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Hochschulmarketing in Höxter

Hochschulmarketing in Höxter

FORTIS-Evangelist Martin Comfort hat an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter einen Vortrag vor rund 20 Studenten des dritten Semesters gehalten. Thema war Projektmanagement in der Praxis unter den Bedingungen einer agilen Projektsteuerung, verbunden mit teilweise weniger agilen Kundenvorstellungen.

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Der Vortrag trug den Titel „Aus dem Leben eines Projektmanagers“ und veranschaulichte lebensnah den Arbeitsalltag bei IT-Entwicklungs- oder Beratungsprojekten zwischen Phantasie und Realität, zwischen interner und externer Koordination, zwischen Gleitzeit und hoher Einsatzbereitschaft. Die Organisatorin des FORTIS-Hochschulmarketings Sylvia Hein begleitete Martin Comfort und führte anschließend weiterführende Gespräche mit einigen der Zuhörer und mit der Dozentin für betriebliche Informationssysteme, Dr. Jessica Rubart.

Das Ziel von FORTIS ist, in Ostwestfalen-Lippe auch außerhalb von Bielefeld langfristig die Bekanntheit der FORTIS IT-Services GmbH zu erhöhen, dazu Praktikumsthemen zu vergeben und auch Arbeitsverträge abzuschließen. Siehe dazu auch den Nachbericht zur Berufseinstiegsmesse <perspektive> in Bielefeld.

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Neugier und Gestaltungswille

FORTIS IT-Services GmbH macht gegensätzliche Erfahrungen mit IT-Studenten

Beim 7. nationalen IT-Gipfel in Essen wurde der Fachkräftemangel jüngst als ein „Generationenproblem“ bezeichnet, das nach Ansicht von Dieter Kempf, Chef des Branchenverbandes BITKOM, auf Fehler in den 1960-er Jahren zurückzuführen sei. Nach Auffassung der Verantwortlichen von FORTIS handelt es sich dabei derzeit aber eher um ein „Problem mit der Generation“.

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Anfang November an der Uni Hamburg: Die FORTIS IT-Services GmbH ist Förderunternehmen des Masterstudiengang „IT-Management und Consulting“ und hat beim jüngsten Kickoff-Meeting der Neuanfänger teilgenommen. Das Engagement der Förderunternehmen reicht von der Einführungsveranstaltung über ein etwa dreiwöchiges Praktikum für Zweitsemester bis zu einem großen Projekt für Drittsemester, das rund drei Monate umfasst.

Erschreckende Arbeitsvorstellungen junger IT-ler

Unter dem Titel „Arbeits- und Lebenswelten“ leitete die FORTIS HR-Managerin Stephanie Ruppert einen von drei Workshops: „Dabei sind wir auf erschreckende Arbeitsvorstellungen bei den jungen IT-lern von morgen gestoßen“. Auf die Frage nach der Motivation der Studenten kamen vielerlei Bedenken wie: „Keine Mails nach 18:00 Uhr!“, „Nicht mehr als 40 Stunden in der Woche“, „Angst vorm Burnout“ und „Wer bei Gleitzeit später kommt, wird komisch angeguckt“.

„Viele künftige Management- und Consulting-Absolventen zeigten eine große Angst, dem Chef nicht zu gefallen, etwas falsch zu machen und generell Verantwortung zu übernehmen“, erklärt Recruiting-Fachkraft Ruppert, „die Studenten bauten viele abschreckenden Szenarien auf. Dabei sollten sie als IT-Experten doch neugierig und künftigen Anstellungen gegenüber positiv eingestellt sein!“ Ein einziger Teilnehmer wich von diesem Tenor ab und meinte, dass IT für ihn Kunst bedeute, er würde gerne selbstbestimmt und auch von zu Hause aus arbeiten.

Eigene Strukturen schaffen

Diesen Ansatz bestätigen Malte Schoss und Johannes Stein, zwei ITMC-Drittsemester, die von Mitte Oktober bis Anfang Januar ein großes Projekt bei FORTIS betreuen. Die herausfordernde Aufgabe besteht darin, eine neue IT-Vision für das Unternehmen aufzubauen. „Unsere erste Präsentation war noch viel zu universitär“, sagt Malte Schoss, und Johannes Stein ergänzt: „Es gab bereits einen großen Lerneffekt nach der ersten Woche. Viele klassische Konzepte sind methodisch hier gar nicht anwendbar.“

Dabei ist FORTIS gar nicht so anders als andere Entwicklungsschmieden. Das Unternehmen hat jedoch das aus der Software-Entwicklung bekannte Prinzip der Agilität konsequent auf die gesamte Betriebsführung ausgeweitet. Für einzelne Kunden sind agile Business Teams aktiv, deren Mitarbeiter große Entscheidungsbefugnisse haben. Malte Schoss fühlt sich in diesen Strukturen pudelwohl: „Bei der ITMC-Konferenz Mitte des Jahres hatte Winald Kasch uns Mut gemacht, dass junge IT-Professionals ihre eigenen Strukturen schaffen und selbst etwas verändern können.“ Inzwischen sieht er diese Aussicht bestätigt, „zum Beispiel an seinen Ergebnissen und nicht anhand der Anwesenheit gemessen zu werden.“

Affinität zu Agilität

Beide Studenten zählen zu den Mitveranstaltern der alljährlichen ITMC-Konferenz im vergangenen Juni. Dort war FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch aufgefallen, dass einige Teilnehmer Bedenken hegten, der Einzug von mobiler IT könnte zu einer unausgeglichenen Work-Life-Balance führen – noch ehe sie überhaupt erste praktische Berufserfahrung gesammelt haben. „Ganz unabhängig von mobiler IT sollte die persönliche Zufriedenheit die wichtigste Grundlage für produktive und leidenschaftliche Mitarbeit sein“, ist Geschäftsführer Kasch überzeugt. Daher spielt „Freude“ eine zentrale Rolle in der Art, wie FORTIS seine Beziehungen zu Kunden und zu Mitarbeitern führt.

