Sortieren nach:Datum Titel
 

Branchenmeldungen August 2014

Elektronik-Praxis-LogoAgilität als entscheidender Wettbewerbsvorteil

Der Beitrag „Innovation, Geschwindigkeit und Agilität in der Softwareentwicklung“ vergleicht ein weiteres Mal agile Entwicklungsmethoden mit dem traditionellen Wasserfall-Verfahren. Marco Javornik und Franz Graser behaupten auf elektronikpraxis.vogel.de, dass kleine, agil organisierte Unternehmen größere, die nur langsam auf Veränderungen reagieren und schnell in Schwierigkeiten geraten, „mit rasender Geschwindigkeit überholen“. Eingangs halten sie weiter fest, dass agile Methoden insbesondere für sehr komplexe Projekte geeignet sind, und für solche, bei denen sich der Umfang während der Laufzeit verändert. […]

Anschließend thematisieren sie drei Unterschiede zwischen dem Wasserfallmodell und den agilen Methoden: 1. Beim Wasserfallmodell ist eine Kundeneinbindung erst ab der Betatestphase erforderlich, bei agiler Methodik sind Kunden von Anfang an beteiligt. 2. Das Wasserfallmodell erfordert weniger Zusammenarbeit im Entwicklungsteam, bei agiler Methodik ist diese dagegen regelmäßig und eng. 3. Die Kundenzufriedenheit ist beim Wasserfallmodell meist anfangs groß und nimmt gegen Ende des Projekts eher ab. Bei agiler Methodik kann diese durch kontinuierliche Einbindung und schnelle Anpassungen an neuen Anforderungen eher konstant hoch gehalten werden. Anschließend werden Unterschiede in den einzelnen Projektphasen herausgearbeitet. Das Fazit lautet: Agilität stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar, weil neben der Kundenzufriedenheit auch die eigene Innovationskraft erhöht wird.

Tec-Channel-LogoNeue Software für agiles Projektmanagement

Mit AgileZen hat die Rally Software Development Corporation eine interessante Alternative zur beliebten Projektmanagement-Lösung Trello vorgestellt. Darauf weist das Fachportal tecchannel.de hin. AgileZen arbeitet als visuelle Projektmanagement-Lösung nach dem Kanban-Prinzip der Agilen Software-Entwicklung, wendet sich aber nicht ausschließlich an Entwickler. Ursprünglich vom japanischen Autohersteller Toyota in den 1940-er Jahren entwickelt, haben sich die Kanban-Konzepte zur Effizienzsteigerung im Laufe der Zeit auch in der agilen Software-Entwicklung bewährt. AgileZen soll diese Arbeitsmethode nun auch für Firmen aus anderen Branchen attraktiv machen. Das japanische Wort Kanban bedeutet soviel wie “visuelle Karte”, die jeweils für eine einzelne Aufgabe oder Storie steht und die über ein „Kanban-Board“ mit anderen Aufgaben zusammengebracht werden können. Die Software wird in der Cloud betrieben und bedarf keiner lokalen Installation. Interessierte können sich kostenlos auf der Produktwebsite registrieren und das Tool auf Herz und Nieren prüfen.

BITKOM-LogoAbhängigkeit von Cloud-Services nimmt zu

Jeder dritte Internetnutzer möchte seine Daten am liebsten nur noch online speichern. Cloud-Speicher sind damit auf dem besten Wege, die Festplatte zu verdrängen, wie der Hightech-Verband Bitkom schlussfolgert, in Bezug auf eine selbst beauftragte repräsentative Umfrage. 36 Prozent der befragten Internetnutzer ab 14 Jahren können sich vorstellen, ihre Daten in Zukunft nur noch online zu speichern. Dies entspricht rund 20 Millionen Bundesbürgern. Derzeit verwendet mehr als jeder vierte Internetnutzer (27 Prozent) Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive. Dies entspricht 15 Millionen Bundesbürgern. 90 Prozent nutzen die Cloud für private Zwecke, etwa um bestimmte Dateien wie Fotos und Dokumente mit Freunden und Bekannten zu teilen (74 Prozent) oder um persönliche Daten vor einem technischen Verlust zu schützen (43 Prozent). Vier von zehn Privatnutzern schätzen an dem Service, dass sie dadurch von überall auf ihre Dateien zugreifen können. 85 Prozent der Befragten nutzen zur Organisation ihres Cloud-Speichers Laptops und Desktop-PCs, jedoch nutzen bereits 45 Prozent dafür auch ein Smartphone und 34 Prozent einen Tablet-Computer.

