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Vorfreude bei FORTIS auf Fußball-EM

fussball-em-2016-logoWie schon bei vergangenen Fußball-Welt- und Europameisterschaften gibt es bei FORTIS auch zur diesjährigen Fußball-EM in Frankreich wieder ein unternehmensinternes Tippspiel. Organisiert wird das EM-Tippspiel von Bernhard Sadlowski, der dazu die Plattform www.kicktipp.de nutzt. Bereits jetzt haben sich rund 30 Fußballfans von FORTIS dazu angemeldet.

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das ganze Jahr über die Möglichkeit beim Bundesligatippspiel zu üben. Getippt wird jeweils das genaue Ergebnis, wobei die richtige Tendenz 2 Punkte, die richtige Tordifferenz 3 Punkte und das richtige Ergebnis 4 Punkte ergeben. Die Tipps der anderen Mitspieler sind erst nach Ablauf der Tippzeit (beim Anpfiff des jeweiligen Spiels) zu sehen. Für den Gewinner der Tipprunde spendiert FORTIS zwei Tickets für ein Fußball-Länderspiel in Deutschland der eigenen Wahl inklusive Übernachtung.

Die Fußball-Europameisterschaft gilt als bestes Länderturnier der Welt und findet in diesem Jahr erstmals mit 24 Nationalteams statt. Aus den sechs Gruppen ziehen alle Erst- und Zweitplatzierten sowie die vier besten Gruppendritten ins Achtelfinale ein. Aufgrund des erhöhten Umfangs dauert das Turnier vier Wochen vom 10. Juni bis zum 10. Juli. Deutschland trifft in der Vorgruppe C auf die Ukraine (12. Juni), Polen (16. Juni) und Nordirland (21. Juni). Bei der Fuß0ball-EM 2012 war Deutschland im Halbfinale 1:2 an Italien gescheitert, das im Finale 0:4 gegen Spanien unterlag.

kicktipp-Screenshot


 

Branchenmeldungen Mai 2016

StGallen-Studie2016_ZItateGebt den Kindern das Kommando!

Junge Mitarbeiter können angesichts der digitalen Transformation entscheidende Impulse für die Neuaufstellung eines Unternehmens geben. Zu diesem Ergebnis kommt der zweite Teil einer groß angelegten Studie der Hochschule St. Gallen zusammen mit T-Systems Multimedia Solutions und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft. Die Ergebnisse unter dem Titel „Rollen, Prozesse und Führung in der digitalen Transformation“ sollen laut cio.de Antworten auf die Frage geben, welche Auswirkungen die digitale Transformation auf die Führungs- und Unternehmenskultur in der Praxis hat. […]

Als eines von mehreren Beispielen wird ausführlich Adidas behandelt, wo in einem neuen Gebäude 300 Mitarbeiter das Arbeiten von morgen testen und wo interne Collaboration-Tools das Unternehmen gefühlt näher zusammenrücken lassen. Ein weiteres Ergebnis: Den Chief Digital Officer brauchen Konzerne nur auf Zeit. Seine Rolle ist die eines Katalysators und Evangelisten. Dabei kann er – außer von jungen Mitarbeitern – durch einen eigenen Digitalbereich oder einen etwa zehn Personen starken Stab unterstützt werden.

High Potentials suchen Perspektiven

Commerzbank-Studie16-ErfolgsfaktorenDurch die digitale Transformation entstehen zahlreiche Arbeitsplätze für hochqualifizierte Angestellte im Mittelstand, insbesondere auch in Norddeutschland. Das ist ein Ergebnis der jährlichen Studie „Unternehmen Zukunft: Transformation trifft Tradition“ der Commerzbank. Dazu befragte TNS Infratest 4.000 mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland. Von den vielfältigen Auswirkungen der Digitalisierung sind demnach auch Mitarbeitergewinnung und –bindung betroffen. Junge hochqualifizierte Arbeitskräfte hätten heute andere Karrierevorstellungen und würden kaum noch über Stellenausschreibungen oder Jobmessen erreicht. Stattdessen seien Kooperationen mit Fachbereichen an Universitäten angesagt, etwa in Form von Forschungsförderung und der Bereitstellung von Praktikaplätzen, oder Investitionen in Start-Ups. Zudem wird darauf hingewiesen, dass durch den digitalen auch ein kultureller Wandel eingesetzt hat. Gefragt sei ein Führungsstil, der Mitarbeiter mitnimmt, ihnen flache Hierarchien und ein innovativeres Klima bietet sowie neue berufliche Perspektiven aufzeigt.

