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Grenzen der agilen Unternehmenskultur

computerwoche-LogoIn einem Gastbeitrag auf computerwoche.de thematisiert der Scrum-Trainer Thomas Schissler, Geschäftsführender Gesellschafter der artiso solutions GmbH, Wertesystem und Kultur, die Agilität als Vorgehensmodell zugrunde liegen müssen. Da sich beide mehr oder weniger vom Rest des Unternehmens unterschieden, gebe es Konfliktpotenzial bis zum Schock, aber auch große Chancen der Organisationsentwicklung.

[…]

Der Autor führt wissenschaftliche Untersuchungen mit Ergebnissen zum Thema Management und Mitarbeiterführung an, die sich auf einer Linie mit der Methode Agilität befinden. Er startet mit der Unterscheidung von Douglas McGregor aus dem Jahr 1960 in die Methoden „Management X“ (externes Belohnungssystem) und „Management Y“ (intrinsische Motivation). Diese korrelieren zum Teil mit Tätigkeiten: So lasse sich arithmetische Arbeit mit einem bekannten Lösungsweg durch externe Anreize optimieren, bei kognitiver Tätigkeit habe dies jedoch den gegenteiligen Effekt.

Agilitaet Unternehmenskultur

Das Agile Manifest basiert auf dem Prinzip von Management Y, das von eigenmotivierten Mitarbeitern ausgeht. Nötige Rahmenbedingungen dazu sind dem Autor zufolge vor allem „selbstbestimmtes Handeln (Selbstorganisation), die Möglichkeit, besser zu werden (Profession) und der Anspruch, etwas Sinnvolles zu tun“. Agile Frameworks wie Scrum böten einen idealen Rahmen, um eine solche Unternehmenskultur zu fördern. Weiter schreibt er:

„Diese Unternehemnskultur fußt auf einem Wertesystem, das nicht nur vom Management festgesetzt, sondern in der gesamten Organisation tagtäglich gelebt werden muss.“

Agile Führungskräfte sollten loslassen können

Die neue Kultur hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Art der Führung, die jedoch keineswegs überflüssig wird. Während einige der nachfolgenden Aspekte auch außerhalb von Agilität sinnvoll seien, setzte Agilität sie jedoch geradezu voraus. Thomas Schissler nennt Zutrauen „als Gegenentwurf zum klassischen Command & Control“, Nutzung der Gruppen-Intelligenz, die zu einer größeren Anzahl an Alternativen führt, Lernen durch Experimente, das eine Fehlerkultur inklusive Schadensminimierung voraussetzt, Visionen und Strategien, die kommunikativ zu vermitteln sind, sowie die Selbstorganisation der Teammitglieder.

Alexandra Mesmer, Redakteurin der Computerwoche, beschreibt diese Kultur in einem anderen Beitrag auf tecchannel.de mit der Überschrift: „In agilen Projekten müssen Führungskräfte loslassen“. Eine agile Unternehmenskultur entstehe jedoch nicht „von oben nach unten“, sondern höchstens „von innen nach außen“. Für eine gelungene Umsetzung empfiehlt Thomas Schissler ein schrittweises Vorgehen. Dies beginnt mit Wissensaufbau im Team, setzt sich fort über eine Kultur der kontinuierlichen Reflektion, um Verbesserungen zu erkennen und umzusetzen, und den Fokus auf die am stärksten Nutzen bringenden Aktivitäten.

Agilitaet SelbstorganisationEin solches agiles Wertesystem fördere die Selbstständigkeit der Mitarbeiter, die ihre Aufgaben eigenverantwortlich erledigen können, während die Führungskraft sich stärker um Visionen und die Strategie kümmern könne. Abschließend weist der Autor darauf hin, dass diese Bewegung aus der IT nach und nach beginne ganze Unternehmen zu beeinflussen können von dieser Entwicklung profitieren. Reine Softwarehäuser hätten es jedoch weitaus leichter als Unternehmen, bei denen der Anteil arithmetischer Arbeit größer ist. Dort sei es möglicherweise nicht zu vermeiden, Parallelkulturen hinnehmen zu müssen.