kununu_top_companyBedeutung von Bewertungsportalen für Arbeitgeber steigt

Bei der Jobsuche spielt die Bewertung von Arbeitgebern im Internet eine steigende Rolle. Drei von zehn Internetnutzern (29 Prozent) geben an, sich auf Plattformen wie kununu.com, meinchef.de oder glassdoor.com über die Erfahrungen anderer Beschäftigter oder Bewerber mit einem Unternehmen als Arbeitgeber informiert zu haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Vor einem Jahr waren es noch 26 Prozent. „Das Image als Arbeitgeber, das Employer Branding, wird inzwischen stark von Bewertungs-Plattformen und sozialen Medien geprägt.“, erläutert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. FORTIS hatte Ende 2013 mit einem Bewertungs-Durchschnitt von 4,37 von maximal 5 Punkten auf kununu.com das „TOP Company“- Gütesiegel erhalten.


 

FORTIS als Fallbeispiel für Zukunftsfähigkeit

Buchcover_Management-YIn einem neu erschienenen Managementbuch wird FORTIS als Fallbeispiel für eine zukunftsfähige Organisation genannt. Das Buch heißt „Management Y: Agile, Scrum, Design Thinking & Co.: So gelingt der Wandel zur attraktiven und zukunftsfähigen Organisation“ und ist jetzt neu als gebundene Ausgabe im Campus-Verlag erschienen. Unter dem Motto „Arbeiten wie die neuen Marktführer“ berichten die Autoren Ulf BrandesPascal GemmerHolger Koschek und Lydia Schültgen auf 240 Seiten über Erfahrungen aus ihrer Coaching- und Beratungspraxis.

[…]

Holger Koschek war einer der Coaches, die FORTIS beim Aufbruch zum Wandel zu einem agilen Unternehmen begleitet haben. In diesem Buch hat er am Beispiel FORTIS einen Abschnitt über Open Space geschrieben. Dieser Abschnitt enthält ein Bild des FORTIS-Mitarbeiters Matthias Rauer (Foto) und ein Zitat des FORTIS-Geschäftsführers Hubertus Bergmann.

Matthias-Rauer-Bogenschütze2Die vier Autoren unterstützen veränderungsbereite Entscheider und Unternehmen mit modernen Ansätzen und langjähriger Erfahrung als Führungskräfte, Coaches und Dienstleister in verschiedenen Disziplinen der Produkt- und Organisations-entwicklung. „Management Y“ schlägt die Brücke zwischen klassischer Unternehmens-organisation und den Methoden und Ideen, mit denen unkonventionelle Neugründungen der Generation Y heute Weltmärkte erobern.

Das Buch behandelt die neuen Ansätze des partizipativen Managements, über die eine lebendige Organisation entstehen soll, die Menschen begeistert, bei gleichzeitig besserem Verständnis der Kunden und bedarfsgerechter Produktion und Dienstleistung. Das Buch stellt 24 Veränderungsbeispiele griffig dar und ermutigt Mitarbeiter und Manager, den Wandel zu beginnen, um attraktiver und zukunftsfähiger zu werden.

BrandesGemmer, Koschek und Schültgen: „Management Y: Agile, Scrum, Design Thinking & Co.: So gelingt der Wandel zur attraktiven und zukunftsfähigen Organisation“, Campus-Verlag 2014, 240 Seiten (ISBN-10: 3593501589, ISBN-13: 978-3593501581), erhältlich auch bei Amazon.


 

Überraschung voraus

Einladung zum Ereigniswochenende für FORTIS-Mitarbeiter Mitte September im Ruhrgebiet

[…]

Zeche_ZollvereinAm Wochenende 20. und 21. September findet das diesjährige Ereigniswochenende für FORTIS-Mitarbeiter und ihre Partner in und um Essen statt. Das Rahmenprogramm ist bereits sehr interessant, sodass die Spannung umso größer ist, worum es sich bei der diesjährigen Abendveranstaltung handeln könnte.

