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Management-Methode hängt von den Menschen ab

Bei der Wahl passender Managementkonzepte stehen neben der Größe des Unternehmens die Mitarbeiter im Vordergrund
Managementkonzepte spielen für den Mittelstand zusehends eine bedeutsame Rolle, um in Zeiten globaler Konkurrenz Prozessabläufe zu verbessern und Kosten einzusparen. Einer aktuellen Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Mannheim zufolge ist sehr vielen Unternehmenschefs eine Menge an Managementkonzepten geläufig. Doch nur sehr wenige der befragten 272 Mittelständler setzen eines der 22 genannten Konzepte um.

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Unbestritten ist, dass eine gelungene Umsetzung theoretischer Konzepte in vielen Bereichen Geld sparen kann, allerdings nur wenn sie mit aller Konsequenz betrieben wird. Fraglich hingegen bleibt, ob sich in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) solche Programme für Qualitätssicherung, Produktion, Vertrieb, Logistik oder Verwaltung jeweils lohnen. Die Hinderungsgründe liegen auf der Hand: Für das Umsteuern von Geschäftskonzepten haben große Unternehmen eigene Abteilungen, was den Erfolg der Umsetzung jedoch noch nicht garantiert.

Im Mittelstand sind solche Prozesse dagegen im Top-Management angesiedelt, das dafür viel Zeit aufwenden müsste. Außerdem würden viele der groß angelegten Managementkonzepte (wie Six Sigma, Shareholder Value Management oder Enterprise Resource Planning) einen kleinen Mittelstandsbetrieb überfordern. Dennoch setzen sie oft neue Konzepte pragmatisch orientiert und weniger großspurig um.

Viele Chefs sind auch skeptisch gegenüber Beratern, die Probleme herbeireden, für die sie dann die richtigen Lösungen im Angebot haben. Anglizismen stehen oft stellvertretend für Selbstverständlichkeiten oder für komplexe Systeme, die in Kleinunternehmen nicht zur Geltung kommen können. Darauf weist Wissenschaftsjournalist Bernd Ratmeyer in „Der Mittelstand“ hin. In kleinen mittelständischen Betrieben lässt sich mit wissenschaftlichen Ansätzen kaum sinnvoll operieren. Vor allem KMU mit weniger als 20 Mitarbeitern sind offenbar in der Mehrzahl unzufrieden mit entsprechenden Ergebnissen.

Mitarbeiter im Mittelpunkt

Im Zentrum neuer Geschäftskonzepte müssen die Mitarbeiter stehen, ist die Überzeugung von FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch, der zusammen mit seinem Managementteam das IT-Beratungsunternehmen auf eine agile Steuerung eingerichtet hat. Leitgedanke waren Kundennähe und Freude an der Arbeit als die größten Werte der Zusammenarbeit und ihrer Ergebnisse. Dabei hat die Geschäftsführung alle rund 60 Mitarbeiter mitgenommen und die Karten auf den Tisch gelegt: Das Management hat einen Großteil der Verantwortung und Macht aus der Hand gegeben und an die einzelnen Business Teams weitergereicht – ein Vorgang, der bei großen Unternehmen sicher nicht ganz einfach zu bewerkstelligen wäre.

Als Hintergrund dieses Konzepts dient die Erkenntnis, dass bei der Entwicklung von Produkten und Leistungen heute andere Vorgaben herrschen als noch vor fünf oder zehn Jahren: Die Zeit bis zur Marktreife verkürzt sich, die Kunden bestimmen bei Anforderungen und Funktionsumfang stärker mit und die Organisationsstrukturen üben einen großen Einfluss auf die Arbeits- und Verhaltensweise der Mitarbeiter aus.

Agilität als probate Methode des Projektmanagements

„Unsere Mitarbeiter sind in einzelnen Business Teams unmittelbar bei den Kunden tätig und stehen im fortwährenden Austausch mit ihren direkten Ansprechpartnern“, berichtet Winald Kasch: „Das FORTIS-Management ist selbst nur ein weiteres Business-Team, dessen ‚Kunden’ die eigenen Mitarbeiter sind.“ Kundennähe wird damit ebenso ernst genommen wie Mitarbeiternähe. Gerade wenn es darum geht, in Projekten unter Zeitdruck arbeitsteilig Ergebnisse zu erzielen, erweist sich Agilität als eine äußerst probate Methode.

Winald Kasch stimmt mit Autor Ratmeyer und dem von ihm zitierten Professor Michael Woywode vom Mannheimer Institut für Mittelstandsforschung darin überein, dass die erste Voraussetzung für eine gelungene Anpassung des Managementsystems die genaue Analyse der Bedürfnislage ist. Anschließend muss die Anwendung des Programms auf das Unternehmen passend zugeschnitten werden. „Wir hatten bei der Umsetzung unserer agilen Unternehmensstrategie überwiegend Zustimmung, jedoch auch Mitarbeiter, die damit weniger gut zurechtkamen.“, erinnert sich Kasch.