Der Autor referiert zu diesem Thema auf der DWX – Developer Week vom 15.-18. Juni 2015 auf dem Messegelände Nürnberg. Informationen zum Programm und zu den Experten unter www.developer-week.de


 

Branchenmeldungen April 2015

Einfluss allgegenwärtiger Vernetzung steigt weiter

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Die EMC-Studie „Information Generation: Transforming the Future, Today“ des Institute for the Future ergründet den Einfluss der sogenannten Information Generation, der weltweiten Gemeinschaft digital vernetzter Bürger. Die meisten der in der Studie befragten Führungskräfte glauben, dass die jüngsten technologischen Fortschritte völlig neue Kundenerwartungen nach sich ziehen (93 Prozent), wobei bisher jedoch nur wenige Unternehmen mit diesen Entwicklungen Schritt halten können. […]

Die wichtigste Aussage: Neue Technologien haben die Geschäftsprinzipien für immer verändert (96 Prozent Zustimmung). Eine große Mehrheit ist zudem überzeugt, dass sich diese Entwicklung in den kommenden zehn Jahren noch beschleunigen wird. Für die nötige Transformation der Geschäftsmodelle wurden gemäß it-business.de fünf Erfolgskriterien identifiziert: 1. Vorausschauendes Erkennen neuer Umsatzpotenziale, 2. Durch Transparenz das Vertrauen der Kunden und Partner sichern, 3. Innovationen durch Agilität fördern, 4. Personalisierung von Produkten und Dienstleistungen, 5. Handeln in Echtzeit.

Jedes zweite deutsche Unternehmen wird digital attackiert150415_Digitaler Wirtschaftsschutz

Gut die Hälfte (51 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen zwei Jahren Opfer von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl geworden. Das hat eine repräsentative Studie des Digitalverbands BITKOM ergeben. Die Vorfälle verursachen demnach konservativ geschätzt Schäden in Höhe von rund 51 Milliarden Euro pro Jahr. Der am stärksten gefährdete Wirtschaftszweig ist die Automobilindustrie mit 68 Prozent betroffener Unternehmen, gefolgt von der Chemie- und Pharma-Branche (66 Prozent) sowie Banken und Versicherungen (60 Prozent). Bitkom-Präsident Dieter Kempf bemängelte, dass viele Unternehmen ihre materiellen und immateriellen Werte nicht ausreichend schützten. Vor allem der der Mittelstand müsse beim Thema Sicherheit nachlegen, der laut Studie mit 61 Prozent am stärksten von Spionage- oder Sabotageakten betroffen ist. Im Vorfeld hatte der Verband bereits darauf hingewiesen, dass nur knapp die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland (49 Prozent) über ein IT-Notfallmanagement verfügt.

Frauen in der IT gefragt

Der Frauenanteil in der IT-Branche liegt aktuell erst bei 15 Prozent. Das hat  anlässlich des bundesweiten Girls‘ Day der Digitalverband BITKOM auf Grundlage einer Branchenumfrage mitgeteilt. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder betonte, dass die Berufsaussichten in der IT-Branche hervorragend seien:

„Die Unternehmen haben in den vergangenen fünf Jahren mehr als 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, gleichzeitig gibt es einen anhaltend hohen Fachkräftemangel mit rund 40.000 offenen Stellen für IT-Spezialisten.“

Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Berufsbilder in der schnell wachsenden Branche vielfältig seien und weit über das reine Programmieren hinaus gingen: „Kommunikation, Kreativität und der Kontakt mit Menschen gewinnen in der IT immer mehr an Bedeutung.“ Der Frauenanteil bei den Erstsemestern im Informatik-Studium ist zuletzt auf den Rekordwert von fast einem Viertel (23 Prozent) gestiegen.