Entsprechend heißt auch das Projekt der beiden IT-Studenten „Freude durch IT“. Beide erleben diese Freude nun selbst bei der Arbeit. Jedoch hatten sie auch schon vor Projektbeginn eine Affinität zu Agilität. Johannes Stein erklärt: „Andere Unternehmen sind hierarchischer. Aber ich habe mein Ziel vor Augen, bin mir bewusst und bereit selbst anzupacken.“ Insofern kommt für ihn die bestehende Gleitzeit-Regelung auch der Work-Life-Balance zu Gute.

Malte Schoss glaubt, dass Selbstmanagement-Skills und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen nötig sind. Seine Erwartungen an mittelständische Unternehmen wurden übertroffen: „Der ganze Laden ist mit einem durchgängigen Corporate Design versehen, das erzeugt einen einheitlichen Spirit. Da habe ich echt etwas ganz Neues kennengelernt.“ Johannes Stein sieht seine Wertevorstellungen durch FORTIS beeinflusst: „Die Tätigkeit hat mir einen enormen Schub gegeben. Ich möchte jetzt nicht mehr unbedingt in einem Großkonzern arbeiten. Hier herrscht ein frischer und innovativer Spirit, den ich für meinen künftigen Berufswunsch mitnehme.“

‚Durchpowern oder Dienst nach Vorschrift’ ist nicht

Dass Studenten bei Infoveranstaltungen viele Bedenken äußern, sieht Stephanie Ruppert mittlerweile gelassen: „Zeitweise drängte sich der Eindruck auf, als gebe es in den Köpfen nur die Extreme ‚Durchpowern bis zum Burnout’ oder „Dienst nach Vorschrift’.“ In der Praxis relativiere sich diese Ansicht aber relativ zügig, Nachwuchskräfte lernten gewöhnlich schnell, sich eigene Grenzen zu setzen und bewusst Verantwortung zu unternehmen: „Wenn ich am Abend müde bin, brauche ich auf keine Mail mehr zu antworten. Ich muss selber wissen, wann ich meine Geräte ein- und wieder ausschalte.“ Sie wünscht sich von jungen, topp ausgebildeten Absolventen mehr Neugier und Gestaltungswille. Zum Unternehmen passend hat sie mit den jetzigen Projektstudenten jedenfalls viel Freude.

FORTIS hat bei der erstmaligen Teilnahme am Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber“ 2012 überraschend einen Platz in den TOP 20 erreicht.

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Die “perspektive” in Bielefeld verdient ihren Namen

Mitte November 2012 hat in Bielefeld die eintägige Berufseinstiegsmesse <perspektive> stattgefunden und FORTIS war wieder einmal dabei. Die <perspektive> wird von der Universität Bielefeld in Kooperation mit ihrem Absolventen-Netzwerk und der dortigen Fachhochschule veranstaltet.

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Die regional etablierte Recruitingmesse schafft vielfältige Gelegenheiten, Bewerberinnen und Bewerber, aber auch Erstsemester im Gespräch kennenzulernen. Vertreten bei der Messe ist alles, was unternehmerisch Rang und Namen hat. Damit gibt sie gleichzeitig ein Spiegelbild des großen innovativen Potenzials der Region Ostwestfalen-Lippe ab.

perspektive LogoWie jedes Mal war die <perspektive> gut besucht, den ganzen Tag über nutzten mehrere tausend junge Akademiker die Messe. Das FORTIS-Messeteam führte viele interessante Gespräche und hörte immer wieder, wie anders und herausragend der Messestand ist, der aus vielen bunten Würfeln zusammengebaut war. Sogar den Veranstaltern fiel auf: „Oh wie toll, die bunten Würfel sind wieder da. Wir freuen uns sehr, dass ihr auch dieses Jahr dabei seid!“

Großen Anklang fanden die Papiertüten, gefüllt mit Müsliriegel, einem QR-Cookie, einem Teebeutel, der Bedienungsanleitung für FORTIS und einem Kugelschreiber, und gaben ausreichend Gesprächsstoff für einen Kommunikationseinstieg. Manche Besucher beobachteten den Stand erst eine Zeit lang, ehe sie auf FORTIS zukamen mit der Frage: „Was macht ihr eigentlich?“ Für Organisatorin Nelly Steinmeier ist das der perfekte Einstieg: „Genau diese Zielgruppe unter den Informatikern möchten wir ansprechen, die sich auch trauen aktiv auf uns zuzugehen.“ Auf großes Interesse stößt insbesondere immer wieder das Talentförderungsprogramm von FORTIS unter der Bezeichnung K.N.U.T.(„Kontinuierliche Nachwuchsentwicklung Ungeschliffener Talente“).

Wie bei Recruitingmessen üblich bleibt abzuwarten, wie viele neue Bewerber sich in Folge der <perspektive> melden werden. Im Vorjahr folgten viele Bewerbungen, aus denen sich Praktika und Festeinstellungen ergaben. Ein Grund zur Freude ist auch schon, wenn einige sich mit der FORTIS-Perspektive auseinander setzen. Daneben verfolgt das Unternehmen durch seine regelmäßige Teilnahme auch das langfristige Ziel einer größeren Bekanntheit. An den Hochschulen der Region Ostwestfalen-Lippe studieren 50.000 Studentinnen und Studenten.