Brocade-Studie16-eingeschränkte-ITIT zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die Innovationskraft vieler Unternehmen weltweit leidet enorm unter veralteten Technologien und falschen Auffassungen über die Rolle der IT-Abteilungen. Das besagt laut motorzeitung.de eine neue Studie des IT-Dienstleisters Brocade unter dem Titel „Unlocking the Power of Digital Transformation: Freeing IT from Legacy Constraints“. Darin bestätigen 70 Prozent der IT-Teams, dass mehr technische Freiheiten in der IT Vorteile für die Wettbewerbsfähigkeit (36 Prozent), die Umsetzung von Innovationen (31 Prozent), die Bereinigung von Schatten-IT (30 Prozent) sowie eine Umsatzsteigerung von 12 Prozent und Kostenreduktion von 10 Prozent in den folgenden zwölf Monaten bringen würde. Die Studie befasst sich mit IT-Abteilungen in Deutschland, Großbritannien, der USA, Singapur, Frankreich und Australien. Die Ergebnisse zeigen, dass alltägliche Aufgaben wie die Aufrechterhaltung von Datensicherheit (73 Prozent) und der bestehenden Systeme (63 Prozent) zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Daher bleibt vielen Unternehmen zu wenig Zeit für Innovation und Transformation. Zudem halte noch immer veraltete IT-Infrastruktur die innovative Geschäftsentwicklung auf. Dies steht im Widerspruch damit, dass für 94 Prozent der Befragten die Strategie der digitalen Transformation als entscheidend für die Erreichung der Geschäftsziele betrachtet wird. Doch dem stehen zahlreiche Gründe entgegen.

Sechs Tipps für vier Arten des Wandels

OW-Studie16-DigitalisierungEine globale Untersuchung der Managementberatung Oliver Wyman zeigt, wie sich etablierte Anbieter mit einem strukturierten Ansatz neu erfinden können. Zunächst wird der digitale Wandel in vier typischen Szenarien beschrieben: 1. Transformatoren erobern den Markt mit unkonventionellen Leistungen zu extrem niedrigen Kosten. 2. Daten-Aggregatoren generieren Wissen und entwickeln passgenaue Angebote für die Stammkundschaft von Etablierten (z.B. bei Versicherungen). 3. Service-Aggregatoren schieben sich etwa mit neuen Bezahlsystemen zwischen Banken und ihre Kunden. 4. Integratoren digitalisieren komplette industrielle Wertschöpfungsketten, und drängen damit traditionelle Anbieter aus der Führungsposition. Viele Traditionsunternehmen hätten noch kein klares Ziel und brauchten zu lange, um Entscheidungen zu fällen, so die Experten. Durch Behäbigkeit und fehlenden Mut zum Risiko verkehrten sich ihre stabilen Prozesse zum Nachteil. Die Autoren empfehlen branchenübergreifend, anhand einer „Digitalisierungs-Roadmap“ vorzugehen und zügig in sechs Handlungsfeldern aktiv zu werden. Diese lauten: Bestehende Prozesse digitalisieren, alte und neue Technologien entkoppeln, kundennah Daten analysieren, Freiräume für das Digitalteam schaffen, einen Innovationsfahrplan aufstellen und digitale Geschäftsmodelle aufbauen. Damit ließe sich Geschwindigkeit aufnehmen und mit neuer Agilität und Effizienz im Wettbewerb bestehen.