Nach der Ankunft mittags im Atlantic Congress Hotel Essen wird das Wochenende eingeleitet durch einen Imbiss, eventuell sogar mit Grillen auf der Dachterrasse. Am frühen Nachmittag geht es zur Zeche Zollverein, wo eine Führung zum Thema „Kohle und Kumpel“ ansteht. Später zurück im Hotel heißt es die Kohle wieder abwaschen und sich umziehen für das wie immer geheim gehaltene Abendprogramm.

Im Vorjahr stand ein Besuch beim „Hinterm Horizont“-Musical über das Leben Udo Lindenbergs auf dem Programm. Über das diesjährige kulturelle Ereignis, verbunden mit kulinarischen Genüssen, herrscht jedoch Stillschweigen. Seit Bestehen von FORTIS hält die Geschäftsführung diese schöne Tradition aufrecht, als Dankeschön für die das ganze Jahr über geleistete gute Arbeit sowie als Motivation für die künftigen gemeinsamen Herausforderungen.

Veltins_ArenaIn diesem Jahr werden wiederum rund 80 Mitarbeiter und Partner von allen FORTIS-Standorten im Ruhrpott erwartet, auf die am Folgetag noch ein weiterer Höhepunkt wartet. Nach dem Sonntagsbrunch geht es in die Veltins-Arena nach Gelsenkirchen, wo eine Führung durch die heiligen Hallen des Erstligisten Schalke 04 ansteht. Ein neues FORTIS-T-Shirt wird es ebenfalls für jeden Teilnehmer geben. Spannung, Spaß und viele interessante Gespräche sind auch beim diesjährigen Ereigniswochenende vorprogrammiert. Eine willkommene Gelegenheit, sich abseits der Arbeit auszutauschen und noch besser kennenzulernen.


 

Verschobene Business-Prioritäten

Tec-Channel-LogoFachartikel zur Digitalisierung des Business bestätigt das agile Vorgehen von FORTIS

Die Digitalisierung des Business wird in vielen Unternehmen noch zu schleppend vorangetrieben. Dies thematisiert Karin Quack in einem Gastbeitrag auf tecchannel.de, unter Bezug auf den diesjährigen IT-Kompass von IDC und Computerwoche und auf eine aktuelle Studie von Forrester Research („Was der europäische CEO von seiner IT braucht“). Während die Grenze zwischen IT und Business langsam aber sicher verschwimme, reagiere die IT demnach zu langsam auf die Veränderungen des Business.

[…]

gartner-logoDer Forrester-Konkurrent Gartner prognostiziert sogar, dass die IT-Budgets in Fachbereichen wie Marketing oder Vertrieb ab 2017 höher liegen werden als in der IT selbst, heißt es dort. Während die IT-Verantwortlichen jetzige und künftige Geschäftsanforderungen und dabei so elementare Fragen wie Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance berücksichtigen müssten, würde daneben immer häufiger auch eine „Schatten-IT“ entstehen.

Nicht auf Digitalisierung vorbereitet

Gartner Vizepräsdient Dave Aron behauptet sogar „Alignment war gestern“. Früher hätten CIOs eher mit dem Blick eines Ingenieurs versucht, Risiken zu vermeiden, künftig dagegen müssten sie mit dem Blick eines Kaufmanns abschätzen, „welche Risiken die IT eingehen kann oder will“. Gemeinsam mit den Fachbereichen müssten nicht nur Ideen umgesetzt, sondern neue Geschäftsmodelle entwickelt werden (vgl. Branchenmeldungen November 2013, Digitalisierung transformiert alle Businesses, http://www.fortis-it.de/news/page/4/branchen-meldungen-november-2013/).