Wer die Gelegenheit der <perspektive> verpasst hat, ist zum Gespräch bei FORTIS, ebenfalls mit Keksen, dazu wahlweise Kaffee oder Tee, herzlich eingeladen. Jederzeit, denn wir lieben unsere K.N.U.T.s. Dazu bitte mit Nelly Steinmeier oder Winald Kasch Kontakt aufnehmen.

FORTIS-perspektive2012 perspektive Logo

 

Branchen-Kurzmeldungen Oktober 2012

Gute Zeiten für IT-Experten

Die Zahl der unbesetzten Stellen für IT-Experten in Deutschland hat sich auf 43.000 erhöht. Damit ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 5.000 oder 13 Prozent angestiegen, innerhalb von drei Jahren hat sie sich um 23.000 mehr als verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Hightech-Verbands BITKOM. Am stärksten gefragt sind Softwareentwickler (von 75 Prozent der ITK-Unternehmen), gefolgt von IT-Beratern (24 Prozent), Marketing- und Vertriebsspezialisten (23 Prozent) sowie Anwendungsbetreuer und Administratoren (20 Prozent). Die Gehälter in der ITK-Branche sind im Branchenvergleich außerordentlich gut. […]

Aktuell gibt jedes zweite Unternehmen an, dass ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Ebenso viele Unternehmen erwarten eine weitere Verschärfung des Fachkräftemangels in der Zukunft. „Unsere Untersuchung belegt, wie dynamisch der IT-Arbeitsmarkt in Deutschland ist und welche Bedeutung er für Wachstum und Wohlstand hat“, kommentierte BITKOM-Präsident Dieter Kempf. Der Verband schlägt zur Abdeckung des Stellenbedarfs eine Drei-Säulen-Strategie vor, mit einer Reform des Bildungssystems, einer Qualifizierungsoffensive auch für Frauen und verstärkter Zuwanderung.

bitkom.org, 30.10.2012: „43.000 offene Stellen für IT-Experten“, http://www.bitkom.org/de/presse/8477_73892.aspx

Nutzung mobiler Geräte im Unternehmen absichern

In dem Maße, wie Smartphones aufgrund ihrer zahlreichen Funktionen längst zu selbstverständlichen Arbeitsgeräten geworden sind, wächst damit auch das Sicherheitsrisiko für Unternehmen. Darauf weist ein neuer Sicherheitsreport des Security for Business Innovation Council (SBIC) hin und empfiehlt Unternehmen, ihre Mobilstrategie in das Risikomanagement zu integrieren. Als Vorteile bewerten die Sicherheitsexperten die höhere Agilität und Produktivität sowie verbesserte Vertriebsprozesse und geringere Kosten. Diesen stehen jedoch erhebliche Risiken durch Diebstahl und Datenspionage in den Geräten oder im gesamten Firmennetzwerk gegenüber. Das SBIC empfiehlt fünf Strategien für den Einsatz mobiler Geräte: 1. Feste Regeln vorzugeben, 2. aufgrund der schnellen Weiterentwicklung kurzfristige Maßnahmenpläne aufstellen, 3. Erfahrung über die Sicherheit mobiler Anwendungen sammeln (grundsätzliche Designkriterien zur gesamten Funktionalität und Architektur der Anwendung), 4. Mobilität in der langfristigen Planung berücksichtigen und 5. Mobilkenntnisse erweitern.

all-about-security.de, 25.10.2012: „Studie zu Chancen und Risiken mobiler Geräte im Unternehmen“, http://www.all-about-security.de/security-artikel/endpoint-sicherheit/mobile-computing-und-pdas/artikel/14712-studie-chancen-und-risiken-mobiler-geraete-im-unternehmen

Kostenfreier Download der Studie „Realizing the Mobile Enterprise: Balancing the Risks and Rewards of Consumer Devices” unter http://www.emc.com/collateral/industry-overview/h11109-rsa-realizing-mobile-enterprise.pdf

 

Mobile Datendienste legen 2012 etwa um 13 Prozent zu

Das Wachstum im Geschäft mit mobilen Datendiensten ist seit 2009 zweistellig und wird auch in diesem Jahr voraussichtlich um 13 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro zulegen. Das hat der Hightech-Verband BITKOM bekannt gegeben und dabei auf die gegensätzliche Entwicklung der Märkte für mobiles Internet und Telefonieren in Deutschland hingewiesen. Während auch die Wachstumsraten beim Surfen per Handy zweistellig sind, sinken die Umsätze beim mobilen Telefonieren. Grund dafür sind neben dem Wettbewerb auch die Eingriffe der staatlichen Regulierungsbehörden. „Ein Ende des Booms bei den mobilen Datendiensten ist nicht abzusehen, wir erwarten einen weiteren Schub durch den Ausbau des neuen Standards LTE“, heißt es beim BITKOM. Allerdings bremse derzeit ein Antragsstau bei der Bundesnetzagentur den weiteren Ausbau des schnellen Mobilfunkstandards Long Term Evolution (LTE).

bitkom.org, 29.10.2012:Zweistelliges Wachstum bei mobilen Datendiensten“, http://www.bitkom.org/73881_73877.aspx