 

Karriereseite von Fortis bei Facebook

Fortis-benefitInteressentinnen und Interessenten können sich künftig bei Facebook über Neuigkeiten von FORTIS auf dem Laufenden halten. Die Human Ressources-Abteilung von FORTIS hat beschlossen, ab sofort mit einer Karriereseite im größten sozialen Netzwerk der Welt präsent zu sein.

Die Facebookseite heißt „Karriere bei FORTIS IT-Services“ und soll vor allem Berufseinsteiger und –wechsler ansprechen. Sie gibt Auskunft darüber, wo FORTIS bei Karriereevents vertreten ist, zeigt aktuelle Stellenanzeigen und bietet darüber hinaus Informationen über den Berufseinstig bei FORTIS.

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Die Karriereseite bei Facebook stellt nun eine gezielte Zusatzmöglichkeit zur Information und Kontaktaufnahme dar, respektive auch dafür, den Kontakt mit Absolventinnen und Absolventen zu halten, die bei Karriereveranstaltungen bereits einmal einen FORTIS-Stand besucht haben. Im Verlauf dieses Jahres soll die Bekanntheit der Seite nach und nach gesteigert und dabei beobachtet werden, wie viele Gefallensbekundungen es dafür gibt.

Über den „Gefällt mir“-Button oben auf der Seite können auch Direkt-Benachrichtigungen eingeschaltet werden, sodass Interessentinnen und Interessenten regelmäßig über alle FORTIS Karriereaktivitäten informiert werden.

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Bittner-Duo für FORTIS am Tischtennis-Tisch

FORTIS-Bittner-DuoBei der Tischtennis-Abteilung der TSG Bergedorf hat der inzwischen 4. Hamburger Tischtennis Firmencup stattgefunden. Erstmals meldeten sich mehr als 100 Teams, das heißt insgesamt waren mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei. Darunter trat für FORTIS auch das Bittner-Duo an, Vater Klaus-Dietmar Bittner, bis vor kurzem noch aushilfsweise als SAP Entwickler bei FORTIS, sowie sein Sohn Tilo Bittner, Mitglied der Geschäftsleitung. Die beiden landeten in der Vereinskategorie auf dem guten 10. Platz.

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Lensspirit-HH-TT-Firmencup2016Der Veranstalter des Lensspirit Tischtennis Firmencups, Alexander Böhm, freute sich, dass das Angebot immer besser angenommen wird, da sich der Sport offenbar „hervorragend dazu eignet, viele Leute sprichwörtlich gemeinsam an einen Tisch zu bringen“. Das bunt gemischte Teilnehmerfeld aus Frauen und Männern, aus Hobby- und Vereinsspielern trat nur in Doppel-Partien an und spielte an einem Tag die Sieger aus. In der Vereinskategorie siegte das Team „GO! Express 1“, bei den Hobbyspielern das Team „Hauni Maschinenbau AG 4“.

FORTIS war auch als Sponsor der Veranstaltung aktiv. Der Firmencup findet außer in Hamburg mit wachsender Beliebtheit auch in Leipzig und in Berlin statt. Neben dem sportlichen Austausch geht es um gute Kontakte in lockerer Atmosphäre. Tischtennis zählt neben Fußball, Basketball, Tennis und Volleyball zu den fünf am stärksten verbreiteten Sportarten der Welt und gilt als schnellstes Ballspiel, bei dem die kleinen Kunststoff-Bälle bei drei Meter Distanz auf bis zu 180 km/h beschleunigt werden können. Weitere Informationen unter http://www.tt-firmencup.de/hamburg

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Buchtipp: Sinnstiftende Formen der Zusammenarbeit

Reinventing-OrganizationsAuf kultur-wandeln.de bezeichnet Markus Fischer das Buch „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux als DAS Grundlagenbuch für eine integrale Organisationsentwicklung. Die drei Teile des Buchs behandeln zunächst eine historische und entwicklungs­theoretische Perspektive, dann Strukturen, Praxis und Kultur sogenannter cyaner Organisationen und schließlich die Entstehung cyaner Organisationen. Die Farbe cyan steht dabei (ähnlich wie beim Spiral Dynamics-Modell) für eine der am weitesten fortgeschrittenen Entwicklungsform eines ganzheitlichen Unternehmens.

