Sortieren nach:Datum Titel
 

Projekt am Herzen der Software-Entwicklung

ITMC-SchaubildITMC-Studenten Joanna Gontarek und Pascal Dolezalek arbeiten an einer neuen Versionsverwaltung für FORTIS IT

Die FORTIS IT-Services GmbH ist Förderunternehmen des Masterstudiengangs „IT-Management und Consulting“ an der Uni Hamburg und führt in diesem Rahmen auch Projekte für Drittsemester durch, die rund drei Monate dauern. Mitte Oktober haben die beiden ITMC-Studenten Joanna Gontarek und Pascal Dolezalek das Projekt einer neuen Versionsverwaltung für FORTIS IT begonnen, das aus verschiedenen Aspekten heraus besonders interessant ist.

[…]

Das Projekt umfasst genau 42 Arbeitstage pro Person und wird durch ein Seminar an der Universität begleitet, bei dem die Studentinnen und Studenten über ihre verschiedenen Projekte berichten und neue Anregungen und Impulse erhalten. Bei 2,5 Tagen Arbeitszeit im Unternehmen und unter Berücksichtigung der Weihnachtszeit wird das Projekt am 31. Januar 2015 enden. Das Pflichtmodul innerhalb des Studiengangs wird vervollständigt durch eine wissenschaftliche Arbeit, die als Generalprobe für die Mastersarbeit gelten kann.

Ausschreibung im Rahmen der ITMC-Partnerschaft

Zwar haben Joanna Gontarek und Pascal Dolezalek bereits in verschiedenen Unternehmen gearbeitet, doch ein solches Projekt konnten sie bisher noch nicht in Angriff nehmen. Die Basisanforderung besteht darin, ein in die Jahre gekommenes Code-Verwaltungssystem auf die Bedarfstruktur anzupassen. Das Besondere an der Aufgabe: Die Neuausrichtung des Systems wird nicht Top-Down vorgegeben, sondern durch den Bedarf der aktuell sechs Businessteams bei FORTIS, der sich unter anderem aus unterschiedlichen Kundenanforderungen und den dabei verwendeten Softwarelösungen ergibt.

„In wissenschaftlichen Forschungsgruppen sind agile Herangehensweisen durchaus angekommen. Dennoch wurde an der Universität neugierig zur Kenntnis genommen, dass wir gleichberechtigt mit dem Geschäftsführer und den Stakeholdern sprechen, in anderen Projekten hingen die Entscheidungen wesentlich stärker von den Führungspersonen ab.“, berichtet Pascal Dolezalek. Joanna Gontarek, die bereits die Scrum Masters-Prüfung abgelegt hat, ergänzt: „Im wissenschaftlichen Betrieb wird viel unternommen, um agile Elemente einfließen zu lassen. Allerdings sind dies vorgegeben abzulegende Leistungen, die einer kontinuierlichen Arbeitsweise bedürfen. Sonst wäre es schwer Lernerfolge nachprüfbar zu machen, zumindest aus universitärer Sicht.“

Entscheidungsmatrix auf Basis Bedarfsermittlung

FORTIS Disciplina

Bei der Arbeit für FORTIS geht es zuerst darum die Bedarfe der einzelnen Teams kennenzulernen. Das Ziel ist eine Lösung für das Versionsverwaltungssystem zu finden, mit der alle Teams zufrieden sind und die alle gleichermaßen gut und gerne nutzen wollen. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass einzelne Teammitglieder besondere Anforderungen haben. Dann werden mit diesen weitere Einzelgespräche geführt. Bei der Bedarfsermittlung kommt den ITMC-Studenten zu Gute, dass sie bereits einige praktische Erfahrungen aus Unternehmen mitbringen und wissen, wie sich die individuelle und kollaborative Arbeit an Quellcodes gestaltet.

Auf Basis der Ist-Analyse sollte eine gewichtete Entscheidungsmatrix entstehen, und nach der möglichen Auswahl eines neuen Systems auch noch eine Schulungs- und Anwendungs-Dokumentation. Doch auch das Vorgehen der Studenten ist gänzlich agil: „Wir gehen von Iteration zu Iteration unserem Ziel entgegen und stehen dabei in regelmäßigem Austausch mit unserem Product Owner“, erklären sie.

Diesen Part hat auf Unternehmensseite Scrum-Master Alexander Boehnke als Doppelrolle übernommen (Foto Mitte), der das Projekt begleitet: „Selbst wenn wir das Projekt heute stoppen würden, hat das Projekt schon jetzt Mehrwert erzielt, ganz im Sinne einer agilen Vorgehensweise!“ Er sieht den Vorteil, dass das Projekt bereits viele Transparenz über die Teamgrenzen hinaus geschaffen hat.