 

Zeugnisse digitaler (Un-)Reife

BITKOM-LogoDigitalisierung verbessert die Kommunikation

Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der Organisation deutscher Unternehmen. Dies belegt nun auch eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Demnach beschleunigt die Digitalisierung die Kommunikation mit Kunden (79 Prozent) als auch intern unter den eigenen Mitarbeitern (75 Prozent). Zwei Drittel stellen fest, dass ihre Organisation flexibler geworden ist (63 Prozent), mehr als jedes zweite Unternehmen sieht eine höhere Effizienz (55 Prozent). […]

Im Weiteren sorgt die Digitalisierung laut ibusiness.de dafür, dass in jedem zweiten Unternehmen (52 Prozent) interne Entscheidungsprozesse transparenter geworden sind. In gut jedem vierten Unternehmen (27 Prozent) ist als Folge die Motivation der Mitarbeiter gestiegen. Genau drei Viertel der Befragten stimmen der Aussage zu, dass die Digitalisierung eine neue Unternehmenskultur erfordert.

Wandel erfordert Know-How und Bereitschaft

Lünendonk-LogoEine aktuelle Lünendonk-Studie zeigt dramatische Veränderungen in der Unternehmensstrategie auf, die der digitale Wandel mit sich bringt. Als Voraussetzung dafür werden eine Reorganisation und eine neue Unternehmenskultur genannt. Laut b4bschwaben.de steigt der Wertbeitrag der IT im Unternehmen und wird durch Budgeterhöhungen unterstützt. Als Top-Themen der kommenden Jahre werden Systemintegration und Hybrid Cloud genannt. Gemäß dem Whitepaper „5 vor 12 – Die digitale Transformation wartet nicht“ von Lünendonk und arvato Systems werde insbesondere das massive Datenmengenwachstum völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen und ein tiefgreifendes Umdenken hervorrufen. Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Autor des Whitepapers, wird zitiert:

„Unternehmensentscheider sollten die Realisierung eigener Strategien verfolgen und sich nicht auf politische Rahmenbedingungen verlassen. Wachstum und Überlebensfähigkeit ist nur durch Innovationsfähigkeit und Veränderungswillen möglich.“

Fünf Management-Tipps zum Digital Change

Huffington-postOrganisationsberaterin Kerstin Sarah von Appen gibt auf huffingtonpost.de fünf Tipps, wie Veränderungsbereitschaft und Innovationskultur erreicht werden können. Eine Innovationskultur müsse Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen in die Entwicklung neuer Ideen und Lösungen einbeziehen und bereichsübergreifendes Lernen etablieren, das Spaß machen und Lust auf Neues wecken soll. Dazu gibt sie fünf Tipps aus ihrer Beratungspraxis: 1. Mut zum Dialog mit allen Beteiligten beweisen. Initiatoren, die gedanklich oft schon mehrere Schritte voraus sind, sollten Mitarbeiter „abholen“. Dies erfordert Übung, Fehler anzusprechen und gemeinsam konstruktiv zu betrachten. 2. Kreativität bei möglichst allen Mitarbeitern wecken. Auch wer denkt, er sei nicht kreativ, kann spielerisch und locker vom Gegenteil überzeugt werden, zum Beispiel durch ein Brainstorming oder bei bereichsübergreifendem Arbeiten. 3. Meinungsvielfalt fördern. Kollektive Zustimmung kann durch eine wechselnde Zuteilung der Rolle des Kritikers aufgebrochen werden. 4. Neben Erfolgsstories auch Geschichten des Scheiterns erzählen. Nur so können alle aus begangenen Fehlern lernen. 5. Emotionen ernst nehmen. Wenn eine Veränderung im Kopf angekommen ist, hat sie noch nicht das Herz erreicht. Dazu sind während verschiedener emotionaler Phasen auch unterschiedliche Kommunikations- und Führungsstile nötig.

CRM und Kundenmanagement hinken digital hinterher

ECIN-LogoNach den Beobachtungen der ec4u Expert Consulting AG weisen die CRM- und Vertriebsorganisationen erhebliche Defizite bei der digitalen Transformation auf. Das Beratungshaus befürchtet deshalb für viele Unternehmen eine schleichende Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit und des Geschäftserfolgs im Markt. Neben dem Bedarf an einem einfachen Zugang zu Produktinformationen stünden auch höhere Kundenansprüchen hinsichtlich der Mobilität und Interaktion. Der Anbieter empfiehlt daher eine „Cross-Channel-Interaktion mit Echtzeit-Marketing in kollaborativer Dimension“, wobei klassische und digitale Kommunikationsprozesse dabei intelligent miteinander verknüpft sein müssten. Erweiterte Funktionen der CRM-Systeme sorgten jedoch nicht von alleine für das Erfüllen der gestiegenen Anforderungen. Dazu müssten die operativen Prozesse neu ausgerichtet digitale Kultur in den Marketing- und Vertriebsorganisationen etabliert werden.