Kanban-Anwenderkonferenz in Wien

Rund 200 Anwender und Neueinsteiger der Szeuerungsmethode Kanban haben sich Ende Oktober zur Konferenz „Lean Kanban Central Europe“ getroffen. Schon anhand des Programms war ein deutlicher Fortschritt gegenüber der Vorjahresveranstaltung in München zu erkennen. Vorträge zur Einführung oder zur Prozessmechanik fehlten fast vollständig, stattdessen gingen die Keynote-Speaker auf die Grundwerte und die Kultur des „Lean Kanban“ ein. Stephen Parry benannte „Klimabedingungen“ zur Einführung, wobei er vor allem Defizite in Hinblick auf die Kunden orientierte Entwicklung hochwertiger, innovativer Produkte beklagte. Dave Snowden stellte sein Cynefin-Modell zum besseren Verständnis der Vorgänge in Organisationen analog zu biologischen Evolutions-Modellen vor. Der sehr erfahrene Don Reinertsen hinterfragte, dass das Pull-Prinzip und das Management von „Work in Progress“ (WiP) nur zusammen funktionieren könnten. David Anderson schließlich, der als Begründer von Software Kanban gilt, stellte eine Analogie zwischen der Liquidität und Entscheidungsprozessen in Finanzmärkten und in Teams von Softwareentwicklern her. Alle Vorträge und Sessions betonten mehr oder weniger die Notwendigkeit ständiger Anpassung von Unternehmen und damit des Change Managements.

heise.de, 06.11.2012: „KanBan wird zunehmend reifer“, http://www.heise.de/developer/artikel/developer_artikel_1744042.html

Deutsche Unternehmen setzen auf Social Media

Fast 85 Prozent der deutschen Unternehmen setzen auf Social Media. Damit ist die Nutzung im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent gestiegen, wie die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) berichtet. Befragt wurden 140 Werbung treibende Unternehmen. Mehr als sechs von zehn befragten Unternehmen geben an, dass sich ihre bisherigen Social-Media-Aktivitäten gelohnt hätten. Die stellvertretende Vorsitzende der Fachgruppe Anna-Maria Zahn von ForschungsWeb erläuterte: „Noch nie zuvor gestalteten sich der direkte Kundendialog und der Austausch mit Nutzern so einfach wie in Social Networks.“ Zu den wichtigsten Einsatzgebieten zählen Profile in sozialen Netzwerken wie Xing, Google+ und Facebook, Präsenzen bei Twitter oder YouTube und ein eigenes Corporate Blog. Als oberste Ziele der Aktivitäten in Social Media gelten die Steigerung der Bekanntheit, die Imageverbesserung und ein besserer Zugang zu Zielgruppen und potenziellen Kunden.

bvdw.org, 31.10.2012: „Deutsche Unternehmen setzen immer sätrker auf Social Media“, http://www.bvdw.org/presse/news/article/bvdw-deutsche-unternehmen-setzen-immer-staerker-auf-social-media.html

Lean-Canban-Central_Europe2012 SBIC-Studie BVDW_Social-Media-Aktivitäten2012

 

FORTIS-Kurzmeldungen Oktober 2012

Teilnahme am „HR-Talk“ von Aperus

FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch hat als Referent am jüngsten „HR-Talk im Club“ der Hamburger Niederlassung des Change-Beratungsunternehmens Aperus teilgenommen. […]

Thema des Treffens von Personalverantwortlichen und Geschäftsführern im Business Club Hamburg war „Führung ohne Vorgesetzte: Wenn nur die Chefs nicht wären! Auf dem Weg zu einem agilen Unternehmen“. Im Vortrag und der anschließenden Diskussion konnte Winald Kasch glaubhaft aus eigener Erfahrung belegen, dass die Führungsaufgabe gerade in agilen Unternehmen darin besteht, bei den Mitarbeitern die Bereitschaft und sogar Begeisterung für Veränderung zu schaffen. Führung bedeutet in diesem Sinne, den Menschen die Notwendigkeit des Wandels zu vermitteln. http://www.aperus.de/hr-talk-im-club-am-9-10-2012-in-hamburg/

FORTIS beim Sencha Live Meeting in München

Anfang Oktober hat Compuwave gemeinsam mit Sencha zum „Sencha Live Meeting“ in München eingeladen, um aktuelle Lösungen zur Entwicklung in Java Frameworks kennenzulernen. Am späten Vormittag hatte Stephen Friedrich die Gelegenheit aus erster Hand Fallstudien und Projektbeispiele von FORTIS vorzustellen, wie sich ein RIA-Rahmen festsetzen lässt und wie Lösungen für Unternehmenskunden aussehen können, die Senchas Frameworks nutzen. Der Vortrag kam unter den mehr als 100 Webentwicklern sehr gut an. Das texanische Unternehmen Sencha ist Vorreiter in der Entwicklung von Webframeworks, um mobile Apps zu erstellen. FORTIS steht seit langem in enger Verbindung zu dem Unternehmen und seinen Produkten. http://www.compuwave.de/index.php?site=sencha-live-meeting-munich

Mobile FORTIS-Website ist online

Nach nur kurzer Entwicklungszeit ist die neue mobile FORTIS-Webseite live geschaltet und erreichbar unter m.fortis-it.de. Über diese Adresse können sich nun Kunden, potenzielle Mitarbeiter und andere Interessenten über hochmoderne interaktive RIAS-Technologie mobil auf dem Laufenden halten. Die Seite ist schlicht gehalten, jederzeit ausbaufähig und bietet dennoch bereits jetzt übersichtlich alle notwendigen Informationen zu FORTIS.

Sencha-Logo Aperus-Logo

 

Netzstabilität sorgt für zufriedene Mitarbeiter

Mangelnde Zuverlässigkeit von Mobilfunknetzen beeinträchtigt IT-Dienstleister

Hamburg. Die mangelhafte Zuverlässigkeit der Mobilfunknetze in Deutschland kann betriebswirtschaftliche Schäden in der IT-Branche verursachen. Diese ließen sich weitgehend minimieren, sagt Winald Kasch, Geschäftsführer der FORTIS IT-Services GmbH, nicht aber die Unzufriedenheit der Mitarbeiter bei häufiger auftretenden Störungen des Mobilfunknetzes.