Den Entschluss von FORTIS sich zu einem agilen Unternehmen zu entwickeln bedauert er jedoch ebenso wenig wie die Mehrheit der Mitarbeiter. „Wir haben gemeinsam Grundsätze erarbeitet, wie wir zusammen arbeiten möchten. Dieser Wertekanon ist ein wesentlicher Grundstock unseres Erfolges“, so Winald Kasch. Ein sichtbarer Ausdruck der mitarbeiterorientierten Unternehmensteuerung ist der Platz unter den Top 20 bei der erstmaligen Teilnahme am Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber 2012“.

bvmw.de, Juli 2012, Bernd Ratmeyer: „Managementkonzepte für Mittelständler“, Ausgabe 3/2012, S. 26-28, http://www.bvmw.de/veroeffentlichungen/der-mittelstand-das-unternehmermagazin.html, die zitierte Umfrage aus dem März 2010, http://www.institut-fuer-mittelstandsforschung.de/kos/WNetz?art=News.show&id=1199

fortis factum

 

Branchen-Kurzmeldungen Juli 2012

Hohe Nachfrage nach IT-Berufseinsteigern

Die digitale Wirtschaft in Deutschland verzeichnet aktuell eine große Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Vor allem Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss können auf dem Arbeitsmarkt der Online-Branche profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Kooperation mit der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK). […]

Demnach verzeichnen die drei Fachbereiche Projektmanagement, Informationstechnologie und Marketing/Vertrieb den größten Bedarf an qualifizierten Berufsanfängern. Für rund drei Viertel der 240 befragten Unternehmen gestaltet sich aufgrund des Fachkräftemangels die Suche nach geeigneten Kandidaten als schwierig.

bvdw.org, 12.07.2012: „BVDW und MHMK: Hohe Nachfrage nach Berufseinsteigern in digitaler Wirtschaft“, http://www.bvdw.org/medien/bvdw-und-mhmk-hohe-nachfrage-nach-berufseinsteigern-in-digitaler-wirtschaft?media=4030

Mobilität stärkster Treiber
des weltweit wachsenden ITK-Markts

Der weltweite ITK-Markt erwartet in diesem Jahr trotz der europäischen Finanz- und Bankenkrise ein Umsatzwachstum um voraussichtlich 5,1 Prozent auf 2,57 Billionen Euro. Das ergibt der „ICT Market Report 2012/13“ des European Information Technology Observatory (EITO). Die Segmente Informationstechnologie und Telekommunikation wachsen mit jeweils 5 Prozent beide gleich stark. Während die Branche in den Schwellenländern boomt, stagniert sie weitgehend oder schrumpft sogar in Westeuropa. Deutschland bildet mit einem erwarteten Plus von 1,6 Prozent für das kommende Jahr eine positive Ausnahme. BITKOM-Präsident Dieter Kempf erklärte: „Mobilität ist der stärkste Markt-Treiber im Technologiesektor.“ In Schwellenländern, die bereits mehr als ein Viertel der weltweiten ITK-Nachfrage abdecken, wird der mobile Zugang zentral für die Nutzung von Informationstechnologie. In Industrieländern sorgt der Trend zur mobilen Datennutzung für zusätzliche Umsätze in der Telekommunikation.

bitkom.org, 16.07.2012: „Weltweiter ITK-Markt wächst um 5 Prozent”, http://www.bitkom.org/72834_72830.aspx

dmexco 2012 mit Schwerpunkt
zur mobilen Werbung

Die dmexco am 12. und 13. September 2012 in Köln steht unter dem Motto „The Digital Transformation: Shaping Models – Creating Business”. Beim gleichnamigen Einstiegspanel untersuchen Vertreter globaler Top-Brands den Einfluss digitaler Innovationen auf unterschiedliche Unternehmensstrategien. Ein weiteres Panel trägt den Titel „Innovations: How Digital Products reinvent Marketing and Media“. Neben dem Schwerpunkt „Multiscreen Commerzialisation“ ist ein anderes zentrales Thema der Ausstellung und Konferenz die Zukunft der mobilen Werbung. Die Kernfrage im Bereich Mobile Marketing der dmexco Conference lautet „What´s holding back Mobile Ad Spending?”. Spannend dürften auch die Definitionsansätze zum „Tipping Point“ für Mobile sein. Die dmexco ist die internationale Leitmesse für die gesamte digitale Wirtschaft, die in einzigartiger Weise eine Messe mit einer Konferenz kombiniert. Ihr Fokus liegt auf Werbung, Media und Technologie.

dmexco.de, 19.07.2012: „dmexco 2012 präsentiert erste Themen-Highlights aus dem Konferenz-Programm”, http://www.dmexco.de/Presse/downloads/d/pm_highlight_conf-themen_dmexco_120719_DE.pdf


 

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Über Mut, Risiko und Kick-Pflicht

Unsere Kurzfassung eines Essays zur Ermutigung.