Content, Communication and Commerce

computerwelt.at-Logo

Die einheitliche Integration der drei zentralen „C“, Content, Communication und Commerce, sind laut ERP-Anbieter godesys der Schlüssel für eine erfolgreiche Umgestaltung mittels eines ERP-Systems. Dadurch würden hochwertige, zielgruppenspezifische Inhalte mit einer gut verzahnten Kommunikation und einer Fokussierung auf die Unternehmensstrategie ganzheitlich verbunden, heißt es auf computerwelt.at. Eine Konzentration auf diese Kernpunkte funktioniere weitgehend auch bei unvorhersehbaren Veränderungen: Individuelle Kundenansprache in verschiedenen Kanälen, das Erstellen eines einzigartigen Produktangebots und eine aktive Preisführung, die entweder auf Preisvorteil oder Unvergleichbarkeit setzt.


 

Neue Rollen, Titel und Prozesse

hmmh_LogoGrundlagen für Agenturen, um der „Digitalisierung der Welt“ zu begegnen

Die digitale Transformation zieht einen Wandel von Rollen, Titeln und Prozessen nach sich. Damit verändert sich die Arbeit in einer Digitalagentur grundlegend, vor allem in Hinblick auf Methoden, die mittlerweile über die Softwareentwicklung hinaus einen erheblichen Einfluss auf die zentralen Geschäftsprozesse gewonnen haben. Thorben FaschingDirector Marketing & User Experience bei Hmmh, behandelt auf lead-digital.de zusammen mit seinem Team Manager Creation Marius Bruns vier Erfolgsfaktoren für agile Agenturen, die auch gemäß den Erfahrungen bei FORTIS zutreffend sind.

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Digitalisierung-Bild1Die Autoren beschreiben den Wandel nicht nur als eine Konsequenz der neuen technischen Anforderungen, sondern auch aus den Inhalten und Medien, mit denen sich die Kreativarbeiter in digitalen Agenturen beschäftigen. So seien beispielsweise die Bereitstellung komplexer Systeme für die mobile Nutzung oder das Schritthalten mit der Schnelllebigkeit digitaler Kommunikation mit gewohnten Strategien nur schwer oder sogar unmöglich zu bewältigen.

Digitale Kanäle, Plattformen sowie die digitalen Nutzungskonzepte und Medien entwickelten sich stetig in ihren Möglichkeiten und in ihrem Umfang. Um den weitreichenden, daraus resultierenden Effekten zu begegnen, sei es nötig eine neue Arbeits- und Sichtweise einzunehmen. Dazu nennen sie mehrere Beispiele, warum alte Methoden nicht mehr ziehen:

  • „Hochaktuelles und kommunikatives Marketing über soziale Medien lässt keine langen Entscheidungsrunden zu, da sonst das Thema seine Tagesaktualität schon wieder verloren hat.
  • Responsives Design wird nur unzureichend in Authoring Tools ermöglicht, und stellt in diesen oft nur eine unzureichende Simulation dar.
  • Neue Themen wie iBeacons oder Smartwatches lassen sich schlecht explorativ erkunden, wenn dies in konzeptgetriebenen Wasserfallprozessen geschieht.“

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Vier Konstanten als Erfolgsfaktoren

Thorben Fasching und Marius Bruns berichten aus ihrem Arbeitsalltag, wie sie seit 2005 eine agile und interdisziplinäre Arbeitsweise umsetzen. Erst fünf Jahre später habe es erste feste Scrum-Teams innerhalb der Entwicklung gegeben, die zeitgemäße Methoden für den Bereich der Programmierung etabliert hätten. Heute würden „Kernaspekte dieser Methoden auch in nichtentwicklungszentrischen Projekten genutzt“.