Agiles Projektmanagement im praktischen Umfeld

ITMC-Studenten-Oktober2014Gleichzeitig erkennt er große Lernerfolge bei den Studenten, die viele neue Prozesse kennenlernen, sich mit der agilen Methodik vertraut machen, neue Kenntnisse im agilen Projektmanagement gewinnen und dabei auch effektiv in den Teams für die Mitarbeit am Projekt werben. „Es handelt sich um eine ergebnisoffene Untersuchung“, fasst Alexander Boehnke die Aufgabe zusammen, „Quelltexte zu speichern ist das Herz der Software-Entwicklung, daher beweist das Übertragen dieser Aufgabe an ITMC-Studenten auch einiges Vertrauen.“

Dies wissen die beiden Studenten sehr zu schätzen. „Wir sind schwer beeindruckt von den flachen Hierarchien bei FORTIS und dem Informationsaustausch von außen nach innen“, sind sich Joanna Gontarek und Pascal Dolezalek einig. Neben dem fachlichen Erkenntnisgewinn lernen sie auch eine Menge Neues über den Umgang miteinander kennen. „Wir werden hier auf Augenhöhe wahrgenommen und wie gleichwertige Mitarbeiter behandelt. Das ist nicht selbstverständlich.“ Beeindruckt sind sie auch von der FORTIS-Vorgabe mit der eigenen Arbeit Freude zu erzielen: „Da macht die Arbeit gleich noch mehr Spaß!“


 

Hungrige Studenten bei FORTIS in Braunschweig

Foto-FORTIS-bonding2014Mitte November 2014 war FORTIS für einen Tag bei der Firmenkontaktmesse „bonding“ an der TU Braunschweig. Unter dem Motto „Hungrig auf Karriere“ stellten sich an zwei Tagen im Messezelt an der Uni mehr als 100 Unternehmen vor, um über Praktika, Abschlussarbeiten und Einstiegsmöglichkeiten zu informieren.

[…]

Der Stand von FORTIS befand sich mitten zwischen denjenigen von Großunternehmen wie Audi, Volkswagen, BASF, DLR, ESA und Lufthansa Technik, und auch im Umfeld weiterer IT-Unternehmen. Er wurde betreut von Sylvia Hein, Mitglied des FORTIS HR-Management Teams, und Ivica Spisic vom agilen Businessteam VW (Foto). Die beiden konnten einige sehr gute Gespräche mit interessierten Studierenden und Absolventen führen, von denen sie mehrere im Nachgang anfragen werden, eine Bewerbung abzugeben.

Gut ein halbes Dutzend Kandidaten hatte sich im Vorfeld gezielt über die FORTIS-Homepage informiert. Der Eindruck, dass FORTIS „bunter und anders“ ist als andere Unternehmen, wurde zunächst durch den auffallenden Messestand mit zahlreichen Würfeln bestätigt. Diese Interessenten erwiesen sich jedoch auch als besonders offen für die andere Arbeitsatmosphäre, die bei FORTIS herrscht, bedingt durch flache Hierarchien, den agilen Ansatz der Einflussnahme von außen nach innen sowie das stark praxisorientierte K.N.U.T.-Programm. Durch das Einbinden neuer Mitarbeiter in Projektteams, die vorrangig vor Ort bei namhaften Kunden tätig sind, findet eine schnelle Eingewöhnung in das kundenorientierte und eigenverantwortliche Arbeiten statt.

Foto_Becher2„Wir sind in diesem Jahr bereits kräftig gewachsen und haben immer noch Bedarf an kompetenten und kreativen Absolventen.“, erklärte Sylvia Hein. So wurden alleine im VW-Businessteam in diesem Jahr bereits mehrere K.N.U.T.s angestellt, bei weiter anhaltendem Bedarf. Unter den Studenten, mit denen längere Gespräche geführt wurden, waren sowohl Wirtschaftsinformatiker, Informatiker und Mathematiker, die FORTIS gezielt anspricht. Daneben zeigten aber auch Physiker, Mechatroniker, Fahrzeuginformatiker sowie Luft- und Raumfahrttechniker Interesse.

Im Vorfeld der Messe hatte FORTIS erstmals auch Werbung auf Bechern und Servietten geschaltet, die bei einer Auflage von jeweils 15.000 Stück in der Mensa und Cafeteria zum Einsatz kamen. Im Programm der bereits 26. bonding Firmenkontaktmesse in Braunschweig enthalten waren ein kostenloser Bewerbungsmappencheck vor Ort, professionelle Beratung durch den Career Service der TU Braunschweig und die Möglichkeit, kostenlos Bewerbungsphotos anfertigen zu lassen.


 

Kommunikation erfordert Improvisation

Impro-Workshop1Gelungener Teamtag der FORTIS-Mitarbeiter bei Lufthansa zusammen mit Improvisations-Schauspielern

Mitte Oktober trafen sich gut 20 Mitarbeiter von FORTIS, die in verschiedenen Teams bei der Lufthansa arbeiten, zu einer improvisatorischen Weiterbildung im Hamburger Schanzenviertel. In der alten „Loft 58“ erwartete die IT-Spezialisten ein Teamtag der besonderen Art, durchgeführt von zwei Schauspielern der Theatergruppe „Steife Brise“.

[…]

Stephanie Ruppert hatte die Theatergruppe auf der Bühne einer Personalmesse kennen gelernt und war unmittelbar begeistert. Zusammen mit Martin Comfort und Alexander Boehnke sowie den beiden Improvisationsschauspielern Knut und Katharina wurde das Programm für einen Workshop erarbeitet, der die Kommunikation und die eigene Wahrnehmung schärfen sowie Flexibilität im Denken und Handeln fördern sollte.