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Im Schwerpunkt seines Junihefts behandelt das Wirtschaftsmagazin brand eins das Risiko mit seinen ökonomischen und ökologischen Konsequenzen. Den Auftakt macht Wolf Lotter mit dem Essay „Die Ermutigung“ über Selbstständigkeit und die Übernahme von Verantwortung. Angesichts einer Übermacht bekannter Katastrophen und Gefahren hält er den Weg einer Autarkie (als vorgeblich wieder gewonnene Kontrolle im Kleinen) ebenso wie den des Zweckpessimismus (um sich durch das Beschwören von Risiken aus jeder Verantwortung zu stehlen) für verkehrt. Die Rede vom Risiko (ital. „risicare“ = Klippen und Untiefen umschiffen) habe frühere Schicksalsgläubigkeit abgelöst. Anstatt wie früher Helden gebe es heute noch nur risikobewusste Unternehmer. Mahner gälten heute mehr als Ermutiger. Im Gegensatz zu größter Vorsicht im Berufsleben konstruierten sich viele in der Freizeit künstliche Erregung: „Im Beruf ist maximale Risikovermeidung angesagt, in der Freizeit hingegen besteht Kick-Pflicht.“ Wolf Lotter beschreibt Mut als die situationsbezogene und Ethik-basierte Erkenntnis, was richtig und was falsch ist: „Es geht darum, eine neue Balance aus Risiko und Chance zu finden, aus kühler Berechnung und entschlossenem Handeln.“ Nur riskante Projekte versprächen Gewinn. Fehler würden gemacht, weil es an Mut fehle. Gegen Ende zitiert der Autor den Change Management-Trainer Winfried Berner: „Ermutigung heißt, sich selbst und anderen Impulse zu geben, selbstständiger zu werden und Verantwortung zu übernehmen.” und schließt: „Verzagtheit führt in die Irre. Mut führt zu einem selbst.“

brandeins.de, Juni-Ausgabe: http://www.brandeins.de/magazin/risiko.html



 

FORTIS-Kurzmeldungen Juni 2012

Rege Diskussion mit Hamburger IT-Studenten

Bei der diesjährigen ITMC Konferenz (IT Management und Consulting) haben Mitte Juni am Informatikum der Uni Hamburg Studenten und Förderer des Studiengangs rege miteinander diskutiert. Thema der abschließenden Podiumsveranstaltung war „Mobile IT – Segen oder Fluch?“. Dabei äußerten einige Studenten Bedenken, dass der Einzug von mobiler IT zu einer unausgeglichenen Work-Life-Balance führen könnte. […]

Die Unternehmensvertreter hielten dagegen, dass die Studenten zunächst Einsatz und Innovationskraft von mobiler IT unter Beweis stellen und sich erst dann überlegen sollten, ob ihre Work-Life-Balance aus den Fugen gerate. FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch führte an, dass die bei der ITMC-Konferenz vertretenen Arbeitgeber vermutlich zu den eher innovationsfreudigen gehörten. In einem Workshop am Vormittag hatten die Studenten herausgearbeitet, dass persönliche Zufriedenheit wichtigste Grundlage für produktive und leidenschaftliche Mitarbeit ist – unabhängig von mobiler IT. Angesichts der von Studenten erstklassig organisierten Veranstaltung war ihm in Hinblick auf den IT-Nachwuchs nicht bange. ITMC-Konferenz „Arbeiten und Leben mit mobiler IT“ http://itmc-conference.informatik.uni-hamburg.de/

Speeddating mit IT-Studenten in Paderborn

Bei der Premiere der Firmenkontaktmesse „dot“ Mitte Juni in Paderborn war auch FORTIS vertreten, um sich Studierenden und Absolventen der verschiedenen IT-Studiengänge zu präsentieren. Neben einem Kurzvortrag, in dem sich jedes Unternehmen vorstellen konnte, war für FORTIS das angebotene Speed-Dating besonders interessant. Acht von 20 Ausstellern nutzten die Gelegenheit, um zehn Studenten innerhalb von je drei Minuten kennenzulernen. Zwei der Kandidaten sind zusammen mit einem weiteren Studenten anschließend nochmals zu ausführlichen Gesprächen zum FORTIS-Stand gekommen. Weitere Multiplikatoren-Effekte ergaben sich durch Kontakte zum Career Service und zum Alumni-Netzwerk der Uni Paderborn sowie zum Institut für Informatik, welches die Messe organisiert hat. Firmenkontaktmesse „dot“ in Paderborn, http://www.cs.uni-paderborn.de/studierende/firmenkontaktmesse.html.

