in einer verschlossenen Auster arbeiten?“ Winald Kasch sieht diese Erwartungen als berechtigt an, gerade auch in Hinblick auf die Suche nach qualifizierten Fachkräften, die besonders für das Bestehen im IT-Mittelstand überlebenswichtig ist.
Social Media-Strategie zur Chefsache machen
Mehr als drei Viertel der deutschen Unternehmen (78 Prozent) verfügt über eine Social Media-Strategie. Nur gut die Hälfte dieser Unternehmen verfolgt dabei einen ganzheitlichen gegenüber einem ansonsten abteilungsbezogenen Ansatz. Bei mehr als zwei Drittel der übrigen Befragten ist eine Strategie in Planung. Das ergibt eine Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW). Treibende Kräfte bei der Planung und Umsetzung entsprechender Aktivitäten sind demnach vorwiegend die Unternehmensbereiche Marketing und Public Relations. […]
Als Schwierigkeiten beim Umgang mit Social Media benannten die befragten Unternehmen Ressourcenmangel, Datenschutzbedenken, fehlende interne Zusammenarbeit und interne Widerstände durch die Vorgesetzten. In der Zukunft wird sich Social Media auf alle Fachbereiche auswirken, insbesondere Personalabteilung, Vertrieb und Kundenservice, betonte der Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im BVDW Ingo Notthoff. Ein aktueller Beitrag in der Welt thematisiert vor allem aus Sicht der Personalabteilung, „Wie Firmen auf Facebook besser punkten können.“
IT-Mittelstand treibt den Arbeitsmarkt an
Mehr als drei Viertel der kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen in Deutschland (76 Prozent) erwarten im Jahr 2013 steigende Umsätze. Nicht einmal jedes zehnte Unternehmen (9 Prozent) befürchtet einen Umsatzrückgang. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage des Branchenverbandes BITKOM ergeben. Damit sind die Mittelständler noch optimistischer als die ITK-Branche insgesamt, in der 71 Prozent der Unternehmen mit steigenden und 13 Prozent mit fallenden Umsätzen rechnen. Infolge steigender Umsätze will auch mehr als die Hälfte der IT-Mittelständler (59 Prozent) 2013 Mitarbeiter einstellen. Nur 8 Prozent schließen Entlassungen nicht aus. Ein Drittel (33 Prozent) geht davon aus, dass ihr Personalbestand gleich bleibt. „Die Umfrage zeigt, dass der IT-Mittelstand den Arbeitsmarkt antreibt“, resümierte BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. Allerdings seien Fachkräfte, vor allem Software-Entwickler nach wie vor Mangelware. Dies bestätigt auch die aktuelle Fachkräfte-Engpass-Analyse der Bundesagentur für Arbeit, s. auch den Beitrag in der Welt.
Deutsche Soziale Netzwerke brechen ein –
LinkedIn wächst fast so schnell wie Facebook
Das weltgrößte Karriere-Netzwerk LinkedIn hat die Schwelle von 200 Millionen Mitgliedern übersprungen. Pro Sekunde kämen zwei neue Nutzer hinzu, teilte das US-Unternehmen nach Angaben der Stuttgarter Nachrichten mit. Damit hat die auf berufliche Nutzung spezialisierte Online-Plattform ein ähnlich schnelles Wachstum wie Facebook bei allerdings nur etwa einem Fünftel der Mitglieder des weltweit größten sozialen Netzwerks erreicht. Erst im März vergangenen Jahres hatte LinkedIn die Marke von 100 Millionen Mitgliedern geknackt. Nachdem zuvor ein deutlicher US-Schwerpunkt herrschte, sind inzwischen bereits 64 Prozent der Nutzer außerhalb der USA angemeldet. In den deutschsprachigen Ländern hat LinkedIn mehr als drei Millionen Mitglieder und ist damit etwa halb so groß wie der hiesige Marktführer
Xing. Dieses Karrierenetzwerk ist übrigens das einzige der deutschen Sozialen Netzwerke, das bei der Anzahl der Visits im Jahresverlauf 2012 annähernd konstant geblieben ist. Alle anderen – ob die VZ-Netzwerke, die Lokalisten, wer-kennt-wen.de oder Stay Friends (mit der Ausnahme Dezember) – sind laut Statista, das sich auf Zahlen des IVW beruft, im Laufe des Jahres deutlich eingebrochen. Das berichtet ibusiness.de.