Impro-Workshop2Neben der Vermittlung von Soft Skills stand auch das Teambuilding mit auf dem Programm. Im ersten Teil des Workshops wurden Techniken vermittelt, um die Eigenwahrnehmung zu aktivieren, die Eigen- und die Fremdwahrnehmung miteinander abzugleichen sowie die Körpersprache besser zu verstehen und zu steuern. Dabei bekamen die Teilnehmer auch vermittelt, dass es durchaus unterschiedliche Kommunikationstypen gibt, und dass jeder einzelne stets mehrere Handlungsmöglichkeiten hat.

Im zweiten Teil des Workshops ging es unter anderem um das Potenzial der Spontaneität, um die Förderung einer positiven Fehlerkultur sowie den angemessenen Umgang mit Informationen (Hol- und Bringschuld, Eigenverantwortung, das Einstellen auf wechselnde Anforderungen und Kommunikationstypen). Zuletzt hatten zwei Gruppen jeweils ein eigenes Theaterstück vorzubereiten und aufzuführen. Die beiden improvisierten Stücke hatten Aspekte der internen respektive der externen Kommunikation zum Thema.

Impro-Workshop3Anfängliche Beklommenheit wich zusehends der Freude am Mitmachen. Kolleginnen und Kollegen konnten aneinander ganz neue Seiten kennenlernen. Das Ziel des Workshops, die Selbstwahrnehmung und das Auftreten der Teilnehmer zu verbessern, wurde über den bewusst „ganz anderen“, aktiven Zugang sehr gut erreicht. Den Abschluss des gelungenen Tages bildete ein gemeinsames Essen ganz in der Nähe in der „Bullerei“ bei Tim Mälzer.

Entsprechend positiv fielen die Rückmeldungen aus:

„Der Workshop hat mir persönlich sehr viel gegeben“ (Tilo Purucker), „ein sehr schönes und inspirierendes Event – sowohl aus Weiter- wie auch aus Teambildungssicht“ (Karsten Kruse), „ein rundum lehrreicher, gelungener und wunderschöner Tag – und der Abschluss mit dem selbst inszenierten Theaterstück, einfach der Hammer!“ (Maik Illner), „Ich konnte nicht nur sehr nützliche Tipps und Übungen für mich persönlich für die Kommunikation beim Kunden vor Ort mitnehmen, sondern auch die Kollegen besser kennen lernen.“ (Denis Hamann), „Ich muss sagen, das war der Knaller! Hab noch lange drüber nachgedacht und kann nur sagen: Mehr davon!“ (Thomas Schwarz).


 

Branchenmeldungen Oktober 2014

BITKOM-LogoDeutsche IT-Dienstleistungen legen 2014 um 2,7 Prozent zu

Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1,6 Prozent auf 153,4 Milliarden Euro wachsen. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. Grundlage für die Schätzung sind aktuelle Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO). Die Informationstechnologie bleibt die wichtigste Säule des Wachstums und legt demnach in diesem Jahr um 4,3 Prozent auf 77,8 Milliarden Euro zu. Die Umsätze mit Software steigen kräftig um 5,6 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro zu. Bei IT-Dienstleistungen fällt das Plus mit 2,7 Prozent auf 36,3 Milliarden Euro etwas geringer aus. Während das Geschäft mit IT-Hardware und Software um jeweils fast 6 Prozent zulegen, sind die Umsätze bei Unterhaltungselektronik, TK-Diensten und TK-Endgeräten leicht rückläufig.

[…]

Bitkom-TrendkongressBeschäftigungsrekord in der IT-Branche

In der IT-Branche sind so viele Menschen beschäftigt wie nie zuvor. In Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation arbeiten im laufenden Jahr nach aktuellen Berechnungen des Hightech-Verbands BITKOM rund 953.000 Menschen. Das sind 10.000 mehr als noch Ende 2013. Damit haben die IT-Unternehmen innerhalb von fünf Jahren fast 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, vor allem in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen. BITKOM-Präsident Dieter Kempf betonte: „Die IT-Branche ist damit der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, knapp hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor anderen Branchen wie etwa der Elektronik- oder der Automobilindustrie.“ Dabei gehe die Bedeutung von IT für die deutsche Wirtschaft längst über die Branche selbst hinaus, erklärte er weiter, Digitalisierung sei der entscheidende Innovationstreiber für alle Sektoren. Zu diesem Thema veranstaltet der Verband am 25. November 2014 in Berlin den dritten BITKOM-Trendkongress.

entwickler.de„Disruptiven Innovationen“ begegnen

Neue Unternehmen wie airbnb oder Uber bringen als wichtigsten Wettbewerbsvorteil mit, dass sie von Grund auf digital und dabei schell und flexibel in der Lage sind, Services zu entwickeln, die ihre Kunden begeistern. Das führt Volker Gruhn auf entwickler.de aus. Klassisch ausgerichtete Unternehmen hingegen könnten ihre Geschäftsmodelle nur mühsam ergänzen, benötigten dafür aber eine andere Art von IT. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachbereichen und der IT-Abteilung müsse enger werden. Dennoch stießen diese Unternehmen angesichts „disruptiver Innovationen“ an ihre Grenzen. Mit einer agilen Softwareentwicklung alleine sei es nicht getan. Die zunehmende Häufigkeit an Software-Updates müsse damit gekoppelt werden, dass diese auch schnell getestet, in Betrieb genommen und veröffentlicht werden könnten. Dafür seien auf technischer Ebene automatisierte Prozesse zur Inbetriebnahme und auf organisatorischer Ebene die Bildung von gemeinschaftlich verantwortlichen so genannten DevOps-Teams nötig.