Hannoveraner Studenten mit großem Interesse an FORTIS

Erstmals präsentierte sich FORTIS im Juni 2012 auf der Absolventenmesse Career Dates an der Leibniz-Universität Hannover, um über Möglichkeiten des Berufseinstiegs zu informieren. Obwohl der Standplatz etwas seitab lag, kamen 27 sehr gute Kontakte zustande, vor allem mit künftigen IT-Absolventen. Die jährliche Kontaktmesse ist kostenlosem Bewerbungsmappencheck, einer große JobWall sowie Workshops und Unternehmensvorträgen sehr gut organisiert. Mit Martina Vanden Hoeck, Leiterin des Career-Services der Uni Hannover, ergab sich auch hier ein sehr interessanter Multiplikatoren-Kontakt. Sie kam auf den FORTIS-Stand zu mit der lobenden Bemerkung: „Man sieht, dass Ihr anders funktioniert!“ Weitere Kooperations-Maßnahmen sind im Gespräch. Absolventenmesse Career Dates in Hannover, http://www.careerdates.de/.

Career-dates-logo dot-logo ITMC-HH-Logo

 

Projekt-Durchführung kommt nicht aus der Schublade

FORTIS IT-Services GmbH verbindet agile Projektdurchführung mit den Anforderungen der Kunden

Die Durchführung agiler Projekte hat in den vergangenen zehn Jahren in weiten Teilen der IT-Szene einen bedeutenden Stellenwert eingenommen. Projektteams erhalten dabei einen Freiraum, flexibel auf die Dynamik des technischen Fortschritts und des wirtschaftlichen Wettbewerbs zu reagieren. FORTIS IT-Services hat das Prinzip agiler Projektsteuerung auch auf die eigene Unternehmensentwicklung übertragen. Dennoch würde nach Ansicht des IT-Beratungsunternehmens das starre Festhalten an einer Methode der Projektsteuerung in die Irre führen. Grund sind die unterschiedlichen und jeweils berechtigten Anforderungen der Kunden.

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An den Vorzügen agiler Projekt-Durchführung besteht kein Zweifel: Mit einer flexiblen Projektsteuerung lässt sich vermeiden, dass ein Projektergebnis nach mehrjähriger Entwicklungszeit an den Bedürfnissen der Anwender vorbeigeht oder bereits technisch überholt ist. Die Kehrseite der Medaille zeigt sich beim Kunden auf der Projektebene oder noch häufiger beim Einkauf. „Das Problem besteht dem Unternehmen gegenüber oft darin, einen Festpreis zu garantieren“, erläutert FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch: „Wir garantieren keinen Preis, sondern einen Wert. Dies fordert unter anderem der Einkaufsabteilung mehr Flexibilität ab. Allerdings ist das Abrechnen nach Aufwand von unseren Kunden bei agilen Projekten inzwischen weitgehend akzeptiert.“

Entscheidend ist der Umgang mit Änderungen

Gleichzeitig gibt es keine Software-Entwicklung aus der Schublade. Die etablierten Standards des Projektmanagements können nicht je nach bevorzugter Methode eins zu eins übernommen werden. FORTIS-Evangelist Martin Comfort erklärt: „Es gibt keine zwei Welten eines klassischen und eines agilen Projektmanagements, eher ein breites Spektrum an Methoden.“ Er lehnt daher die Redeweise von einem „Aufeinanderprallen der Welten“ ab: „Das wesentliche Problem besteht immer im Umgang mit Änderungen, die obligatorisch eintreten. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich wie beim PMI einen guten Change Request-Prozess habe oder ob ich wie in SCRUM meine User-Stories flexibel plane. Entscheidend ist, dass bei Änderungen Entscheidungen getroffen werden müssen.“

Alle Methoden schreiben klare Prozesse vor und sind dabei sehr rigide. Die eigentliche Kunst einer Projektumsetzung in der Praxis ist daher, zusammen mit dem Kunden auf einer Basis des Einverständnisses und des Vertrauens die passenden Elemente verschiedener Methoden erfolgreich zu kombinieren, so Martin Comfort: „Wir verstehen es als unsere Herausforderung, Prozesse und Methoden nicht dogmatisch zu verfolgen – egal ob agil oder nicht – sondern auf Kommunikation, Transparenz und Teamwork zu setzen.“ Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass die oft langen und komplexen Entscheidungsprozesse in Unternehmen verkürzt und die Entscheidungsbefugnis auf der operativen Ebene verstärkt werden.

Der Werte-Sponsor schützt gegen nicht-agile Kräfte

Winald Kasch erkennt häufig das Vorherrschen eines deterministischen Weltbilds, zum Beispiel in einem Ingenieurs-Umfeld. Je größer ein Unternehmen sei, desto länger dauere es, ein Verständnis für Agilität zu entwickeln und umzusetzen. Doch auch die Kunden einer unterschiedlichen Geisteshaltung oder Unternehmenskultur würden das agile Vorgehen mittlerweile verstehen. „Von besonderer Bedeutung in einem agilen Projektteam ist der so genannte Werte-Sponsor, bzw. das Team aus Scrum-Master und Product Owner, der das Projekt gegen nicht-agile Kräfte schützt“, betont Winald Kasch, „er ermöglicht als Puffer, in einem Umfeld nicht-agiler Kräfte zielführend zu arbeiten.“ So gelinge es aus seiner Erfahrung, Projekte auch in solchen Unternehmen erfolgreich zu Ende führen, die eine Kompatibilität zur Agilität noch entwickeln müssen.