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Die Zeitschrift „Chip“ hatte jüngst die Qualität von Mobilfunknetzen getestet und dabei festgestellt, dass ihre Zuverlässigkeit vor allem aufgrund des Smartphones-Booms deutlich gesunken ist. „Die Netze werden immer voller, die Zuverlässigkeit sinkt“, heißt es da. Beim Websurfen, aber auch bei der http-Datenübertragung sind mehr Verbindungsabbrüche als im Vorjahr festgestellt worden. Besonders während Bahnfahrten und in gering besiedelten Regionen ist die Anbindung an Mobilfunknetze schlecht.

Die Hoffnung auf eine Umkehr dieses Negativtrends ist mit dem schnellen LTE-Standard verbunden, der in diesem Jahr zwar bereits getestet wurde, aber noch nicht in die Bewertung eingegangen ist. LTE kann als Technik der vierten Mobilfunkgeneration laut Chip-Test frühestens ab kommendem Jahr dabei helfen, die Netze mittel- bis langfristig zu entlasten. Parallel zur Einführung des LTE-Standards wird aber auch die Menge an Nutzern der Mobilfunknetze weiter steigen, denn ein Ende des Smartphone-Booms ist nicht absehbar. Neben der eigentlichen Telefonie machen den Netzen die vielen oft verborgenen mobilen Internetanfragen zu schaffen.

Netzverfügbarkeit ist für die IT-Branche ein Muss

„Wir haben uns als IT-Dienstleister zunächst vergegenwärtigt, wie stark unsere Abhängigkeit von der Netzverfügbarkeit ist und anschließend nach Möglichkeiten gesucht, die aktuelle Situation zu verbessern“, erklärt Winald Kasch. Ausgangspunkt der Überlegungen im Hause FORTIS war die Tatsache, dass fast alle Mitarbeiter auch mit mobilen Geräten wie Smartphones und Notebooks arbeiten und dass in der IT-Branche die Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes ebenso wie des Internets die Voraussetzung für eine Vielzahl der üblichen Arbeitsabläufe ist. Einige Tätigkeiten ließen sich jedoch auch ohne Netzempfang erledigen, wie Programmierungen offline, Telefonate über Festnetz oder Kundenbesuche und -gespräche.

„Die betriebswirtschaftlichen Schäden bei einem Netzausfall lassen sich einigermaßen minimieren, nicht jedoch das ungute Gefühl eines Ärgers über die Abhängigkeit von einem möglicherweise unzuverlässigen Versorger“, so Geschäftsführer Kasch. Damit seine mobile Infrastruktur möglichst gut funktioniert, hat das Unternehmen FORTIS das Preis-Leistungs-Verhältnis seines Mobilfunkanbieters auf den Prüfstand gestellt und daraufhin den Anbieter gewechselt. Darüber hinaus wurden alle auf das Geschäft bezogenen Geschäfts-Anwendungen in die Cloud gelegt, damit die Mitarbeiter auch bei Ausfall einer lokalen Netzversorgung von unterwegs oder ihren jeweiligen Home Offices aus darauf zugreifen können.

Fast keine Untersuchungen zu Schadenshöhe von Netzausfällen

In Sachen „Business Solutions“ können die Carrier eigentlich nur verschiedene Bandbreiten und Tarife anbieten. Die Entwicklung der Servicequalität in IP-Netzen stagniert jedoch seit Jahren, ohne dass IP-Pakete etwa nach Typ priorisiert zugestellt werden könnten. Wenn die vertraglich festgeschriebenen Leistungen nicht zuverlässig geliefert werden, sind Minderungsforderungen, vorzeitige Kündigungen oder Schadensersatzklagen möglich. Doch die entstehenden betriebs- und volkswirtschaftlichen Schäden durch Ausfälle in Mobilfunknetzen sind beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und beim Hightech-Verband BITCOM noch nicht untersucht worden. Bei beiden Branchenverbänden wird die Zuverlässigkeit der Mobilfunknetze jedoch als ein Thema der Zukunft betrachtet.

Einzig zu Schäden durch Internetausfall ist eine Untersuchung von Thomas Dübendorfer und einem Team der ETH Zürich verfügbar, das bereits 2004 Auswirkungen eines Breitband-Internetangriffs auf die Schweiz durchgerechnet hat. Viele Unternehmen, so ihr Fazit vor acht Jahren, sind sich nicht darüber bewusst, wie abhängig sie vom Internet sind, und welche finanziellen Schäden ihnen dabei drohen. Die Forscher identifizierten vier verschiedene Arten von Schäden: durch Ausfallzeiten, Reparaturkosten, Schadensersatzforderungen und Kundenverluste. Demnach könnte ein eintägiger Internetblackout nur für die Schweiz einen Schaden von 5,8 Milliarden Schweizer Franken erzeugen. Einzelne Würmer erzeugten bereits bis zu 10 Milliarden US-Dollar Schaden. Der in Deutschland entstehende volkswirtschaftliche Schaden dürfte noch weit höher liegen.

chip.de, 28.08.2012: „Der härteste Netztest aller Zeiten“, http://www.chip.de/artikel/Der-haerteste-Handy-Netztest-aller-Zeiten_57281029.html

bvdw.org, 22.05.2012: „Deutsche Internetnutzer kommunizieren intensiver mit mobilen Endgeräten“, http://www.bvdw.org/medien/bvdw-deutsche-internetnutzer-kommunizieren-intensiver-mit-mobilen-endgeraeten?media=3906

tik.ee, 07.09.2004, Thomas Dübendorfer et.al.: „An Economic Damage Model for Large-Scale Internet Attacks“, http://www.tik.ee.ethz.ch/~ddosvax/publications/talks/risklab-economic_damage_model-duebendorfer_2004.ppt.pdf