php-conference2014Erkenntnisse des Agile Days der PHP Conference

Am 27. Oktober 2014 fand in München im Rahmen der internationalen php-Konferenz ein Agile Day statt, über den Stephanie Schäfers auf phpmagazin.de berichtet. Ihr Resümee lautet, dass es an der Zeit sei umzudenken, wofür sie mehrere Beispiele anführt. So habe Björn Schotte in seiner Eröffnungskeynote erklärt, dass ein Produkt auch über seinen Release hinaus Aufmerksamkeit benötige. Agile Methoden eigneten sich besonders gut für eine kontinuierliche Planung, auch um den größtmöglichen Business Impact herauszuholen. Björn Schotte und Dominik Jungowski gaben in ihrer Session Agile Xchange: Schwierigkeiten in Projekten erfolgreich meistern anhand einiger Beispiele vor allem die Erkenntnis mit, dass Kommunikation und Struktur Voraussetzung jeder Problemlösung sind.

Dominik Jungowski ließ die Teilnehmer seiner Session Kanban Paper Airplanes Papierflugzeuge basteln. Zur Lösung der Drucksituation, dass die Anzahl der Arbeitsschritte diejenige der Teammitglieder übersteigt, setzte er erfolgreich einen Puffer ein: Der Output und die Qualität wurden gesteigert (mehr Papierflieger bestanden den Test, wenigstens zehn Meter weit zu fliegen). Gordon Oheim begann seine Session Commando Code – what software developers can learn from the US Marine Corps mit dem Grundsatz, angesichts des Wandels selbst wandelbar zu bleiben. Beim Prinzip Umdenken könnten Software-Entwickler einiges vom Militär lernen, so zum Beispiel Strategien, um bessere Entscheidungen zu treffen. Einerseits sorge das Entwickeln einer professionellen Identität für eine bessere Performance, andererseits müssten letztlich aber alle Mitarbeiter am selben Strang ziehen.


 

NDR lobt FORTIS als beispielhaften IT-Arbeitgeber

Kritischer Beitrag zu belastenden Arbeits-Bedingungen in der Branche

[…]

IT-Gipfel-Logo

Anlässlich des nationalen IT-Gipfels 2014 in Hamburg hat der Norddeutsche Rundfunk am 21. Oktober einen kritischen Beitrag zu den Beschäftigungsverhältnissen in der IT-Branche veröffentlicht. Unter dem Titel „Flexibel bis zur Selbstaufgabe“ stellt Judith Pape die vorherrschenden Anforderungen an IT-Unternehmen dar. FORTIS IT-Services wird dabei als einziges positives Beispiel genannt.

ndr.de-LogoDie Formel „7×24“ präge den Arbeitsalltag in der deutschen IT-Branche, heißt es in dem Beitrag unter Bezug auf den ver.di-Gewerkschafter Karl-Heinz Brandl. Quasi rund um die Uhr müssten Angestellte verfügbar sein. Dieses „System permanenter Bewährung“, wie es Münchner Sozialwissenschaftler nennen, führe zu Überlastung und Burn-Out. Gleichzeitig würden vor allem großen Unternehmen wie IBM oder SAP Mitarbeiter ab einem Alter von 50 Jahren bevorzugt nach Hause schicken.

BITKOM-LogoLaut Branchenverband Bitkom verzeichnet die IT- und Telekommunikationsbranche mit rund 953.000 Mitarbeitern aktuell einen neuen Beschäftigungsrekord. Darin sieht die Autorin auch eine Chance für bessere Arbeitsbedingungen. Ohne auf einzelne Begriffe wie laterale Führung oder Agilität als Grundlage des Geschäftsmodells einzugehen, wird darauf hingewiesen, dass es bereits heute Trends zu einer Work-Life-Integration gibt. FORTIS dient dabei als positives Beispiel:

Fortis IT-Services mit Sitz in Hamburg und Bielefeld ist so ein Unternehmen, das Mitarbeitern die Integration von Beruf und Privatleben erleichtern will. „Wir wollen als erste Wahl sowohl als Arbeitgeber als auch als Dienstleister gelten“, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage. Dabei werben sie mit flexiblen Arbeitszeiten, flachen Hierarchien und guter Teamarbeit um mögliche Mitarbeiter. „Wir sind menschlich – die Kollegen sollen sich bei uns nicht wie eine Nummer fühlen“, sagt Stephanie Ruppert, Personalmanagerin bei Fortis. Das Unternehmen habe erkannt, dass attraktive Arbeitsbedingungen und Motivation der Mitarbeiter auch den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens fördern.“

Abschließend folgt die Einschränkung, dass eine Work-Live-Integration immer  nur im Rahmen eines ökonomisch erfolgreichen Operierens gelingen kann. Daher seien entsprechende Ansätze noch „zarte Pflänzlein“. Wer Interesse daran hat, gemeinsam mit FORTIS Erfahrungen und Gedanken zum Thema auszutauschen, ist herzlich dazu eingeladen, Mailkontakt über stephanie.ruppert@fortis-it.de.