Jüngst haben Hans-Bernd Kittlaus von InnoTivum Consulting und Hartmut Herde von der PPI AG Informationstechnologie auf www.heise.de unter dem Titel „Eine Frage der Kultur“ einen Beitrag zum Thema verfasst. Darin sprechen sie von einem „Aufeinanderprallen der Welten“. heise.de, 08.06.2012: „Eine Frage der Kultur“, http://www.heise.de/developer/artikel/Agile-Software-Entwicklung-braucht-auch-ein-agiles-Projektmanagement-1598135.html



 

Branchen-Kurzmeldungen Juni 2012

Social Media-Krisen entstehen vorwiegend bei Twitter

Mehr als die Hälfte aller Social Media-Krisen der jüngeren Vergangenheit hatten ihren Ursprung beim Kurznachrichtendienst Twitter. Das ist das Ergebnis der Bachelorarbeit von Christian Faller an der Universität Stuttgart, der dazu 30 Krisen aus dem Jahr 2011 analysiert hat. […]

An zweiter Stelle der Verursachungsquellen folgt Facebook. Häufigster Auslöser von Krisen sind demnach Kunden der betroffenen Firmen oder Organisationen. Anlässe sind vor allem Produktbeschwerden und unmoralische Verhaltensweisen der Unternehmen. Blogs und die Video-Plattform Youtube dienen zwar häufig zur Veröffentlichung von brisantem Material, Diskussionen oder so genannte „Shitstorms“ finden dann aber meist über Twitter und auf Facebook statt. Die Krisen treffen Unternehmen übrigens unabhängig davon, ob sie im Social Web aktiv sind oder nicht.

Christian Faller, 24.04.2012, “The Epicenters of Social Media Crisis”: http://dl.dropbox.com/u/988143/The_Epicenters_of_Social_Media_Crises_REDUC.pdf

Cloud Computing wird nur zögerlich genutzt

Viele Manager unterschätzen die strategische Bedeutung und das Einsparpotenzial des Cloud Computings. Das hat eine Studie der  Management-Beratung A.T.Kearney ergeben, bei der mehr als 70 Business- und IT-Enscheider aus Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 500 Millionen Euro befragt wurden. Mehr als ein Viertel der Befragten bezeichnete das Thema Cloud Computing nicht als eines der Top-5-Themen, das sie beschäftigte. Nur bei 15 Prozent ist Cloud Computing fester Bestandteil der IT-Strategie. Als Gründe für die zögerliche Nutzung wurden vor allem Sorgen um die Datensicherheit angegeben. A.T. Kearney prognostiziert eine Verdreifachung des Umsatzes von heute etwa 2,5 Mrd. Euro in den nächsten vier Jahren. Im Vormonat hatte IBM eine Studie veröffentlicht, wonach sich die Anzahl der Unternehmen, die die Cloud nutzen, in drei Jahren mehr als verdoppeln wird (s. FORTIS-Meldung).

presseportal.de, 08.06.2012, „Verpasste Chancen: Unternehmen unterschätzen das Potential der Cloud, Privatkunden nicht“: http://www.presseportal.de/pm/15196/2267767/verpasste-chancen-unternehmen-unterschaetzen-das-potential-der-cloud-privatkunden-nicht-a-t-kearney/api

Unklare Zuständigkeiten für Social Media

In vielen Unternehmen herrscht Unklarheit darüber, wo Social Media anzusiedeln sind. Mehr als die Hälfte aller Führungskräfte (58 %) sieht die Verantwortung beim CEO, das mittlere Management dagegen hält die sozialen Medien eher für eine Aufgabe der Marketingabteilung, vor allem in Hinblick auf den Kundendialog. Das ist das Ergebnis der weltweiten Studie „Getting Closer to the Customer“, die von der „Economist Intelligence Unit“ verfasst und vom Softwareanbieter Genesys vorgestellt wurde. In ihrem Rahmen wurden fast 800 Führungskräfte befragt, darunter 125 Teilnehmer aus Europa. Eine mögliche Ursache ist, dass in 43 Prozent der Fälle soziale Medien erst seit dem vergangenen Jahr genutzt werden. Nur elf Prozent der Unternehmen nutzen sie seit drei Jahren oder länger. 60 Prozent der Unternehmen beauftragen Nachwuchskräfte mit der Betreuung der Web 2.0-Kanäle (in Europa: 38 Prozent). Nur sechs Prozent von ihnen halten den Kundenservice für die Hauptaufgabe der neuen Kommunikationskanäle. 42 Prozent der Organisationen setzen Call-Center für die Kundenkommunikation ein.