„So finden sich aus der Softwareentwicklung bekannte agile Werte und Methoden auch im Kreations- und Designprozess. Wir haben so neue Prozesse etabliert, die es uns ermöglichen, sowohl besser auf technologische Entwicklungen als auch auf die gewachsenen Anforderungen und Möglichkeiten aus Multichannel und Digital Commerce zu reagieren.“

Folgende vier Konstanten machen die Autoren als Erfolgsfaktoren aus:

  1. Die frühe und andauernde Einbindung des Auftraggeber und weiterer Experten in die Projekte: „Der Kunde als Team-Mitglied“. Dazu empfehlen sie eine durchgängig hohe Transparenz über die Dauer des gesamten Projekts, intensive Workshops und die Einbettung in wiederkehrende, das Projekt begleitende Termine.
  2. „Interdisziplinarität als Schlüssel“: Die Teams arbeiten nicht mehr in Fachbereichen voneinander getrennt, sondern interdisziplinär, wodurch der Austausch zwischen Bereiche wie Konzept, Design und Entwicklung deutlich verbessert wird. Dies führt neben fachlicher auch zu interdisziplinärer Weiterbildung und in der Folge zu variablerer Einsetzbarkeit.
  3. Weiterhin ist das iterative oder schrittweise Arbeiten an inkrementellen Zwischenständen als zyklischer Entwicklungsprozess auf kontinuierliche Verbesserung ausgelegt. „Design, Play, Test, Repeat“ bringe zahlreiche Vorteile mit sich wie

    „bessere Transparenz während der Umsetzung, bessere Reaktionsmöglichkeiten auf sich ändernde Anforderungen, zielorientiertes Testen während der Umsetzung oder auch das Ermöglichen einer kürzeren Time-To-Market“.

  4. Last but Not Least spielt das Set an Tools eine wesentliche Rolle. Als „das passende Werkzeug“ werden unter anderem genannt: Personas, User Stories, aber auch Design-Guidelines, die als Säulen des Gesamtprojekts in seinem Verlauf erweitert oder verdichtet werden. Die Autoren schreiben von evolutionären Prozessen im Rahmen von Konzepten zur Umsetzung großer Webprojekte, „die es ermöglichen, Webseitenoberflächen/UI als lebende Systeme zu entwickeln“.

Digitalisierung-Bild2Diese Arbeitsweisen führten bei den einzelnen Akteuren zu einer stärkeren Identifizierung mit dem Kunden und den Projektzielen. Bei derart erfolgreicher Zusammenarbeit werde eine früher gelegentlich einseitige Dienstleistung ersetzt durch gegenseitiges Verständnis und gegenseitig getragene Verantwortung und Ziele. Hingegen sei „dort, wo es feste Kostenrahmen und starre Konzepte statt Reaktion auf Anforderungen und Möglichkeiten“ gebe, manchmal viel Erklärungs- und Überzeugungsarbeit nötig. Doch auch, wenn einigen der Abschied von klassischen Arbeitsweisen wie dem Wasserfall schwer falle, würden Kundenbeziehungen im agilen Miteinander oft dazu führen, dass bessere und schnellere Ergebnisse erwartet würden.


 

Geschäftsentwicklung im Gespräch

HEC-LogoIm Juni 2015 nimmt FORTIS am Austauschforum bei HEC IT Engineering in Bremen teil

Bei HEC IT Engineering in Bremen findet im Juni ein Austauschforum zum Thema „Mitarbeiterbasierte Geschäftsentwicklung“ statt. Die Fragestellung der Veranstaltung lautet: „Wie können Arbeitgeber Selbstverantwortung und Einbezug fördern?“ An diesem spannenden Termin werden FORTIS HR-Managerin Stephanie Ruppert und Geschäftsführer Hubertus Bergmann teilnehmen.