Die Autorin Quack, Ressortleiterin der Computerwoche, geht anschließend näher auf die Forrester-Umfrage ein, wonach viele Betriebe auf die Digitalisierung offenbar noch nicht vorbereitet sind:

„Fast alle Befragten gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft in den kommenden zwölf Monaten fundamental verändern wird. Doch nur drei Viertel haben eine Strategie, wie sie dieser Veränderung begegnen wollen. Und gerade mal ein Drittel ist davon überzeugt, dies sei auch die richtige Strategie. Etwa 85 Prozent befürchten sogar, dafür gar nicht die Kompetenzen im Unternehmen zu haben.“

Zugleich moniert Forrester, die Präsenz auf Facebook und das Betreiben von Apps seien noch keine digitale Strategie. Gartner-Fellow Aron betont den Unterschied zwischen einer IT-Strategie – „eine technische Antwort auf eine Business-Frage“ – und einer digitalen Strategie – „eine Business-Antwort auf eine technische Frage“. Dabei sei die gelungene Transformation des Geschäfts nicht auf B2C-Unternehmen beschränkt, sondern spiele auch bei B2B-Unternehmen eine große Rolle. Wichtig sei nur, dass die entscheidenden Fragen zum Ausloten der angemessen Geschäftsentwicklung gestellt würden.

forrester-logoNeue, agile Betriebsmodelle

Einige Unternehmen würden dazu kleine Gremien aus Business- und IT-Spezialisten ins Leben rufen, die Forrester „Digital Acceleration Center“ nennt, wobei Gartner festhält: „Digitalisierung verträgt kein Übermaß an Governance“. In diesem Zusammenhang müsse der CIO seine Rolle neu definieren, während die Belegschaft weniger nach Rollen denn vielmehr nach speziellen Fähigkeiten besetzt werden sollte.

Der Forrester Vizepräsident Bobby Cameron fordert ein neues, agiles Betriebsmodell ein, das sich auf den raschen geschäftlichen Wandel bei der Digitalisierung einstellen kann.

Mit seinem „Continuous Business Service“ beschreibt er kleine Teams, die Business-Services eigenverantwortlich von Anfang bis Ende konzipieren, implementieren und bereitstellen. Diese fest in der Organisation verankerten Teams sind mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten für die Wertschöpfung zuständig, wobei sie die bestehenden Systeme und Prozesse kontinuierlich hinterfragen müssen.

Dies beschreibt ziemlich genau die Organisation von FORTIS. Das IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen setzt auf die Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit der Business Teams, die vor Ort beim Kunden tätig sind. Dabei ist FORTIS jedoch bewusst, dass die Aufbauorganisation in einer engen Wechselbeziehung zu den Prozessen und der gelebten Kultur steht. Die Transformation zum agilen Unternehmen erfordert der Erfahrung des IT-Dienstleisters zufolge ein agiles Mindset, das sich durch Management und sämtliche Business Teams durchziehen muss. Dies erfordert kontinuierliche Kommunikation, Lernbereitschaft und die Fähigkeit einen andauernden Changeprozess auszuhalten.


 

Branchenmeldungen Juli 2014

BITKOM-LogoIT-Branche mit positiver Halbjahresbilanz

Die deutsche Hightech-Branche blickt mit Zuversicht auf das laufende Jahr. 8 von 10 Unternehmen (81 Prozent) erwarten laut Konjunkturumfrage des Branchenverbandes BITKOM in den kommenden sechs Monaten steigende Umsätze. Nur 8 Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik rechnen mit einem Umsatzrückgang. […]

In der ersten Jahreshälfte konnten rund drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) ihre Umsätze steigern, bei Software-Unternehmen waren es 81 Prozent und bei Anbietern von IT-Dienstleistungen sogar 84 Prozent. Entsprechend wollen mehr als zwei Drittel der ITK-Unternehmen (68 Prozent) noch in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Die ITK-Branche ist nach Verbandsangaben der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber hinter dem Maschinenbau, deutlich vor anderen Branchen wie etwa der Automobilindustrie.