Genesys-Studie “Getting Closer to the Customer”: http://goo.gl/ZV19a, s. auch pressebox.de, 05.06.2012: http://www.pressebox.de/pressemeldungen/genesys-telecommunications-laboratories/boxid/513656

 

Christian Faller: The Epicenters of Social Media Crisis a-t-kearney_logo Genesys-Studie Getting Closer to the Customer

 

stoos network bei FORTIS

Am 18.06.2012 traf sich die Gruppe fearless Hamburg des stoos Networks bei FORTIS in Hamburg. […]

Das stoos network hat sich “facilitating a tipping point” sich zum Ziel gesetzt, frei übersetzt: „die Trendwende unterstützen“. Inhalte des informellen Treffens waren Überlegungen zu einer alternativen Unternehmensorganisation. Das stoos network hat sich im vergangenen Januar im schweizerischen Stoos gegründet. Die 21 Gründungsmitglieder sind Geschäftsführer, Manager, Berater, Akademiker und Praktiker der schlanken oder agilen Unternehmens-Entwicklung aus vier Kontinenten.

Sie eint die Überzeugung, dass es einen besseren Weg der unternehmerischen Praxis geben muss, als denjenigen, der in eine anhaltende Wirtschaftskrise, wachsende Ungerechtigkeit, Bankrotte und Desillusionierung geführt hat. Als Ursache betrachtet das stoos network dass sich Vorstände oft auf ein mechanistisches Denken verlassen und sich eher am Aktienkurs als an der Kundenzufriedenheit ausrichten.

Als Alternative wird die Entwicklung von Organisationen zu lernfähigen Netzwerken vorgeschlagen, in denen die Mitarbeiter Werte schaffen und die Rolle der Vorgesetzten vor allem eine Begleitung der Menschen und nicht nur des Produktions-Managements darstellt.

stoos-network-Logo

 

FORTIS-Kurzmeldungen Mai 2012

Gut besuchter FORTIS-Vortrag
zum Abschluss der SEACON

FORTIS hat auf der diesjährigen SEACON (Software Engineering and Architecture Conference 2012) Anfang Juni in Hamburg einen Vortrag zu agiler Unternehmens-Entwicklung gehalten, der mit rund 60 Experten sehr gut besucht war. Geschäftsführer Winald Kasch und Martin Comfort suchten nach einem Impulsvortrag den Dialog, an dem die interessierten Zuhörer aktiv teilnahmen. Daneben hat FORTIS auf der SEACON ein Open Space-Format zum Thema „Empowerment und seine Grenzen” moderiert. Die SEACON ist eine der wenigen deutschlandweiten Branchen-Konferenzen und findet jährlich in Hamburg statt. FORTIS war zum ersten Mal Sponsor und Aussteller der Konferenz und konnte an seinem Stand sehr viele gute Gespräche führen.
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Vortrag beim Business Club Hamburg

FORTIS-Geschäftsführer Winald Kasch hat Ende Mai zusammen mit Martin Comfort im Rahmen des Elb-Frühstücks des Business Club Hamburg einen Vortrag zur Transformation zum agilen Unternehmen gehalten. Alle angemeldeten Teilnehmer waren erschienen, darunter zahlreiche Geschäftsführer, Vorstände und Abteilungsleiter sowie Trainer und Coaches. Im Anschluss an den kurz gehaltenen Vortrag entspannte sich beim Frühstück eine angeregte Diskussion zu den Themen Agilität, Motivation, Empowerment und die konsequente Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse. Bei den durchweg guten Gesprächen zeigten auch Berater, die nach anderen Methoden arbeiten, großes Interesse an dem bei FORTIS angewandten Verfahren. FORTIS befindet sich seit 2010 in einem Transformationsprozess zu einem agilen Unternehmen, weil die Marktbedingungen nichts anderes zulassen.

Rückblick auf erste Teilnahme
an der Real-IT-y

Das Resümee der ersten Teilnahme von FORTIS an der Kontaktmesse für Informatik real-IT-y am 9. Mai 2012 an der TU Dortmund fällt zwiespältig aus. Positiv zu bewerten ist zunächst der Umstand, dass Studenten das Unternehmen für die Teilnahme an der real-IT-y ausgewählt haben. „Nicht ganz so erfreulich war die Anzahl neugierig-offensiver Besucher, die wir in größerer Menge erwartet hatten“, erklärt Sylvia Hein, die den FORTIS-Stand auf der Messe unter anderem zusammen mit Geschäftsführer Hubertus Bergmann betreute. Allerdings sorgte ein steter Durchgangsverkehr dennoch für eine Vielzahl interessanter Gespräche. Zu guter Letzt haben sich auch bereits Bewerbungen direkt aus der Absolventenmesse ergeben. Die real-IT-y wird seit 2007 jährlich von der Fakultät für Informatik der TU Dortmund, ihrer Fachschaft und der Vereinigung der Alumni organisiert.