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Branchen-Kurzmeldungen September 2012

Erfahrene Arbeitskräfte in digitaler Wirtschaft gesucht

Die Unternehmen der digitalen Wirtschaft suchen händeringend nach erfahrenen Mitarbeitern. Der Fachkräftemangel dürfte sich in den kommenden drei Jahren weiter verschärfen. Dies ergibt eine aktuelle Studie vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der in Kooperation mit der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) den Fachkräftebedarf von 240 Unternehmen analysiert hat. Der höchste Bedarf besteht demnach im Projektmanagement, Strategie und Business Development, Marketing und Vertrieb sowie in den IT-Abteilungen. Philipp Riehm von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg erklärt: „Qualifizierte Weiterbildungsangebote helfen dabei, selbst branchenfremde Arbeitskräfte zu den dringend benötigten Fachkräften und Digitalspezialisten umschulen zu lassen.“

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bvdw.org, 06.09.2012, „BVDW und MHMK: Bedarf für erfahrene Arbeitskräfte in digitaler Wirtschaft steigt“, http://www.bvdw.org/presseserver/bvdw_qualifikationen_digitale_wirtschaft/120906_bvdw_qualifikationen_digitale_wirtschaft.pdf

Die vollständigen Studienergebnisse unter http://www.bvdw.org/presseserver/bvdw_qualifikationen_digitale_wirtschaft/bvdw_studienergebnisse_arbeitsmarkt_digitale_wirtschaft.pdf

 

Die IFA-Highlights: Größer, schärfer, smarter

Bei der 52. Internationalen Funkausstellung vom 31. August bis zum 5. September 2012 haben rund 1.200 Aussteller zahlreiche spannende Messe-Neuheiten rund um TV, Digitalkameras, Tablets, Notebooks und Smartphones gezeigt. Die neuesten Trends in der Unterhaltungselektronik betreffen superschlanke OLED-Fernseher (55 Zoll-Geräte von Samsung und LG Electronics) und Großformat-Bildschirme (Samsung mit 75 Zoll, LG Electronics mit 84 Zoll und Sharp mit 90 Zoll), Sound- und Multimedia-Neuheiten (zum Beispiel Google-TV per Zusatz-Box von Sony), neue Tablets mit  AMOLED-Display, Windows 8 und Android 4, Ultrabooks mit Full-HD-Touchscreens und Smartphones mit XXL-Bildschirmen. Mit Windows 8 rücken Tablets und Ultrabooks immer näher zusammen: Viele neue Tablets sind erst auf den zweiten Blick von einem Notebook zu unterscheiden. SmartTV bietet immer mehr Apps, Video-On-Demand-Plattformen und Dienste wie Skype, Twitter oder Facebook. Philipps, Sharp, LG Electronics und Loewe haben eine „SmartTV Alliance“ gegründet. Alle Infos zur Messe unter http://b2c.ifa-berlin.de/

IT-Unternehmen auf Shitstorms
schlecht vorbereitet

Viele IT-Unternehmen sind schlecht auf so genannte Shitstorms vorbereitet, also auf geballte Kritik in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 172 Unternehmen der IT-Branche ergeben. Demnach verfügen nur 42 Prozent der befragten Unternehmen über einen Krisenplan für die Kommunikation auf Facebook, bei der Mehrheit von 45 Prozent ist das nicht der Fall. Facebook-Seiten sind in der Regel der zentrale Anlaufpunkt für öffentliche Kritik. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder forderte: „Organisationen sollten strukturell und personell auf einen Shitstorm vorbereitet sein, sonst droht ihnen erheblicher Schaden für Image und Reputation.“ Der Umfrage zufolge nutzen derzeit 60 Prozent der IT-Unternehmen Facebook für die Kommunikation mit Kunden und anderen Interessengruppen.

bitkom.org, 17.08.2012: „Unternehmen auf Shitstorms schlecht vorbereitet“, http://www.bitkom.org/73180_73173.aspx

Fast 1 Stunde am Tag in Sozialen Netzwerken

Die Internetnutzung in Deutschland steigt weiter, Tablets und Smartphones sorgen für stärkere Nachfrage nach TV-Inhalten und Deutsche verbringen im Durchschnitt rund eine Stunde am Tag in Sozialen Netzwerken – das sind die drei wichtigsten Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 zur aktuellen Internetentwicklung in Deutschland. Demnach sind aktuell 75,9 Prozent der Deutschen wenigstens gelegentlich online (2011: 73,3%) und der Boom mobiler Endgeräte beflügelt die Nachfrage nach Fernsehinhalten im Netz. Die Zahl der Internetnutzer hat sich in den letzten 12 Jahren nahezu verdreifacht, die mobile Internetnutzung nur in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt (2009: 11%; 2012: 23%). Etwa 23 Millionen Menschen über 14 Jahren in Deutschland besitzen ein Profil in einem sozialen Netzwerk, davon sind 81 Prozent bei Facebook angemeldet. Im Durchschnitt verbringen Nutzer sozialer Netzwerke dort täglich 54 Minuten.

ard-zdf-onlinestudie.de, 20.08.2012: „Internetnutzung in Deutschland steigt weiter“, http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/

Birgit van Eimeren, Beate Frees: „76 Prozent der Deutschen online – Neue Nutzungssituationen durch mobile Endgeräte“, http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Online12/0708-2012_Eimeren_Frees.pdf

Katrin Busemann und Christoph Gscheidle: „Web 2.0: Habitualisierung der Social Communities“, http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Online12/0708-2012_Busemann_Gscheidle.pdf

 

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Gewonnen!