Forcont-LogoTop-Down-Strategie für die digitale Revolution

Angesichts der fortschreitenden digitalen Revolution werden Unternehmen mit ihrem strategischen Management und der gesamten Wertschöpfungskette vor schwerwiegende Herausforderungen gestellt. Informationen als das Kapital der New Economy kennen keine horizontalen oder vertikalen Schranken. Daher betreffe die Revolution alle Branchen, schreibt die Leipziger Forcont Business Technology GmbH in ihrem E-Book „Digitale Trends und Digitales Business – change or die!“ Darin empfehlen die Autoren, dass das Management eine Top-down-Agenda bereitstellen solle, um den Wandel aktiv mitzugestalten, während die IT-Abteilung als Dienstleister den Anpassungsprozess von der Basis her bottum-up umzusetzen habe. Diesen Schritten müsse ein „Change im Kopf“ vorausgehen, um das passende Mindset für den Wandel zu erreichen. Um die administrativen und produktiven Geschäftsabläufe zu flexibilisieren und in eine digitale Agenda zu integrieren, seien Vernetzung, Automatisierung und Cloud Computing von zentraler Bedeutung. Ein konsequenter digitaler Change-Prozess und die resultierende Flexibilisierung würden vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch die Attraktivität der Unternehmen als Arbeitgeber steigern. Vgl. Beitrag bei cloudcomputing-insider.de(inklusive Link zum besprochenen E-Book).

Tec-Channel-LogoAgilität fasst Fuß im Projektmanagement

Die wirtschaftliche Bedeutung des Projektmanagements (PM) wächst aufgrund der zunehmenden Zahl an Unternehmensprojekten deutlich. Darauf weist ein Beitrag von Kay-Eric Hirschbiegel auf tecchannel.de unter Bezug auf eine Studie von ibi research im Auftrag der Deutschen Bank hin. Entsprechend wüchsen die Mitgliederzahlen in den einschlägigen Fachverbänden, die Zahl zertifizierter PM-Fachleute und die Anzahl von Project Management Offices (PMO) in Unternehmen. PM-Methodik stelle keine besondere Herausforderung mehr dar. Gleichzeitig setze sich die Erkenntnis durch, dass Projektgeschäft als Organisationsentwicklung zu verstehen ist. Im Zusammenhang integrierten sich PM und die Tools immer stärker ins Unternehmen. Als große Trends im PM werden genannt: die Fokussierung auf Effizienz und Nutzen, Flexibilität bei der Einbindung verschiedener Verantwortlicher und bei der Nutzung technischer und organisatorischer Schnittstellen sowie eine zunehmende Vernetzung, gerade bei virtuellen, räumlich verteilten Teams. Daneben bildeten moderne PM-Tools bereits den agilen Ansatz ab, indem sie beispielsweise die 20 oder 30 Aktivitäten im Projekt in einem übersichtlichen Taskboard darstellen, anstatt alles in einen strengen Projektplan mit Wasserfallstruktur pressen zu wollen.

computerwoche-LogoTücken der Integration bei der digitalen Transformation

Während in „nahezu jedem Unternehmen“ in den vergangenen beiden Jahren eifrig an Konzepten für die „Digital Transformation“ gefeilt worden sei, scheitere die Umsetzung häufig noch am ungedeckten Bedarf an Integration und Change Management. Dies thematisiert Carlo Velten in einem Beitrag auf computerwoche.de. Viele traditionelle IT-Dienstleister könnten ihren Kunden nicht die erforderliche Menge an neuen Qualifikationen sowie den dazu nötigen Mind-Set bieten. Er untersucht die Skills der drei großen Integrationsdienstleister T-Systems, Accenture und Cap Gemini in Bezug auf  Prozess- und Branchen Know-How, Spezialwissen und Erfahrung in IT-Integration, den Betrieb hybrider IT- und Cloud-Umgebungen sowie ihre grundlegende „Digital Culture“. Er konstatiert, dass die großen Integratoren noch stärker nutzerfreundliche Design- und Usability-Konzepte, neue agile Development-Ansätze sowie die APIs und Plattformen der verschiedenen Cloud-Provider berücksichtigen müssten: „Zwar werden vielfach Hundertschaften geschult und teils sogar zertifiziert – in den Anwenderprojekten werden dann bei anspruchsvollen technischen Aufgaben aber meist Subcontractor (Freelancer, kleine Spezialisten) eingesetzt.“


 

Weiterbildung zu Weiterbildung

empowerment

Mitte Juli fand bei FORTIS in Hamburg ein ganztägiger Workshop mit externen Beratern aus dem Bereich Human Resources statt. Ziel war es mit den Experten einen Prozess für die individuelle Weiterentwicklung bei FORTIS zu entwickeln.