FORTIS entwickelt internes Karrieremodell

Nach dem guten Abschneiden bei der erstmaligen Teilnahme am Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber (2012)“ arbeitet FORTIS an der Fortführung der eingeschlagenen Richtung. Neben den vorwiegend positiven Einzelbewertungen hat die Studie auch Verbesserungspotenziale im Unternehmen aufgezeigt. So lag die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der persönlichen Weiterentwicklung bei FORTIS zwar in einem insgesamt positiven Bereich, aber doch unter dem Durchschnitt aller befragten Unternehmen. Dies ist insofern besonders interessant, als FORTIS in der agilen Unternehmenssteuerung auf das „Empowerment“ seiner Mitarbeiter setzt und diese zu Eigenverantwortung anhält.

Offenbar genügt es im Tagesgeschäft auch eines agilen Unternehmens jedoch nicht, jedem Mitarbeiter das Wahrnehmen von Angeboten zur persönlichen Weiterbildung selbst zu überlassen. Für entsprechende Fördermöglichkeiten entwickelt FORTIS nun ein internes Karrieremodell, das – im Sinne einer Wertschätzung der Persönlichkeit und ihrer Leistung – künftig die Weiterentwicklung und Fortbildung stärker vorantreiben soll. FORTIS hatte bei der Teilnahme am Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber 2012“ überraschend einen Platz in den TOP 20 erreicht.

Trainingsseminar in der Lüneburger Heide

Ein FORTIS Business Team hat im Hotel Heide-Kröpke in Essel bei Walsrode in der Lüneburger Heide ein Dreitages-Training zu Führungskräfte-Transformation durchgeführt. Themen des Seminars waren unter anderem die Fragen: Wie führe ich agile Organisationseinheiten? Wie agiere ich als Coach gegenüber Kunden und im eigenen Unternehmen? Wo liegen die besonderen Herausforderungen? Welche speziellen Anforderungen muss ich dafür erbringen? FORTIS hat bereits mehrfach entsprechende Seminare in Hinblick auf die Agilität, das Außen-Innen-Verhältnis und einen durch Coaching geprägten Führungsstil durchgeführt. Das Viersterne-Hotel Heide-Kröpke liegt in der Mitte zwischen den FORTIS-Standorten Wolfsburg, Bielefeld und Hamburg und genießt seit langen Jahren im Unternehmen einen gewissen Kultcharakter.

Logo des Hotels Heide-Kröpke

 

Branchen-Kurzmeldungen Mai 2012

Cloud Computing mit immensem Potenzial

In den kommenden drei Jahren wird sich die Anzahl der Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle mit Hilfe von Cloud Computing neu gestalten, mehr als verdoppeln. Das ist das Ergebnis einer Studie von IBM und der Economist Intelligence Unit unter 500 Top-Managern. […]

Demnach wollen viele Unternehmen schnell auf die wachsenden Datenmengen zugreifen, die auch durch die steigende Popularität von sozialen Medien und mobilen Apps entstehen. Die Cloud könne vielen Unternehmen einen entscheidenden Vorteil dabei verschaffen, neue Produkte und Dienstleistungen einzuführen und in neue Märkte einzutreten.

ibm.com, 18.05.2012, “The Power of Cloud: Driving business model innovation” (kostenloser Download), www.ibm.com/gbs/powerofcloud

Re:Publica behandelte Urheberrecht

Auf der 6. „Re:Publica“ Anfang Mai in Berlin wurde auch das derzeit heiß diskutierte Thema Urheberrecht behandelt. Dazu fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Copyriots! Der Kampf der Kulturen“ statt. Unter Anderem erklärte EU-Kommissarin Neelie Kroes ACTA für erledigt, Heise-Justiziar Jörg Heidrich referierte über Medienrecht und der US-Jurist Eben Moglen kritisierte Facebook, Apple und Google dafür, die Nutzer meist ohne ihr Wissen zu beobachten und ihre Daten zu sammeln. An den drei Konferenztagen verteilten sich rund 4.000 Besucher auf etwa 200 Stunden Programm mit 270 Rednern aus 30 Ländern. Darunter traten viele Redner auf, die schon in den Vorjahren zum Stammpersonal gehörten, wie der bekannte Blogger Sascha Lobo, Rechtsanwalt Udo Vetter und die Schriftstellerin Kathrin Passig. Die Heinrich-Böll-Stiftung stellte ihre neue Schrift über Öffentlichkeit im Wandel vor. Die re:publica ist eine der größten Konferenzen über Weblogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft in Deutschland. Das Programm der diesjährigen Konferenz stand unter dem Motto „ACT!ON“, wobei zehn Themenstränge die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kreative Dimension der Digitalisierung behandelten.