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Nach dem umfassenden Blick auf die historische Entwicklung von Organisationsstrukturen analysiert der Autor die Strukturen hoch entwickelter Organisationen, wobei die Aspekte Selbst-Management (auf allen Ebenen), Ganzheitlichkeit, sowie die evolutionäre Ausrichtung und Sinnhaftigkeit eine zentrale Rolle spielen.

Dazu zieht er zwölf sehr unterschiedliche Unternehmen heran, von global tätigen Unternehmen aus den USA (Energiesektor) und den Niederlanden (IT-Consulting), über Unternehmen aus dem Pflege-, dem Freizeitsektor, der Lebensmittelverarbeitung (ebenfalls aus USA und NL) bis hin zu einer deutschen Schule und einer deutschen Klinik.
Diese Beispiele belegen, dass eine solche Entwicklung nicht auf einzelne Bereiche beschränkt bleiben muss, sondern einen evolutionären Sprung in jedweder Organisationsentwicklung sein kann.

In Teil 3 geht Laloux auf Hindernisse und Herausforderungen bei der Entwicklung solcher Organisationen ein und entwirft einen Leitfaden für den Weg hin zu ganzheitlich orientierten, selbst-entwickelnden und sinnerfüllten Unternehmen. Dabei kommt der Führung eines Unternehmens trotz allen Selbst-Managements eine entscheidende Rolle zu, und auch, obwohl das Führungsteam seine Weisungs- und Entscheidungsbefugnis bis gegen null reduziert.

Der Anhang enthält den Fragebogen der Untersuchung und fasst die Ergebnisse noch einmal zusammen. Markus Fischer empfiehlt das Buch „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux uneingeschränkt als „Schatzkiste für Unternehmer, Führungskräfte und Berater“.

Frederic Laloux: „Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit“, übersetzt von Mike Kauschke, Vahlen-Verlag 2015, 356 Seiten, geb. Ausgabe 39,80 EUR, ISBN 978-3-800649-13-6


 

Absolventinnen und Absolventen gesucht

Stellenwerk-Wort-Bild-MarkePersonalmarketing: Stellenwerk Kontaktmesse Hamburg und bonding Firmenkontaktmesse Braunschweig

Im Monat Mai wird FORTIS wie in den Vorjahren auf der Stellenwerk Kontaktmesse in Hamburg sowie auf der Firmenkontaktmesse bonding in Braunschweig präsent sein. Hintergrund ist der anhaltende Bedarf an talentierten und interessierten Nachwuchskräften.

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Am 10. Mai wird FORTIS von 10 bis 17 Uhr bei der Stellenwerk Jobmesse auf dem Campus der Universität Hamburg an der Edmund-Siemers-Allee 1 sein. Das gemeinsam von drei Hochschulen ausgerichtete Event hat sich mit rund 90 Ausstellern und mehr als 15.000 Besuchern an zwei Tagen zur größten Jobmesse Hamburgs für Studierende und Absolventen entwickelt. Jungakademiker treffen auf Unternehmen, die sich als potenzielle Arbeitgeber präsentieren und vor Ort qualifizierte und motivierte Studierende aller Fachrichtungen kennenlernen möchten.