 

Gedankenaustausch zwischen whatever mobile und FORTIS

whatever-mobile-LogoDialog über Anpassung der Geschäftsmodelle angesichts des beschleunigten Wandels – Jüngstes Treffen behandelte das Thema Onboarding

whatever mobile und FORTIS haben einen fruchtbaren Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten begonnen, der interessante Parallelitäten der beiden Unternehmen zu Tage fördert. Begegnet ist man sich das erste Mal auf der 3. Agilen HR Conference im Mai in Köln und der Faden wurde einige Wochen später sowohl in den Räumlichkeiten FORTIS als auch bei whatever mobile in Hamburg wieder aufgenommen.

[…]

Bei den Treffen geht es nicht um die Anbahnung gemeinsamer Geschäftstätigkeiten. Vielmehr finden ein Dialog über die strategische Ausrichtung und ein Blick über den Tellerrand statt, in Hinblick auf die Anpassung der Geschäftsmodelle auf sich immer schneller ändernde Rahmenbedingungen. Trotz unterschiedlicher Geschäftsmodelle geht es beiden Unternehmen gleichermaßen darum, sich in einer Welt des beschleunigten technologischen Wandels wettbewerbsfähig zu behaupten.

Fortis-ConcordiaDabei spielt unter anderem der Ansatz des partizipativen Managements eine wichtige Rolle, wodurch eine lebendige, die Mitarbeiter und Kunden begeisternde Organisation entstehen soll. Beide Unternehmen sind sich darin einig, dass Agilität in Hierarchien nicht funktionieren kann, daher betrachten sie die angemessene Bewegungsrichtung der Kommunikation nicht von oben nach unten, sondern von außen nach innen.

Der Gedankenaustausch beim jüngsten Treffen behandelte das Thema Onboarding. FORTIS hat hierzu whatever mobile zum Frühstück in die Niederlassung in Hamburg eingeladen, um Einblicke, Ideen und Inspirationen zu erhalten in Hinblick darauf, wie dort die Einbindung der neuen Kollegen in die bestehende Unternehmenskultur erfolgreich umgesetzt wird.

Die Runde bestand aus den jeweiligen HR Managern, zwei FORTIS Kollegen aus dem Business Team Lufthansa und einem relativ neuen Mitarbeiter von whatever mobile, der die dargestellten theoretischen Prozesse gleich mit seinen eigenen Erlebnissen bereichern konnte. Weitere Treffen zum Austausch über unterschiedliche Gebiete, auch außerhalb von Personalthemen, werden folgen.


 

Deutsche Führungskräfte denken um

Führungskultur-im-WandelMehr als drei Viertel der befragten Führungskräfte wünschen sich ein Paradigmenwechsel in der Führungskultur

Die Zeiten der wie selbstherrliche Könige agierenden Unternehmenschefs neigen sich dem Ende zu – wenn man einer neuen Kulturstudie des Bremer Beratungsunternehmens „Nextpractice“ glauben darf. Die Untersuchung „Führungskultur im Wandel“ bescheinigt den 400 befragten Managern eine selbstkritische Sicht auf die noch vorherrschende Praxis der Unternehmensleitung.

[…]

Das Wissenschaftlerteam unter Leitung des Nextpractice-Gründers Peter Kruse beabsichtigte mit der Befragung ein „Bild der Führungskultur in Deutschland zu zeichnen“. Dazu wurden an deutsche Chefs Fragen gestellt wie,

  • welche „unbewussten Wertvorstellungen und mentalen Muster“ das Handeln der Führungskräfte hierzulande bestimmen,
  • welche Herausforderungen sie für die Zukunft erwarten,
  • und wie groß die Diskrepanz zwischen der hiesigen Führungspraxis und den neuen Anforderungen an das leitende Personal sind, die sich durch den Wandel der Arbeitswelt ergeben.

nextpractice-Geschäftsführer-Peter-Kruse

Die protokollierten Antworten der befragten Führungskräfte, darunter ein Drittel Mitglieder von Vorstandsetagen, seien „als schonungslose Selbstkritik außerordentlich bemerkenswert“, ohne jedoch allzu viele neue Erkenntnisse zutage zu bringen. In den vergangenen Jahren habe sich laut Studie vielmehr „die Schere zwischen Führungspraxis und Führungsanforderungen“ immer stärker geöffnet. Viele deutsche Unternehmen werden immer noch nach dem klaren, aber sehr eindimensionalen und starren Top-Down-Konzept geführt, das Anweisungen und Kontrolle überwiegend von oben nach unten ausführt.