[…]

Der Anlass zu diesem Workshop ergab sich einerseits durch Fragen von Mitarbeitern und andererseits durch die Ergebnisse bei der Umfrage von Great Place to Work. In den ausführlichen Mitarbeiterbefragungen zu zentralen Arbeitsplatzthemen kam zum Ausdruck, dass die Bereiche Weiterbildung und interne Kommunikation bei FORTIS noch weiter verstärkt werden könnten. Geschäftsführer Hubertus Bergmann sieht es für das Geschäftsmodell von FORTIS als wesentlich an, dass die Mitarbeiter im Kundenkontakt sich sicher sein können, sie treffen die wichtigen Entscheidungen und haben dabei die volle Rückendeckung der Geschäftsführung.

Der im Workshop angestoßene Prozess soll die Mitarbeiter in den Vordergrund stellen. Sie sollen zusammen mit den FORTIS-Experten bestimmen, welche der diskutierten Maßnahmen umgesetzt werden und selbstverständlich sollen sie im Sinne eines Empowerment davon profitieren. Die fachlichen Methoden und Inhalte sowie die Entwicklungspotenziale in sozialen Schlüsselkompetenzen werden zusammen mit Kollegen sowohl im Team als auch auf vertrauter Zweier-Ebene erarbeitet.

Wesentliche Akzeptanzkriterien sind einerseits, dass er für die Beteiligten Orientierung, Verbindlichkeit und Transparenz schafft, und andererseits, dass er die Mitarbeiter  dazu ermutigt, ihre individuelle Weiterentwicklung selbstverantwortlich zu gestalten und voranzutreiben.

Derzeit werden die erforderlichen Leitfäden und Dokumentationsvorlagen für die ersten Gespräche der individuellen Entwicklungsvereinbarungen zusammengestellt. FORTIS HR-Managerin Stephanie Ruppert baut ihre Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung und Coaching extern aus. Ziel ist, den Prozess im September mit ersten „freiwilligen“ Kollegen umzusetzen. Der Prozess wird zunächst bei den FORTIS Business-Teams bei Lufthansa Technik ausprobiert und anschließend auf die ganze Firma ausgeweitet.

GPtW_Logo2Beim Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2014“ wurde die FORTIS IT Services GmbH erstmals in die branchenübergreifende Liste der 100 besten Unternehmen Deutschlands aufgenommen die seit 2003 jährlich ermittelt wird. Bei der vorausgehenden Mitarbeiterbefragung wurde unter anderem das Vertrauen in das Management, die Qualität der Zusammenarbeit, die Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen, berufliche Entwicklungs-Möglichkeiten, Vergütung, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance thematisiert.


 

Grillen im Stadtpark

grillfest tilo 1small

Freude ist eines der Hauptziele, das FORTIS als IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen bei seinen Kunden und Mitarbeitern verfolgt. Nachdem das FORTIS-Akquiseteam jüngst ein interessantes Projekt gewonnen hat, drückte das Unternehmen seine Freude über diesen Erfolg in einem Grillfest im Hamburger Stadtpark aus.

[…]

grillfest alex 4Über das Projekt, für das FORTIS nun den Zuschlag erhalten hat, wurde lange verhandelt. Nach ausgiebiger Vorbereitung hatte die teamübergreifende Akquisegruppe allen Grund, die Freude mit allen Mitarbeitern zu teilen, die Gelegenheit hatten nach der Arbeit bei herrlichem Wetter in den Hamburger Stadtpark zu kommen. Die Aktion ist auch Ausdruck der Haltung von FORTIS, dass Erfolge gefeiert werden sollten, wozu sich im hektischen Alltag leider nicht immer die Chance bietet.

grillfest tilo 2smallNeben dem gemeinsamen Essen und Trinken trugen auch zahlreiche Spiele zur guten Stimmung bei. So wurde unter anderem das Wikinger-Spiel „Kubb“ mit Wurfhölzern durchgeführt (http://www.kubb-spiel.ch/anleitung/anleitung.html) sowie Frisbee und Federball gespielt.