In Hamburg gehören traditionell viele Informatiker, Wirtschaftsinformatiker und Mathematiker zum Klientel, das sich auf der Kontaktmesse bei FORTIS über Einstiegsmöglichkeiten als IT-Dienstleister informiert. Daneben werden auch wieder Quereinsteiger aus den Bereichen Natur- und Geisteswissenschaften erwartet. Die Stellenwerk Jobmesse bietet darüber hinaus umfangreiche Services und ein attraktives Rahmenprogramm für ihre Besucher. Der Eintritt für Studierende und Absolventen ist frei und ohne Anmeldung möglich.

bonding_logoAm 25. Mai nimmt FORTIS von 09:30 bis 16:30 Uhr an der bonding Firmenkontaktmesse in Braunschweig teil, die die größte von Studierenden organisierte Veranstaltung dieser Art in Niedersachsen ist. An zwei Messetagen präsentieren sich rund 100 ausstellende Unternehmen. Die Kontaktmesse besteht bereits seit 1988. In Braunschweig zählen ebenfalls Informatiker und Mathematiker zum engeren Kreis der Studierenden und Absolventen, sowie auch Physiker, Mechatroniker und Luft- und Raumfahrttechniker.

FORTIS-MessestandEin Teil der Interessierten informiert sich gezielt im Vorfeld über die FORTIS-Homepage. Andere werden vor Ort durch den auffallenden Messestand mit zahlreichen bunt bedruckten Würfeln angesprochen. „Mit denjenigen, die sich bereits vorab informiert haben, ist meist ein schnellerer Gesprächseinstieg möglich. Sie interessieren sich häufig für die besondere Arbeitsatmosphäre bei FORTIS, die Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien und einem agilen Ansatz sowie für das stark praxisorientierte K.N.U.T.-Programm.“, so die FORTIS HR-Mitarbeiterin Sylvia Hein. Durch das Einbinden neuer Mitarbeiter in Projektteams, die vorrangig vor Ort bei namhaften Kunden tätig sind, findet eine schnelle Eingewöhnung in das kundenorientierte und eigenverantwortliche Arbeiten statt.

Neben dem Besuch von Kontaktmessen stehen als weitere Personalmarketing-Maßnahmen in diesem Jahr auch kleinere Formate wie Vorträge und Workshops auf dem Programm. Weitere FORTIS-Auftritte bei Firmenkontaktmessen folgen im Wintersemester. Interessierte wenden sich bitte an die FORTIS HR-Managerinnen Sylvia Hein, sylvia.hein@fortis-it.de oder Stephanie Ruppert, stephanie.ruppert@fortis-it.de


 

Branchenmeldungen April 2016

digitale-Transformation-gestaltenNeudefinition der Arbeit im Kanzleramt gefordert

Eine Gruppe von Personalvorständen führender deutscher Unternehmen und Bildungsexperten hat Mitte April im Bundeskanzleramt Empfehlungen vorgestellt, um Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland zu sichern. Der so genannte HR-Kreis stellt in seinem Thesenpapier „Die digitale Transformation gestalten“ dar, dass die digitale Transformation eine Neudefinition der Arbeit verlangt. […]

Neben einer Analyse der Ausgangslage deutscher Firmen finden sich darin auch Vorschläge für eine flexiblere Aus- und Weiterbildung, Unternehmens- und Arbeitsorganisation sowie Nachwuchssicherung. Durch die neuen Anforderungen an Beschäftigte ändern sich Stellenprofile radikal, heißt es darin weiter, Tätigkeiten fallen weg, neue Jobs entstehen. Die kommenden Jahre würden darüber entscheiden, ob Deutschlands Firmen den Übergang zu digitalen Geschäftsmodellen meistern. „Neben der Qualifikation der Beschäftigten werden auch Flexibilität sowie Freiräume für die Arbeitsorganisation immer entscheidender“, erklärte etwa der Bertelsmann-Personalvorstand Immanuel Hermreck. Neben dem Angestelltenverhältnis würden verschiedenste Formen der Arbeit wie etwa die Selbstständigkeit oder die Freiwilligenarbeit immer wichtiger. Hier der Link zum Papier von acatech, der deutschen Akademie der Technikwissenschaften.