Deutsche Unternehmen mit veralteter Führungskultur

Viele der Befragten hatten angegeben, dass der typisch deutsche Führungsstil ein „entscheidender Nachteil im Ringen um Bindung und Gewinnung von Talenten“ sei, wie die Bremer Wissenschaftler mitteilten. Daher vermuteten die meisten Chefs bei ihren Mitarbeitern zu Recht ein „vergleichbar hohes Kritikpotenzial an der Führungsrealität“ in ihren Unternehmen.

nextpractice-Logo

Die Nextpractice-Studie hält fest, dass auch viele der Führungskräfte nicht mehr in den bisherigen Hierarchien und Organisationsstrukturen verharren möchten. Doch seien einige positive Folgen der Digitalisierung in vielen Managerköpfen noch nicht angekommen: vernetztes Denken der „Schwarmintelligenz“, die Möglichkeiten blitzschneller, globaler Abstimmungsprozesse, das unkomplizierte Einholen von Informationen, flexiblere Arbeitsplatzwahl. Selbst in international agierenden Konzernen kämen moderne Arbeitsorganisationsmodelle wie Partizipation, Selbstbestimmung und agile Führung viel zu selten zum Einsatz.

Deutsche Manager und Angestellte einig in der Kritik

Viele Manager und ihre Angestellten eint nicht nur eine Kritik an den veralteten Führungsstilen, sondern zunehmend auch an den Zielen ihrer Unternehmen. Mehr als die Hälfte der interviewten Führungskräfte geht davon aus, dass „traditionelle Wettbewerbsstrategien die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht haben“, so ein weiteres Ergebnis. Nur noch ein knappes Drittel der deutschen Topmanager halte starr an einem effizienzorientierten und „auf die Maximierung von Profiten ausgerichteten Management“ fest.

Daneben rücke auch die Frage nach der sozialen Verantwortung von Unternehmen immer stärker in den Blickpunkt. Als wichtigste Anforderungen an eine neue Führungskultur nennt die Studie Flexibilität und Offenheit, sowohl beim Delegieren von Aufgaben, als auch bei der Festlegung von Zielen. Hierarchische Steuerung und Regelung seien „angesichts der Komplexität und Dynamik der Arbeitswelt nicht mehr angemessen“, heißt es weiter. Sich selbst organisierende Netzwerke, intern wie extern, bestimmten die Zukunft der Arbeit.

Der Paradigmenwechsel beginnt mit den Vorgesetzten

Führungskräfte-wünschen-Paradigmenwechsel

Mehr als drei Viertel der befragten Führungskräfte wünschen sich einen Paradigmenwechsel in der Führungskultur. Die entscheidende Frage ist, ob ihnen klar ist, dass dieser mit ihnen selbst steht und fällt? Eine andere Art von Vorgesetzten ist gefordert, die ihren Mitarbeitern gegenüber Empathie und Vertrauen zeigt, und die ihre Motivation stärker aus Selbstbestimmung und Wertschätzung als aus Geld und Posten herauszieht. Der Chef der Zukunft benötigt aber auch eine selbstsichere Gelassenheit, die Einsicht in die eigenen Fehler zulässt.

Neue Arbeitsverfahren wie das Scrum-Konzept gelten als gute Beispiele für die Umsetzung der neuen Prinzipien der Arbeitswelt. Damit können auch komplexe Aufgabenlösungen in einem bereichsübergreifenden Team mit flachen Hierarchien sehr agil und flexibel vorangetrieben werden. Allerdings bleibt die Erkenntnis häufig noch auf die IT-Welt beschränkt und wird in anderen Branchen skeptisch beäugt. In vielen IT-Häusern, wie auch bei FORTIS, ist die agile Führung mit eigenständigen Business Units hingegen bereits konkret umgesetzt.

Das Bremer Beratungsunternehmen Nextpractice absolvierte 400 Tiefeninterviews mit deutschen Führungskräften, die Studie wurde durch das Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit gefördert.

 


 

Branchenmeldungen September 2014

EMC-Forum2014-BefragungWettbewerbsvorteile durch IT-Trends

Deutsche Firmen sehen die digitale Transformation überwiegend positiv. Dies belegt eine Umfrage des Storage-Spezialisten EMC unter 454 IT-Entscheidern. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (58 Prozent) sind der Meinung, dass sie über IT-Trends wie Cloud, Social Media, Mobile und Big Data einen Wettbewerbsvorteil erreichen können. 30 Prozent der Befragten sehen die IT als einen wichtigen strategischen Faktor für das Unternehmenswachstum. Als wichtigste Gründe zur Implementierung neuer Technologien werden Einsparungen und erhöhte Leistungsfähigkeit (53 Prozent), verbesserte Kundenzufriedenheit (46 Prozent) und die Erneuerung von Produktlinien und Services (35 Prozent) genannt. […]

Automatisierte IT-Prozesse, etwa in Form von Software defined Storage, sind für 64 Prozent der Verantwortlichen ein entscheidender Wachstumsfaktor. 39 Prozent der Befragten glauben, dass eine Hybrid Cloud zu höherer Agilität und Sicherheit führt. Die Geschäftsführerin von EMC Deutschland Sabine Bendiek erklärt: „Die IT wandelt sich von der Kostenstelle zum Katalysator für die Digitale Transformation der Unternehmen.“