 

FORTIS meets „dot meets e-day“

dot-meets-e-dayBereits zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2012 nahm FORTIS an der Unternehmenskontaktmesse „dot meets e-day“ an der Uni Paderborn teil. Neben einem Messestand, den hauptsächlich Sylvia Hein aus dem FORTIS HR-Managementteam betreute, gab es auch mehrere Runden eines Job-Speed-Datings.

[…]

Speed-DatingDer Besucherandrang war überschaubar, wodurch sich jedoch die Gelegenheit zu einzelnen intensiveren Gesprächen ergab. Daneben führte Sylvia Hein zwei Runden beim Job-Speed-Dating durch (Foto), wobei sie insgesamt 27 Studierende der Uni Paderborn kennenlernte.

Bei dem Format „dot meets e-day“ handelt es sich um die Zusammenlegung zweier Veranstaltungen, zum Einen der „dot“, eine Kontaktmesse für Studenten und Absolventen der Informatik, und zum Anderen des „e-days“, welcher dazu dient, Schüler und angehende Studenten für das Studienfach Elektrotechnik zu interessieren und über den Beruf des Elektrotechnik-Ingenieurs zu informieren.


 

Branchen-Meldungen Juni 2014

Brocade-Network-StudyMehr Agilität in der Infrastruktur gefragt

Neun von zehn IT-Entscheidern in den USA und Großbritannien wünschen sich eine agilere Infrastruktur. Das ist laut ip-insider das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne im Auftrag des Herstellers Brocade. Demnach gaben 92 Prozent der 400 Befragten an, ihre Infrastruktur sei nicht agil genug, um robuste und skalierbare Services zu bieten oder neuartige Applikationen zu unterstützen. […]

Demnach müssten Unternehmen den Status quo und die Zukunftsfähigkeit ihrer Rechenzentren hinterfragen und sich von gestrigen Infrastrukturen verabschieden – und dies, obwohl den Angaben zufolge drei Viertel der Unternehmen in den vergangenen drei Jahren in Netzwerktechnologie investiert haben. Mehr als ein Viertel der Befragten bestätigte, dass sie mehrmals pro Woche wenn nicht täglich gegen Netzwerkausfälle zu kämpfen hätten. Vor diesem Hintergrund richten mehr als die Hälfte der IT-Entscheider ihr Augenmerk bereits heute oder doch in den nächsten zwölf Monaten auf Software-Defined Networking (SDN).

bvdw_logoDen Digital Change im Unternehmen verankern

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW hat einen „Leitfaden Digital Success“ veröffentlicht, um „den Digital Change im Untenehmen zu verankern“. Eingangs heißt es dort: „Mit ein paar digitalen Funktionen hier und einigen Facebook-Posts dort ist es nicht mehr getan.“ Stattdessen empfiehlt der Verband, individuelle Cross-Media-Strategien zu finden und in das Mobile Advertising einzusteigen. Folgende fünf Tipps werden erörtert: 1. Das Geschäftsmodell überdenken und neue Prozesse schaffen, dabei 2. auch die Produkte und Dienstleistungen hinterfragen und neu auszurichten. 3. In agilem Prozessen den Einsatz neuer Technologien für die Unternehmensstrategie überdenken. 4. Hierarchien aufbrechen und Offenheit leben und 5. von Start-Ups lernen und bisherige Vorgehensweisen agil und spontan durch bessere Ideen ersetzen.

PR-COM-Studie_dt.B2B-BlogsIT-Branche vernachlässigt Unternehmensblogs

Nur 24 von 100 untersuchten IT-Unternehmen in Deutschland betreiben einen eigenen Blog in deutscher Sprache. Das hat laut pr-journal eine Untersuchung der Agentur PR-COM unter dem Titel „Die Blogs deutscher Unternehmen im B-to-B-Umfeld“ ergeben. Die Münchner Agentur konzentrierte sich a) auf Unternehmen der Informations- und Telekommunikationstechnologie, da diese die geringsten Einstiegshürden haben sollten, und b) auf Unternehmensblogs, weil diese als zentrale Komponente für Social Media-Aktivitäten betrachtet werden können.