Digitales Marketing an Menschen ausrichten

internetworld-logoJessica Peppel Schulz, CEO der United Digital Group, regt auf internetworld.de dazu an, bei der Rede über die digitale Transformation vor allem den Menschen als entscheidenden Faktor dafür zu berücksichtigen, „denn er ist es, der den Wandel antreibt“. Sie skizziert die Digitalisierung als neue Möglichkeit der Interaktion mit Marken, geprägt durch Stichworte wie Social Media, öffentliche Wahrnehmung, personalisierte Inhalte und Echtzeit-Kommunikation: „Diesem veränderten Machtgefüge sollte auch die Tonalität des Dialogs Rechnung tragen. Ein gleichberechtigter Umgang ist hier der Maßstab, den die meisten Kunden im Kontakt mit Unternehmen anlegen. Nur wer von Anfang an auf Augenhöhe mit den Kunden, Partnern und Mitarbeitern interagiert, kann in der digitalisierten Welt dauerhaft überzeugen.“ Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, erfordere daher exzellente Services und Kommunikation.

Verwaltung von Kundenidentitäten mangelhaft

Capgemini-Cybersecurity-Studie1Weltweit möchten Unternehmen ihre Marktchancen durch neue Dienstleistungen im Internet vergrößern. Doch oftmals investieren sie nur wenig in die dazu gehörenden Cybersecurity-Maßnahmen, was insbesondere im Bereich des Benutzerzugriffs erhebliche Risiken birgt. Nur jedes fünfte Unternehmen kann Kundenidentitäten sicher verwalten. Das ist ein zentrales Ergebnis des Reports “Identity Crisis: How to Balance Digital Transformation and User Security?” von Capgemini und RSA, einer auf IT-Sicherheit spezialisierten EMC-Tochtergesellschaft. Für die Studie wurden mehr als 800 Führungskräfte aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, den Benelux-Ländern sowie in Skandinavien befragt. 62 Prozent der Befragten glauben, dass es für ihr Unternehmen wichtig oder entscheidend ist, einen sicheren Kundenzugang zu digitalen Dienstleistungen zu ermöglichen oder diesen zu erweitern. 84 Prozent sehen es als notwendig an, flexiblere und anpassungsfähigere Identitätsprüfungen anzubieten. Doch nur 26 Prozent der Befragten verfügen dazu auch über die nötige Technologie.

Veraltete Technologie verhindert Transformation

workplace-of-the-futureDie IT-Abteilung stellt in vielen Unternehmen nach wie vor ein großes Hindernis für die digitale Transformation dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Fuze, einem Dienstleister für Unternehmenskommunikation, die die Erwartungen von 5.000 Arbeitnehmern und 2.500 Jugendlichen an ihren Arbeitsplatz zusammenfasst. Dem Bericht auf it-zoom.de zufolge befindet sich die eingesetzte Technologie trotz aller Modernisierungsmaßnahmen in vielen Unternehmen noch auf einem konzeptionellen Stand, wie er vor gut zehn Jahren üblich war. Gut jeder zweite befragte Arbeitnehmer findet die vom Arbeitgeber bereitgestellte Technologie unzureichend für den Berufsalltag und zugleich deutlich schlechter als die privat verwendete Hardware. Insbesondere können die Erwartungen junger Leute an ihren Arbeitsplatz nicht erfüllt werden. Gut drei Viertel der befragten Jugendlichen in Deutschland finden es wichtig, am Arbeitsplatz die neueste Technologie einzusetzen.


 

GPTW-Auszeichnung als Ansporn

Hotel-an-der-Wasserburg-WolfsburgFORTIS-Mitarbeitertreffen zur weiteren Entwicklung des Unternehmens

Mitte März waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FORTIS an einem Freitag nach Wolfsburg eingeladen, um gemeinsam über die weitere Entwicklung des Unternehmens zu diskutieren. Anlass war die neuerliche Auszeichnung der FORTIS IT Services GmbH als Gewinner des Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2016“.

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Das Programm sah zunächst die Ergebnisvorstellung der Mitarbeiterumfrage durch drei Berater des durchführenden Unternehmens Great Place to Work vor. Anschließend benannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die aus ihrer Sicht wichtigen Themen, um Schwerpunkte künftiger Aktionsbereiche zu identifizieren und dazu weitere Ideen zu entwickeln.