Tec-Channel-LogoHybride IT-Architekturen werden zur Norm

Der Wandel zu agilen und flexiblen Software-Architekturen wird jetzt und in Zukunft viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Dies thematisiert der stellvertretende Computerwoche-Chefredakteur Martin Bayer in einem Fachbeitrag auf tecchannel.de. „Mit ihren klassischen Softwarearchitekturen stoßen die Anwender an Grenzen“, heißt es darin. Warum der Wandel alles andere als trivial sei, erklärt er mithilfe von Gartner-Analysten. Die Softwaremonolithen hätten sich „träge und unbeweglich ins Zentrum der IT-Landschaften gepflanzt“ und würden dort „mehr und mehr zu einem Klotz am Bein der Unternehmens-IT“. IT-Chefs steckten nun in der Klemme, einerseits die Verfügbarkeit der vorhandenen Applikationen weiterhin sicherzustellen und andererseits ihre Business-Software-Landschaften zu modernisieren. Insbesondere ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning) befänden sich durch starke Anpassungen aufgrund der Anforderungen an Agilität und Reaktionsschnelligkeit in einer Sackgasse. Die Zukunft gehöre hybriden ERP-Ansätzen, die ein On-Premise-Kernsystem flexibel mit ERP-Modulen und -Funktionen aus der Cloud ergänze. Dies werde den Gartner-Analysten zufolge bereits in fünf Jahren die Norm sein. In der Folge wird der starke Anstieg von Ausgaben in CRM-Systeme (Customer-Relationship-Management) damit in Zusammenhang gestellt.

BITKOM-LogoSchwache Hoffnung auf deutschen IT-Nachwuchs

Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM zufolge hat nur jeder siebte Deutsche ab 14 Jahren schon einmal programmiert. Das entspricht zehn Millionen Bundesbürgern. Immerhin sechs Prozent haben schon mit Beschreibungssprachen wie HTML oder Datenbankverwaltungen wie MySQL gearbeitet. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder fordert, dass „Programmierfertigkeiten genauso selbstverständlich wie Fremdsprachenkenntnisse“ sein sollten. Fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) verfügen über Grundkenntnisse in wenigstens einer Fremdsprache. Dies entspricht 52 Millionen Bundesbürgern. Bei Jüngeren sind Erfahrungen mit Programmiersprachen verbreiteter, wie von 28 Prozent der 14- bis 29-Jährigen bestätigt. Bei den 30- bis 49-jährigen sind dies 21 Prozent, bei den 50- bis 64-jährigen nur 10 Prozent. Die dem Namen nach bekanntesten Programmiersprachen in Deutschland sind Java und JavaScript, gefolgt von Basic und PHP.


 

Gemeinsame Werte-Analyse und gegenseitige Wertschätzung

CIO.de-LogoIn einem Beitrag auf cio.de listet Executive Business Coach Gudrun Happich zehn Punkte auf, wie der Wandel zur modernen Führung gelingen kann. Sie gibt als Anlass dazu – passend zum Portal – den Wunsch vieler Leistungsträger an, „nicht mehr in den bisherigen Hierarchien und Führungsmodellen verharren“ zu wollen. Allerdings sollte – wie auch in der Folge betont – die gesamte Organisation zum Wandel des Führungssystems bereit sein.

[…]

Eingangs erläutert sie ihre synonyme Verwendung der Begriffe „Social Leadership“ sowie „moderne“, „flexible“ oder „agile Führung“. Für sie bedeutet „agil“ in diesem Zusammenhang „beweglich“ im Sinne von „an die Situation angepasst und nicht starren Hierarchien oder Strukturen unterworfen“. Als ersten Punkt führt sie die Erkenntnis des eigenen Persönlichkeitsprofils auf, etwa anhand des personaldiagnostischen Tools „Reiss Profile“. Dabei würden Fragen nach dem Charaktertyp, dem Wertehorizont und den eigenen Prioritäten geklärt.

Sobald die Voraussetzung geschaffen ist, im Einklang mit den eigenen Werten und Motiven zu leben, geht Gudrun Happich zu den unbedingt notwendigen und den wünschenswerten Rahmenbedinungen über, kurz den „U’s und W’s“. Dabei ist zu klären, wie viel Entscheidungsspielraum, Abstimmungsbedarf, Eigenverantwortlichkeit und Handlungsvorgabe nötig erachtet wird. Auch spielt die Bevorzugung eines wettbewerbsorientierten oder eines entwicklungsorientierten Umfelds eine wichtige Rolle.

Reiss-Profile-Logo-farbig

Bei der Auswahl schlägt Autorin Happich fünftens einen mehrstufigen Feedback- und Auswahlprozess vor, bei dem Anforderungen mit dem Persönlichkeitsprofil und den formulierten Wünschen der Kandidaten abzugleichen sind. Dazu wäre vor dem Vorstellungsgespräch ein Bewerbungsbogen mit seiner Selbstdarstellung auszufüllen, auf dessen Basis eine Werte-Analyse (etwa über das Reiss Profile, s.o.) und ein gemeinsames Auswertungsgespräch stattfinden können. Dabei sollten Widersprüche aus der Selbstdarstellung und der Auswertung aufgelöst werden.