PR-COM-Bewertung_dt.B2B-Blogs

Von den 24 Unternehmen mit deutschem Blog konnte nur wenige überzeugen: Einige übernahmen einfach bestehende Inhalte anderer Bereiche, andere konzentrierten sich Selbstbeweihräucherung anstatt auf Information. Zudem wird ein Viertel der deutschsprachigen Blogs nicht regelmäßig gepflegt, andere waren aufgrund schlechter Layouts oder fehlender Bilder nicht lesefreundlich, bei weiteren war die Navigation umständlich. Der Aufbau einer Community war ebenfalls Fehlanzeige. Nur sieben Blogs wurden als „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Das 20-seitige PR-COM-Whitepaper „Die Blogs deutscher Unternehmen im B2B-Umfeld“ kann kostenlos von der PR-COM-Website heruntergeladen werden.

Exzellenz-Studie_ErfolgsorientierungAbsatz folgt auf Akzeptanz

Unternehmen, die herausragend mit ihren Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit kommunizieren, nehmen ihr Image wichtiger als schnelle Umsatzerfolge oder mehr Gewinn. Das ist laut pr-journal das Ergebnis einer Vergleichsstudie zur „Exzellenz in der Unternehmenskommunikation 2014“ von Lothar Rolke, Professor an der FH Mainz, und Jörg Forthmann von Faktenkontor in Hamburg. 288 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen in deutschen Unternehmen nahmen an einer Online-Befragung teil, deren zwölf wichtigste Ergebnisse von 14 Experten kommentiert wurden.

Exzellenz-Studie_ThemenmanagementDie so genannte Kommunikationselite informiert die verschiedenen Zielgruppen ihres Unternehmens offener, verständnisorientierter und partnerschaftlicher. Zudem versteht sie sich deutlich häufiger als bei durchschnittlichen PR-Profis als Partner des Vorstandes und verknüpft ihre Ziele strategisch mit der Zielsetzung des Unternehmens. Gravierende Unterschiede zeigen sich demnach bei der praktischen Umsetzung und Organisation von Unternehmenskommunikation. Die Studie kann kostenlos bestellt werden unter therese.bartusch@fh-mainz.de.


 

FORTIS bei bonding Industry Night

bin2014An der Technischen Universität Braunschweig fand Mitte Juni 2014 die Abendveranstaltung bonding Industry Night statt. Nachdem FORTIS bereits im vergangenen November erfolgreich an der Messe bonding teilgenommen hatte, plante Sylvia Hein vom FORTIS HR-Managementteam dabei erneut, Kontakte zu Studenten zu knüpfen.

[…]

Angekündigt waren 20 Unternehmen und bis zu 200 Studierende. Während die 20 Unternehmen vor Ort waren, kamen jedoch nur rund 100 Studierende, eventuell bedingt durch eine gleichzeitige Übertragung von der Fußball-Weltmeisterschaft. Vertreter anderer Unternehmen, die schon häufiger an der Industry Night teilgenommen hatten, berichteten von deutlich mehr Teilnehmern in den vergangenen Jahren.

Die Veranstalter kümmerten sich vorbildlich um ihre Aussteller und versicherten, sie hätten gerade bei den Informatikern viel Werbung für diese Veranstaltung gemacht. Fazit: Während FORTIS an der Kontaktmesse bonding in Braunschweig im November wieder teilnehmen wird, wird ein nochmaliger Besuch der Abendveranstaltung bonding Industry Night in Zukunft kritisch hinterfragt werden.

bonding Industry Night, Kontaktabend für Studenten im Haus der Wissenschaft in Braunschweig, http://www.bonding.de/messe/binbs.nsf/web/studenten_home_de


FORTIS IT-Services GmbH | info@fortis-it.de | T: 040 607 699-22 oder 0521 920 198-40

FORTIS IT-Services GmbH
Weg beim Jäger 224-226
22335 Hamburg

Altenburger Straße 9
33699 Bielefeld