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Die HEC GmbH aus Bremen verrät im Vorfeld der Veranstaltung, dass sie sich selbst vor einigen Jahren auf den Weg gemacht hat, um wegzukommen von zentralistischem Denken und starren Strukturen und hinzugelangen zu Mitarbeiterbeteiligung und Agilität der Organisation. Bedingung für einen Wandel war die Einsicht, dass Verbesserungen in den Prozessen, in Kundenprojekten, aber auch als Arbeitgeber insgesamt nur gemeinsam mit den Mitarbeitern möglich sind. Dazu seien unter anderem Vertrauen und Freiräume nötig, um eine mitarbeiterbasierte Unternehmensentwicklung zu ermöglichen, heißt es.

Seitdem habe sich einiges geändert. Heute würden nicht mehr „wenige alles vordenken“, sondern stattdessen brächten sich viele mit ihren Ideen ein und packten tatkräftiger mit an. Was das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern getan hat, um ein stärkeres Mitarbeiterengagement zu erreichen, wird im Austauschforum ebenso thematisiert, wie die Schwierigkeit, einen Kulturwandel weg von einer „Bedienmentalität“ hin zu mitarbeitergetriebener Organisationsentwicklung durchzusetzen.

Geschäftsführer Thorsten Haase steht dafür, dass Ideen und die Übernahme von Verantwortung gefördert und Anliegen der Mitarbeiter und auf den Weg gebracht werden. Ihm zufolge könne jeder Chancen und Schwachstellen benennen, Maßnahmen entwickeln, Verantwortung dafür übernehmen und sich an den Ergebnissen und Erfolgen messen lassen. Misserfolge und Fehler betrachtet er als Nährboden für bessere Ideen und höhere Qualität.

Fortis-ConcordiaThorsten Haase berichtet zusammen mit Dietmar Heijenga und Frank Düsterbeck über Voraussetzungen für diesen Weg, über Stolpersteine und Erfolgsfaktoren. Wie der Name der Veranstaltung sagt, steht der Austausch mit den Teilnehmern im Mittelpunkt. Daher sind viel neue Ansätze und Erkenntnisse in Bezug auf Mitarbeiterbeteiligung, Eigenverantwortung und das Nutzen der Mitarbeiter-Potenziale für Innovationen zu erwarten.

Die FORTIS-Manager nehmen an dem Forum teil, um aus den Erfahrungen anderer Unternehmen zu lernen und Best Practices möglicherweise für die eigene Organisation zu adaptieren. Daneben möchten sie ihre langjährigen Erfahrungen zu diesem Themenkomplex einbringen und dabei ihr Netzwerk zu Gleichgesinnten erweitern, um in einen regelmäßigen Austausch zu gelangen.


 

Digitale Transformation in Zahlen

Deloitte-Leadership_ErfolgsfaktorenNur 30% der Unternehmen mit „Digital Leader“

Den Nachholbedarf vieler Unternehmen bei der digitalen Transformation thematisiert ein weiteres Mal die Studie „Überlebensstrategie Digital Leadership“ von Deloitte Digital und Heads! Demnach benötigen Firmen, die langfristig erfolgreich bleiben wollen, einen „Digital Leader“ zur Steuerung des Wandels, der in den kommenden fünf Jahren nahezu alle Branchen erreicht haben wird. Von 102 untersuchten Unternehmen haben laut it-daily.net bisher nur 30 Prozent ihren „Head of Digital“ mit dem notwendigen Einfluss für eine erfolgreiche Transformation ausgestattet.

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Wertschöpfung von 1,25 Billionen Euro möglich

Roland-Berger-Logo

Die digitale Transformation der Industrie Europas kann bestenfalls zu einer zusätzlichen Wertschöpfung von bis zu 1,25 Billionen Euro führen oder diese im schlechtesten Fall um 603 Milliarden Euroschmälern. Zu diesem Ergebnis kommt die Roland Berger-Studie „Die digitale Transformation der Industrie“ im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Die Digitalisierung der Industrie könne laut it-production.com bis 2025 alleine für Deutschland ein zusätzliches kumuliertes Wertschöpfungspotenzial von 425 Milliarden Euro bedeuten. Vor diesem Hintergrund fordern die Autoren zum schnellen Handeln auf: Europäische Unternehmen sollen ein tieferes Verständnis der digitalen Transformation entwickeln und tragfähige Geschäftsmodelle erarbeiten. Zunehmende Automatisierung, eine stärkere Vernetzung der Wertschöpfungsschritte, transparentere Kundenbedürfnisse sowie kürzere Produktionszeiten und Innovationszyklen veränderten grundlegend die Wertschöpfung in der Industrie. Zur Bündelung der Kräfte setzen sich die Autoren für die Gründung eines europäischen „Digital Valley“ ein. 