Social Business-Software auf dem Vormarsch
Zwei ausführliche Artikel in der Welt am Sonntag („Das Ende der E-Mail“) und in den VDI-Nachrichten („Web 2.0 beflügelt die Kommunikation in Unternehmen“) haben jüngst den Trend „Social Business Software“ oder „Collaboration Software“ für eine verbesserte unternehmensinternen Kommunikation. behandelt. Dabei handelt es sich um eine Art Soziales Netzwerk in der Firma, mit persönlichem Profil und Postfach und den Möglichkeit des Daten-Austausches und der –Ablage sowie der Anmeldung bei allen zutreffenden Gruppen und Foren. FORTIS nutzt seit 2010 die Kommunikationsplattform JIVE und hat damit hervorragende Erfahrungen gemacht, weil die Programme standortübergreifend einsetzbar sind. Die VDI-Nachrichten nennen bekannte deutsche Anwender solcher Software wie Bayer, BASF, Bosch, Continental und Hansgrohe. Für Führungskräfte verbinde sich damit notwendig der Wandel zu einer offeneren Kommunikation als Moderator von Entscheidungsprozessen, für die Mitarbeiter derjenige zu einer stärkeren Übernahme von Verantwortung.
Virtuelle Freunde sind besser als keine
Diese zugegeben flapsige Zusammenfassung könnte über einem unsignierten Beitrag des Bayerischen Rundfunks zu einen Film von Martin Hardung für BR α stehen, mit dem Titel: „Mangelware Freundschaft: Können wir auch ohne Freunde leben?“ Vor allem in der Krise würden selbst gewählte Freundschaften oft stärker als familiäre Beziehungen tragen, heißt es da. Neben den tatsächlichen guten Bekannten in Sozialen Netzwerken könnten auch sogenannte schwache Bindungen (Soziologen-Jargon „Weak Ties“) eine starke Rolle spielen, vor allem wenn es um neue Impulse geht (z.B. bei Wohnungssuche oder Jobwechsel). Soziale Netzwerke erleichterten Freundschaften, dank moderner Technik ließe sich jederzeit ein neues Netzwerk aufbauen, auch wenn dies eine hohe Eigenleistung erfordere.
Was Weihnachten und agiles Arbeiten gemeinsam haben
Flache Hierarchien und hohe Entscheidungsbefugnisse kennzeichnen nicht nur den Transformationsprozess, den das IT-Beratungsunternehmen FORTIS IT-Services GmbH zu einem agilen Unternehmen durchläuft. […]
Beide Charakteristika lassen sich mit Einschränkungen und Glühwein auch auf das Weihnachtsfest anwenden. Das beginnt mit der Einsicht, „vor Gott sind alle Menschen gleich“ (eine extrem flache Hierarchie) und endet mit der Erkenntnis, dass niemand anderes die Entscheidungen über mein Leben und mein Projekt so gut fällen kann wie ich selbst.
FORTIS ist ein weltanschaulich unabhängiges Unternehmen, dessen Mitarbeiter jedoch zum Großteil in einem christlichen Umfeld aufgewachsen sind. Weihnachten kann als ein Fest der Transformation und des Empowerments betrachtet werden, ganz unabhängig davon, ob man sich als Christ bezeichnet oder nicht. Es geht im Kern des Festes darum, dass Jesus Christus als Erlöser geboren wird, der durch seinen späteren Tod die Sünden der Menschheit auf sich nimmt. Im religiösen Sinn sollen Trost und Hoffnung die Furcht vor dem Tod nehmen. Im philosophischen Sinn ebnet dieses Opfer dem Menschen die Freiheit zur eigenen Entscheidung.
Der Gläubige steht unerschütterlich im festen Glauben an Gott („Hier stehe ich und kann nicht anders!“). Der agile Mitarbeiter steht unbeirrbar in der Verantwortung, unternehmerische Entscheidungen zu treffen („Schön, dass ich hier stehen kann!“). „Empowerment“ ist in diesem Zusammenhang ein gutes Stichwort, das sowohl für die Religion als auch für agile Unternehmen zutrifft.
Zu guter Letzt gibt es ein weiteres Merkmal, was Weihnachten und agiles Arbeiten eint: Beides soll Freude bereiten! FORTIS baut darauf, dass seine Mitarbeiter Lust haben, die gebotene Verantwortung zu übernehmen. Dabei gilt Freude ausdrücklich als treibende Kraft und als der höchste Wert! In diesem Sinne hält auch FORTIS über die Festtage inne und überlässt es ganz den Mitarbeitern, ob sie unterm Weihnachtsbaum Empowerment suchen oder nicht.