Die Konferenz-Homepage: http://re-publica.de/12/

boell.de, April 2012: Heinrich-Böll-Stiftung, „Öffentlichkeit im Wandel“, http://www.boell.de/publikationen/publikationen-publikation-journalismus-neue-medien-oeffentlichkeit-im-wandel.html

Wachsende Bedeutung von Social Media für Unternehmen

Knapp die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland (47 Prozent) setzt soziale Medien ein, weitere 15 Prozent planen bereits konkret eine entsprechende Nutzung. Dazu zählen neben sozialen Netzwerken auch Blogs, Kurznachrichtendienste oder Content-Plattformen für Videos und Fotos. Das teilt der Hightech-Verband BITKOM auf der Basis einer Erhebung von Techconsult unter 723 Unternehmen mit. Demnach ist der Social-Media-Einsatz bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Großunternehmen gleich weit verbreitet. Treiber des Social-Media-Einsatzes ist bei drei Vierteln der Unternehmen die externe Kommunikation, nur 17 Prozent der Unternehmen setzen Social Media für die interne Kommunikation ein. Hohe Relevanz für die Wirtschaft haben soziale Netzwerke wie Facebook, Xing, Google+, LinkedIn und die VZ-Netzwerke, aber auch Micro-Blog-Dienste wie Twitter oder Video-Plattformen wie YouTube. Fast ein Drittel (32 Prozent) aller Unternehmen ist bereits mit eigenen Seiten auf Facebook aktiv.

bitkom.de, 17.05.2012: „Studie Social Media in Unternehmen“, http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_72124.aspx

The power of cloud, IBM 2012 Logo der re.publica 2012

 

FORTIS empfiehlt Cloud-Nutzung für Transformationsprozesse

IT-Dienstleister FORTIS setzt auf die Cloud – Entwicklung von Private-Cloud-Anwendungen

Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle neu gestalten wollen, sind einer aktuellen IBM-Studie zufolge mit dem Cloud Computing für den Übergangsprozess gut beraten. „Die Cloud vereinfacht es über neue, IT-gestützte Geschäftsmodelle nachzudenken und diese zu implementieren.“, bestätigt Winald Kasch, Geschäftsführer der FORTIS IT-Services GmbH. Allerdings schränkt er ein: „Es ist aber nicht die Cloud, über die Geschäftsmodelle neu definiert werden. Sie ermöglicht lediglich den schnellen, kostengünstigen Zugriff auf IT-Ressourcen wie Infrastruktur, Anwendungen etc.“

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Winald Kasch bezweifelt nicht die Grundaussage der Studie, wonach sich die Anzahl der Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle mit Hilfe von Cloud Computing neu gestalten, in den kommenden drei Jahren mehr als verdoppeln wird. Die kostengünstige Nutzung der Cloud mache gerade in Zeiten der Transformation von Geschäftsmodellen sehr viel Sinn, weil im Falle eines nochmals nötigen Strategiewechsels oder nötiger Anpassungen damit keine großen Verluste verbunden seien. FORTIS nutzt seit etwa zwei Jahren drei verschiedene Softwares in der Cloud und entwickelt selbst Private-Cloud-Anwendungen.

„Die genannten Vorteile der Kostensenkung und Effizienzsteigerung greifen vor allem bei absehbaren Nutzungszeiten, die anschließend einen problemlosen Ausstieg ohne Verlust ermöglichen“, ist sich Kasch sicher: „Die Nutzung von Anwendungen, die in der Cloud liegen, rechnet sich etwa bei bis zu fünf Jahren Laufzeit.“ Die Nutzung ist selbst erklärend und damit direkt einführbar, das Unternehmen fühlt sich dabei nicht an die Software gebunden. Ab einer länger geplanten Nutzungsdauer lohne sich jedoch die Einführung von ERP-Software, für die eine ausführliche Einarbeitung als Projektarbeit sowie die einmalige, vollständige Migration aller relevanten Daten nötig sind.

In Zukunft wird sich denn auch laut IBM-Studie der Einsatz der Cloud wandeln: Die IT-getriebene Prozess- und Systemoptimierung wird abnehmen, wohingegen Anwendungen zur Unterstützung neuer Geschäftsziele an Bedeutung gewinnen werden. Die Hälfte der Befragten der Studie hat die Verbesserung der organisatorischen Effizienz als eine Top-Management-Herausforderung von heute bezeichnet, für 2015 hält dies nur noch knapp ein Drittel für eine vordringliche Aufgabe. Dann würden Wachstum und die Eroberung von Marktanteilen in den Vordergrund treten.

www-03.ibm.com, 29.03.2012: „IBM-Studie: 100 Prozent mehr Cloud bis 2015“, http://www-03.ibm.com/press/de/de/pressrelease/37316.wss

Cloud's Business enablers laut IBM-Studie 2012

FORTIS IT-Services GmbH | info@fortis-it.de | T: 040 607 699-22 oder 0521 920 198-40

FORTIS IT-Services GmbH
Weg beim Jäger 224-226
22335 Hamburg

Altenburger Straße 9
33699 Bielefeld