cloudcomputing-insider.de3 erfolgskritische Merkmale im Mittelstand

Der Unternehmer und Publizist Götz Piwinger setzt sich auf cloudcomputing-insider.de für die Unterstützung der digitalen Transformation im Mittelstand ein. Politik und Banken bremsten den deutschen Mittelstand bei der Digitalisierung aus, anstatt die Chance für einen historischen Binnenmarktschub zu nutzen. Bisher seien die Einführung neuer Marktideen und auch deren Finanzierung in selbst bestimmter Geschwindigkeit erfolgt. Dies ändere sich nun aber mit der Digitalisierung. Der Mittelstand habe ein hohes Bedürfnis an Beratung, vor allem auch zu betriebswirtschaftlichen Fragen, da eine Firma häufig nicht nur Kunde für Software-as-a-Service (SaaS) werde, sondern selbst auch SaaS-Anbieter. Damit verbunden sei jedoch die Umstrukturierung des Unternehmens in nahezu jeder Hinsicht. Um diese Umstellung finanzieren zu können, seien drei wesentliche Merkmale erforderlich: ein entscheidungsfreudiger Unternehmer, leicht servicekonvertierbare Produkte und ausreichend Rücklagen. Fehle nur eines dieser drei Merkmale, dann werde das Vorhaben klemmen und mit fortschreitender Zeit zur Qual. Es ermangele der politischen Rahmenbedingungen und der Möglichkeit einfache Direktkredite „ohne irrwitzige Absicherung“ von den Banken zu erhalten.

140.000 versus 50 Mitarbeiter

wuv-Logo

Der Netzkritiker Andrew Keen sieht die Entwicklung des Internets in eine völlig falsche Richtung laufen. Im Interview auf wuv.de, für dessen Marketing Convention er Mitte Juni in München spricht, sagt er:

„Das Versprechen, die Gesellschaft zu demokratisieren, Freiheit zu ermöglichen und Jobs zu kreieren, wurde nicht gehalten. Das Gegenteil ist der Fall: Immer weniger Unternehmen dominieren immer größere Bereiche der Industrie. In den USA ist es schon soweit gekommen, dass sich die Mittelschicht auflöst in wenige Reiche und immer mehr Arme als die Verlierer der Digitalisierung.“

Dieser These folgt er auch in seinem Buch „Das digitale Debakel“ und spricht dabei von „ungerecht verteiltem Kapital“. Als Beispiel führt er die Unternehmen Kodak und Instagram an, von denen das eine zu Spitzenzeiten weltweit 140.000 Mitarbeiter beschäftigt hatte und das andere mit weniger als 50 Mitarbeitern aktuell mit 35 Milliarden Dollar bewertet wird. Er appelliert an die kollektive Verantwortung im Zusammenhang mit den Entwicklungen im Internet, das es mittlerweile seit gut 50 Jahren gebe. Vor allem das Business-Modell des Internets gehe heute in eine falsche Richtung. Bei der Kritik daran spielten die Deutschen eine wichtige Rolle, der sie jedoch noch nicht in ausreichendem Maße nachkämen.