Danach folgten Gespräche in Kleingruppen über die einzelnen Schwerpunktthemen, verbunden mit Diskussionen über die jeweiligen Hintergründe und Verbesserungsideen. Als Schwerpunkte wurden unter anderem die Themen diskutiert: Weiterentwicklung, Erfolgsbeteiligung sowie Austausch und Kommunikation. Insgesamt nahmen knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FORTIS an der Veranstaltung teil, die im Hotel An der Wasserburg in Wolfsburg stattfand.

fortis factumDarüber hinaus gab es die Möglichkeit für alle Kolleginnen und Kollegen, vorab die neue Unternehmens-Geschäftsstelle in Wolfsburg zu besuchen. FORTIS wurde in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge in die 100-Besten-Liste des Great Place to Work-Instituts Deutschland aufgenommen und bereits zum vierten Mal als Bester Arbeitgeber IT ausgezeichnet.

Zu der Auszeichnung führten eine repräsentative Mitarbeiterbefragung zur erlebten Arbeitsplatzqualität in den teilnehmenden Unternehmen sowie eine Befragung der Unternehmensführung zu den Personalmaßnahmen. Die Mitarbeiterbefragung umfasst zentrale Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen in das Management, Qualität der Zusammenarbeit, Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance.

Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2016“ unterscheidet nach Größenklassen, wobei FORTIS zur Kategorie der Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern gehört. Insgesamt hatten sich 613 Unternehmen aller Größen, Branchen und Regionen an dem aktuellen Benchmarking zur Arbeitsplatzkultur beteiligt.


 

Buchtipp: Digitalisierung und Transformation in Unternehmen

digitalisierung-und-transformationAuf unternehmen-heute.de hat der KS-Energy-Verlag Mitte März sein Fachbuch „Digitalisierung und Transformation im Unternehmen“ vorgestellt, herausgegeben von Christiana Köhler-Schulte. Der Untertitel lautet „Strategien und Konzepte, Methoden und Technologien, Praxisbeispiele“.

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Das Buch befasst sich mit der Steigerung der Wertschöpfung und um die Veränderung von Geschäftsmodellen im Sinne einer Digitalisierung, die einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung leisten kann. Es thematisiert das digitale Business, das bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda steht, wobei Probleme und Herausforderungen oft noch die Erkenntnis der Chancen der Transformation überwiegen.

Die Autoren befassen sich mit Strategien zur digitalen Transformation und zur Definition digitaler Geschäftsmodelle, mit agilen Projektmethoden, um schneller auf Marktsituationen reagieren zu können, und mit technologischen Lösungen, die die Digitalisierung voranbringen.

Dabei behandeln sie Praxisbeispiele aus den Branchen Energiewirtschaft, Maschinenbau, dem Bankenbereich und aus dem Handels- und Dienstleistungssektor, um zukunftsorientierte Projekte zu veranschaulichen. Ausführungen zu Standards in der produzierenden Industrie sowie zu praxisnahen juristischen Aspekten der Digitalisierung runden das Buch ab.

Die Autoren des Buches sind (in alphabetischer Reihenfolge): Michael Bubolz, Arithnea GmbH; Ulrich Brandner, CIB Unternehmensgruppe; Dr. Jens Eckhardt, Juconomy Rechtsanwälte; Marcus Hartmann, obwyse GmbH; Stefan Hoppe, OPC Foundation; Christiana Köhler-Schute, Köhler-Frost Consulting; Christine Krase, USU Software AG; Stefan Lipowsky, it-economics GmbH; Andreas Müller, Hitachi Data Systems GmbH; Henrik Oppermann, USU Software AG; Dr. Michael Pauly, T-Systems International GmbH und Hardi Probst, it-economics GmbH.