Während die U-Liste meist nur fünf bis sechs (allerdings elementare) Punkte umfasse, sei die W-Liste häufig seitenlang, schreibt sie. Sind diese Bedingungen bekannt, können sie drittens mit denen des aktuellen Umfelds abgeglichen werden: Ist die Denkweise prozessual oder eher konservativ? Besteht die Möglichkeit Einfluss auf das Umfeld zu nehmen? Im nächsten Schritt geht es um den Teamaufbau und die Bestimmung der Art von Mitarbeitern, die sich für die einzuschlagende Richtung eignen. „Richtige“ Mitarbeiter sind dabei solche mit passenden Werten, die einen gemeinsam angestrebten Führungsstil mittragen.

Als sechsten Punkt zum Gelingen eines agilen Managements wird die Fähigkeit zur Wertschätzung und Achtung der Individualität der Akteure genannt. Auf dieser Basis (intensive Vorbereitung, wertschätzende Kommunikation) kann siebtens ein Team, das mitzieht, gebildet werden. Andernfalls kann die flache Hierarchie oder Netzwerkstruktur keinen Wettbewerbsvorteil darstellen.

Der achte Punkt hält fest, dass eine andere Art der Führung dennoch Führung mit Einfluss bedeutet. Dazu schränkt Gudrun Happich ein: Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Mitarbeitern ist Bedingung für Einflussnahme. Es geht nicht darum, seine Mitarbeiter zu dominieren, sondern ihnen den nötigen Raum zur Erfüllung ihrer Aufgaben zu geben. Weiterhin hält sie fest, dass die Spitze – neuntens – Vorbild sein muss. Die Führungskraft muss leben, was sie predigt, sonst ist es zum Scheitern verurteilt.

Abschließend erklärt die Autorin, dass diese Prinzipien der Arbeitswelt etwa mit der Anwendung von Scrum bereits sehr gut umgesetzt würden, jedoch keineswegs auf die IT-Welt beschränkt seien. Allerdings hätten IT-Unternehmen durch die sich sehr schnell verändernden Rahmenbedingungen einen großen Vorsprung vor anderen Branchen. Häufig habe man dort noch nie etwas von flexibler Führung gehört, während in vielen IT-Häusern, wie auch bei FORTIS mit eigenständigen Business Units, die agile Führung bereits konkret umgesetzt werde.


 

Erlebbarer Wandel zur Kreativ-Wirtschaft

Ereignis-Wochenende von FORTIS-Mitarbeitern und Partnern im Ruhrgebiet […]

Red-Dot-Design-Museum_Speisesaal

In guter Tradition hat die Geschäftsführung alle FORTIS-Mitarbeiter und ihre Partner zum diesjährigen Ereigniswochenende nach Essen, in das Zentrum der Metropolregion Ruhr, eingeladen. Zwischen Besuchen der Zeche Zollverein und der Veltins-Arena auf Schalke bildete der Abendausflug ins Red Dot Design-Museum den kommunikativen und kulinarischen Höhepunkt.

Die Zeche Zollverein, UNESC0-Welterbe und Wahrzeichen der Stadt Essen, beeindruckte nicht nur als schönste Zeche der Welt, sondern besonders durch den erlebbaren Wandel von harter körperlicher Arbeit der Bergbauarbeiter hin zum Zentrum für Kultur und Kreativ-Wirtschaft mit Schwerpunkt auf Design und Architektur.

Zeche-Zollverein_Historisches-Foto

Bei der Führung auf der Zeche und Kokerei konnten die FORTISianer am Nachmittag hautnah einiges über die harten Bedingungen des Bergbaus und den Wandel des Ruhrgebietes erfahren. Am Abend bildete dann die Welt des guten Designs den Rahmen der Abendveranstaltung.

Inmitten des Red Dot Design Museums wurde abends gut gegessen, gefeiert und getanzt. Daneben hatte die ganze FORTIS-Familie viel Gelegenheit die rund 2.000 Exponate guten Designs alltäglicher Gegenstände innerhalb des Museums zu bestaunen und zu begutachten.

Veltins-ArenaAm zweiten Tag des Ereignis-Wochenendes stand der Besuch der Veltins-Arena, der Spielstätte des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, auf dem Programm. Im Rahmen einer Führung erfuhren die Teilnehmer unter anderem alles über die Besonderheiten der Arena, den ein- und ausfahrenden Rasen der Spielfläche, die außergewöhnliche Getränke(Bier)-Versorgung und natürlich die einmalige Dachkonstruktion des Stadions. Nicht nur für alle Fußballfans der Gruppe war der Einblick in die Kabinen des FC Schalke 04, der Gang durch den Spielertunnel und der Rundumblick vom Spielfeldrand ein besonderes Vergnügen.

Mit dem neuen FORTIS T-Shirt im Ruhrpott Design, vielen Eindrücken aus dem Erlebten und dem Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen im Gepäck, machten sich die Teilnehmer anschließend auf den Heimweg und freuen sich bereits jetzt auf das nächste Event im kommenden Jahr!


FORTIS IT-Services GmbH | info@fortis-it.de | T: 040 607 699-22 oder 0521 920 198-40

FORTIS IT-Services GmbH
Weg beim Jäger 224-226
22335 Hamburg

Altenburger Straße 9
33699 Bielefeld