MOPO

Die FORTIS-Laufstaffel hat beim MOPO-Team-Staffellauf wieder einmal gewonnen. […]

Wie schon im letzten Jahr war es wieder eine tolle Erfahrung und leider kein Treppchenplatz. Dadurch wurde die Stimmung des Teams nur kurz und leicht getrübt. Vielmehr wurde mit Kollegen und Freunden bis in die Dunkelheit hinein bei Bier, Grillwurst und tollem Wetter darüber beratschlagt, wie die Staffel im kommenden Jahr unter die TOP 50 kommt. Es gab viele Ideen, aber keine durchschlagende. Für Tipps dazu ist die Staffel weiterhin dankbar.

Hier die Protagonisten (von l. nach r.): Winald, Frank, Christof, Tilo, Karsten.

FORTIS Team beim MOPO-Staffellauf

MOPO FORTIS Team beim MOPO-Staffellauf

 

FORTIS-Kurzmeldungen Juli 2012

Agilität für den Alumni-Zirkel

Anfang August hat FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch beim Alumni-Zirkel der Uni Hamburg vor ausverkauftem Haus einen Workshop zum Thema „Das agile Unternehmen“ gehalten. Unter den Teilnehmern befanden sich Geschäftsführer und Manager aus den Bereichen Personal, Marketing, Software-Entwicklung und Unternehmensberatung. Nach einer kurzen Darstellung der agilen Strömungen und den Beweggründen agiler Organisationsformen ging es hin zu einer lebendigen Diskussion. In deren Verlauf wurden viele Fragen zu den Themen Mitarbeiterführung und -wertschätzung, Affinität des Personals zur Agilität sowie Auswirkungen auf die Kundenbeziehungen behandelt. Vor allem kamen zahlreiche lebendige Beispiele gut an, von denen Winald Kasch aus der Praxis berichten konnte, s. http://www.alumni-uhh.de/.

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FORTIS-Teilnahme am Firmen-Staffellauf
der Hamburger Morgenpost

FORTIS nimmt in diesem Jahr erneut mit einem Team am Firmen-Staffellauf der Hamburger Morgenpost teil. Der diesjährige MOPO Team-Staffellauf findet am 15. August 2012 im Hamburger Stadtpark statt. In diesem Jahr haben sich 1.100 Teams mit insgesamt 5.500 Läufern angemeldet. Für jedes angemeldete Team spendet die PSD Bank Nord 10 Euro an den Stadtpark Verein Hamburg e.V., um den dortigen Baumlehrpfad zu erweitern. Insgesamt sind in den vergangenen Jahren für diesen Zweck bereits rund 30.000 Euro zusammen gekommen. Im Vorjahr hatte das FORTIS-Team mit einer Gesamtzeit von 1:52:53 den beachtlichen 94. Platz belegt. Treibende Kraft bei FORTIS ist Karsten Kruse, der in beiden Jahren das Team auf die Beine gestellt und angemeldet hat. Weitere Infos unter http://www.mopo-team-staffellauf.de/.

FORTIS-Mitarbeiter feiern Ereignis-Wochenende

Am Wochenende 15. und 16. September findet in Lübeck das diesjährige Ereigniswochende für die FORTIS-Mitarbeiter statt. Geplant ist eine zweitägige Feier, die keine arbeitsrelevanten Themen beinhaltet. Das Ereigniswochenende ist eine Einladung der Geschäftsführung an alle Mitarbeiter und hat Tradition seit Bestehen des Unternehmens. Die Vorbereitungen auf das Wochenende laufen auf Hochtouren. Das genaue Programm mit den verschiedenen Höhepunkten wird wie üblich erst kurz vor der Veranstaltung bekannt gegeben.

Laterale Führung und agiles Management

Jörg Benner, Geschäftsführer des Deutschen Frisbeesport-Verbandes seit 2005 und externer Mitarbeiter für FORTIS, hat an der Deutschen Sporthochschule Köln erstmals einen Kurs zu lateraler Führung am Beispiel von Ultimate Frisbee durchgeführt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Führungsstil sieht das laterale Management (von lat. „latus“: Seite, Flanke) ein Führen durch Überzeugen ohne Weisungsbefugnis vor. Die Idee eine Handlungsfähigkeit ohne übergeordnete Instanz herzustellen, verbindet das angebotene Seminar mit dem Teamsport Ultimate Frisbee. Die Spieler agieren selbst bei Weltmeisterschaften ohne externe Schiedsrichter auf Basis eines vereinbarten Ehrenkodexes. FORTIS hat vergleichbare Aspekte des agilen Managements aus der Software-Entwicklung auf die eigene Unternehmensentwicklung angewandt. Hintergrund der Tatsache ist die nötige Anpassung an den Markt, die neben wirtschaftlichen Einflüssen auch soziale Trends und oft neue Werkzeuge und Methoden zu berücksichtigen hat.

frisbee-sport.de, 09.07.2012: „Erfolgreicher Seminar-Pilot zu lateraler Führung“, http://www.frisbee-sport.de/laterale-fuehrung/erfolgreicher-seminar-pilot-zu-lateraler-fuehrung.html

Alumni Universität Hamburg MOPO Team-Staffellauf Lübecker Wappen Ultimate-Pictogramm

 

Management-Methode hängt von den Menschen ab

Bei der Wahl passender Managementkonzepte stehen neben der Größe des Unternehmens die Mitarbeiter im Vordergrund
Managementkonzepte spielen für den Mittelstand zusehends eine bedeutsame Rolle, um in Zeiten globaler Konkurrenz Prozessabläufe zu verbessern und Kosten einzusparen. Einer aktuellen Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Mannheim zufolge ist sehr vielen Unternehmenschefs eine Menge an Managementkonzepten geläufig. Doch nur sehr wenige der befragten 272 Mittelständler setzen eines der 22 genannten Konzepte um.