Digitalisierung und Transformation in Unternehmen, Strategien und Konzepte, Methoden und Technologien, Praxisbeispiele“, hrsg. von Christiana Köhler-Schute, Berlin 2016, 166 Seiten, geb. Ausgabe, 34,90 EUR, ISBN 978-3-945622-02-5


 

Branchenmeldungen März 2016


etventure-Studie2016-summaryDeutsche Unternehmen zögerlich bei Digitalisierung

Das ist ein Ergebnis der Studie „Digitalisierung in den Medien 2015 – Auf der Suche nach den Digital Leadern“ von Unicepta, einer Gesellschaft für Medienanalyse. Ähnlich ernpchternd klingt das Ergebnis einer Deutschlandstudie der Digitalberatung etventure.  […]

Daher sei der „Digitalisierungsbefehl“, den Sigmar Gabriel auf der Cebit ausgesprochen habe, realitätsfremd. Deutschland bilde gemäß einer Studie der Uni Darmstadt gemeinsam mit Japan das Schlusslicht in Sachen Zukunftsfähigkeit. Die Wirtschaftswoche online urteilt unter Berufung auf die Studien und auf Medienanalysten, dass deutsche Unternehmen versäumten, Kompetenzen in Personen zu bündeln, die zentral und abteilungsübergreifend neue Strukturen aufbauen könnten. Ähnlich argumentiert auch haufe.de.

Erfolgreiche Digitalisierung noch die Ausnahme

Capgemini_Dexterity-Key-AdvantageNur sieben Prozent der befragten Unternehmen einer internationalen Studie der Strategieberatung Capgemini setzen bisher digitale Technologien konsequent um. Dabei sind diese „Digital Leaders“ doppelt so erfolgreich wie ihre Wettbewerber in Bezug auf Wachstum, Profitabilität oder Kundenzufriedenheit. Die Ergebnisse wurden festgestellt in der Studie „Organizing for Digital: Why Digital Dexterity Matters“, wie computerwoche.de mitteilt. Demnach bleibe die Devise „Digital First“ immer noch die Ausnahme. Dies unterscheide Digital Leader ebenso von ihren Mitbewerbern wie die durchgängige Förderung einer Innovationskultur, der Aufbau agiler Strukturen, das Einrichten von Datenzugängen für Mitarbeiter sowie einer kollaborativen, problemlösungsorientierten Arbeitsumgebung.

Mittelstand kann von Digital Economy profitieren

digitaal-coreMit der Überschrift: „Digitalisierung macht Spaß“ versucht ein Beitrag auf computerwoche.de den Mittelstand von den Chancen und Vorzügen der Digitalisierung zu überzeugen. Noch seien die Vorstellungen der meisten Beteiligten nur bruchstückhaft. Daher werden die Kernpunkte aufgelistet: Daten werden in neuen Kontext gestellt, neue Geschäftsmodelle werden aufgebaut, bei denen der Kundennutzen in den Vordergrund rückt. Weiterhin spielten die Abwehr potenzieller Gefahren und die Einbindung aller Mitarbeiter eine große Rolle. Allerdings sorgten die Komplexität und die damit verbundene Kostenintensität der Umstellung von Geschäftsprozessen dafür, dass Entscheidungen ausgebremst werden könnten. Als mögliche Lösung wird als digitaler Kern eine Technologieplattform vorgeschlagen, die dabei hilft Prozesse zu optimieren und Informationen nach allen Seiten bereitzuhalten.

Digitale Grundlagen in Deutschland vorhanden

infografik_4505_digitale_kompetenzen_in_europa_nAufatmen! Die Verbreitung digitaler Kompetenzen in der deutschen Bevölkerung ist gemäß Eurostat ganz ordentlich. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit genau zwei Dritteln der Bevölkerung, die über grundlegende oder sogar bessere digitale Kenntnisse verfügen, auf dem siebten Platz, knapp hinter Großbritannien. Das hat die Seite mobiflip.de thematisiert. Davor liegen Luxemburg sowie die nördlichen und westlichen Nachbarn Finnland, Dänemark, Niederlande und Schweden. Da ist die Digitale Strategie 2025 von Sigmar Gabriel vielleicht doch nicht ganz chancenlos?


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