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Unbestritten ist, dass eine gelungene Umsetzung theoretischer Konzepte in vielen Bereichen Geld sparen kann, allerdings nur wenn sie mit aller Konsequenz betrieben wird. Fraglich hingegen bleibt, ob sich in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) solche Programme für Qualitätssicherung, Produktion, Vertrieb, Logistik oder Verwaltung jeweils lohnen. Die Hinderungsgründe liegen auf der Hand: Für das Umsteuern von Geschäftskonzepten haben große Unternehmen eigene Abteilungen, was den Erfolg der Umsetzung jedoch noch nicht garantiert.

Im Mittelstand sind solche Prozesse dagegen im Top-Management angesiedelt, das dafür viel Zeit aufwenden müsste. Außerdem würden viele der groß angelegten Managementkonzepte (wie Six Sigma, Shareholder Value Management oder Enterprise Resource Planning) einen kleinen Mittelstandsbetrieb überfordern. Dennoch setzen sie oft neue Konzepte pragmatisch orientiert und weniger großspurig um.

Viele Chefs sind auch skeptisch gegenüber Beratern, die Probleme herbeireden, für die sie dann die richtigen Lösungen im Angebot haben. Anglizismen stehen oft stellvertretend für Selbstverständlichkeiten oder für komplexe Systeme, die in Kleinunternehmen nicht zur Geltung kommen können. Darauf weist Wissenschaftsjournalist Bernd Ratmeyer in „Der Mittelstand“ hin. In kleinen mittelständischen Betrieben lässt sich mit wissenschaftlichen Ansätzen kaum sinnvoll operieren. Vor allem KMU mit weniger als 20 Mitarbeitern sind offenbar in der Mehrzahl unzufrieden mit entsprechenden Ergebnissen.

Mitarbeiter im Mittelpunkt

Im Zentrum neuer Geschäftskonzepte müssen die Mitarbeiter stehen, ist die Überzeugung von FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch, der zusammen mit seinem Managementteam das IT-Beratungsunternehmen auf eine agile Steuerung eingerichtet hat. Leitgedanke waren Kundennähe und Freude an der Arbeit als die größten Werte der Zusammenarbeit und ihrer Ergebnisse. Dabei hat die Geschäftsführung alle rund 60 Mitarbeiter mitgenommen und die Karten auf den Tisch gelegt: Das Management hat einen Großteil der Verantwortung und Macht aus der Hand gegeben und an die einzelnen Business Teams weitergereicht – ein Vorgang, der bei großen Unternehmen sicher nicht ganz einfach zu bewerkstelligen wäre.

Als Hintergrund dieses Konzepts dient die Erkenntnis, dass bei der Entwicklung von Produkten und Leistungen heute andere Vorgaben herrschen als noch vor fünf oder zehn Jahren: Die Zeit bis zur Marktreife verkürzt sich, die Kunden bestimmen bei Anforderungen und Funktionsumfang stärker mit und die Organisationsstrukturen üben einen großen Einfluss auf die Arbeits- und Verhaltensweise der Mitarbeiter aus.

Agilität als probate Methode des Projektmanagements

„Unsere Mitarbeiter sind in einzelnen Business Teams unmittelbar bei den Kunden tätig und stehen im fortwährenden Austausch mit ihren direkten Ansprechpartnern“, berichtet Winald Kasch: „Das FORTIS-Management ist selbst nur ein weiteres Business-Team, dessen ‚Kunden’ die eigenen Mitarbeiter sind.“ Kundennähe wird damit ebenso ernst genommen wie Mitarbeiternähe. Gerade wenn es darum geht, in Projekten unter Zeitdruck arbeitsteilig Ergebnisse zu erzielen, erweist sich Agilität als eine äußerst probate Methode.

Winald Kasch stimmt mit Autor Ratmeyer und dem von ihm zitierten Professor Michael Woywode vom Mannheimer Institut für Mittelstandsforschung darin überein, dass die erste Voraussetzung für eine gelungene Anpassung des Managementsystems die genaue Analyse der Bedürfnislage ist. Anschließend muss die Anwendung des Programms auf das Unternehmen passend zugeschnitten werden. „Wir hatten bei der Umsetzung unserer agilen Unternehmensstrategie überwiegend Zustimmung, jedoch auch Mitarbeiter, die damit weniger gut zurechtkamen.“, erinnert sich Kasch.

Den Entschluss von FORTIS sich zu einem agilen Unternehmen zu entwickeln bedauert er jedoch ebenso wenig wie die Mehrheit der Mitarbeiter. „Wir haben gemeinsam Grundsätze erarbeitet, wie wir zusammen arbeiten möchten. Dieser Wertekanon ist ein wesentlicher Grundstock unseres Erfolges“, so Winald Kasch. Ein sichtbarer Ausdruck der mitarbeiterorientierten Unternehmensteuerung ist der Platz unter den Top 20 bei der erstmaligen Teilnahme am Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber 2012“.

bvmw.de, Juli 2012, Bernd Ratmeyer: „Managementkonzepte für Mittelständler“, Ausgabe 3/2012, S. 26-28, http://www.bvmw.de/veroeffentlichungen/der-mittelstand-das-unternehmermagazin.html, die zitierte Umfrage aus dem März 2010, http://www.institut-fuer-mittelstandsforschung.de/kos/WNetz?art=News.show&id=1199

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