 

Branchenmeldungen März 2015

Lünendonk-Herausforderungen2015Auslagerung von Dienstleistungen nimmt zu

Die digitale Transformation zwingt Unternehmen laut chefbuero.de dazu, in immer kürzeren Zyklen innovative Technologien einzuführen, um effiziente, automatisierte Prozesse und neue Geschäftsmodelle zu befördern und so ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Was sie hierbei intern wegen fehlender IT-Experten nicht selbst leisten können, lagern Unternehmen zunehmend an externe Dienstleister aus. […]

Das ist ein Ergebnis des Whitepapers „Business Innovation/Transformation Partner”, das der Marktanalyst Lünendonk gemeinsam mit Sopra Steria Consulting aktuell veröffentlicht hat. Als wichtigste aktuellen Herausforderungen ihrer Unternehmen nennen die befragten Entscheider Wachstum, Effizienzsteigerung und Innovationsfähigkeit. Das Thema Fachkräfte landet unter den zentralen Handlungsfeldern nur auf dem vorletzten Platz, da viele Unternehmen dieses Problem an Dienstleister auslagern.

PAC2014-Studie-Digitalisierungs-VorgehenInterdisziplinäre digitale Strategie notwendig

PAC-Analystin Nicole Dufft äußert sich im Video-Interview auf cio.de zur Notwendigkeit bei der Digitalisierung von vereinzelten Leuchtturmprojekten abzusehen und stattdessen eine übergreifende Strategie zu entwickeln. Dabei bezieht sie sich auf die PAC-Studie “Digital Transformation in Deutschland” aus dem vergangenen September, wonach sich zwar alle darin befragten Unternehmen sich aktuell strategisch mit dem Thema beschäftigen. Doch die Mehrheit der Firmen setzten nur einzelne Projekte in ausgewählten Bereichen um und verfolgten keine übergreifende Strategie. Nicole Dufft bezeichnet die digitale Transformation als ein Muss, um die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens zu sichern und rät zu Interdisziplinarität, Agilität und Innovationsfähigkeit. Laut Studie fühlen sich 14 Prozent der Befragten hinsichtlich Digitalisierung noch ganz am Anfang. Immerhin 28 Prozent haben eine Digitalisierungsstrategie für das gesamte Unternehmen formuliert.

computerwoche-LogoKulturelle Rahmenbedingungen erforderlich

Dass eine Anpassung auf die digitale Transformation vor allem eine Kulturfrage ist, beschreibt Joachim Haydecker, Senior Analyst beim IT-Research- und Beratungsunternehmens Crisp Research, auf computerwoche.de. Von der Einführung einer neuen Software den Eintritt ins digitale Zeitalter zu erhoffen, sei ein Fehler, den wohl jeder als dumm bezeichnen würde, der aber immer wieder gemacht werde. Vor der Wahl neuer Tools für Social Collaboration sowie Cloud- und Enterprise-2.0-Plattformen sollten sich Firmen daher Gedanken über ihre Kultur machen, rät er. Wer seine digitale Zukunft nicht gestalte, drohe hinter mutigere und agilere Wettbewerber zurückzufallen. Dabei nehme die Bedeutung des Knowledge-Managements weiter zu, ebenso wie diejenige des Prozessmanagements und der Art und Weise des Kommunizierens und Zusammenarbeitens. Last not least gelte es zu berücksichtigen, dass nun eine digitale Generation in die Unternehmen eintritt: „Sie macht nicht alles besser, aber vieles anders.“ Passende Rahmenbedingungen, unter denen Mitarbeiter ihre Potenziale entfalten und ihren Beitrag leisten könnten, seien daher starke Wissensnetzwerke, ein freier Informationsfluss und die uneingeschränkte Kommunikation.

Führungskräfte sollen „digitale Vorbilder“ werden

Junge Arbeitnehmer beklagen grenzübergreifend traditionelle Unternehmenskulturen und fehlende Digital-Strategien. Das ergibt die Online-Umfrage „Wie gut meistert ihr Arbeitgeber den technologischen Wandel“ der Markenberatung Prophet. Dafür wurden 3.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 34 Jahren in Deutschland, Großbritannien und den USA befragt. Demnach kritisierten rund 60 Prozent der in Deutschland Befragten die fehlende Digitale Transformation ihrer Unternehmen und machten dafür zu 53 Prozent auch das traditionelle Denken der Führungskräfte verantwortlich. Bereits 56 Prozent können sich einen Arbeitgeber ohne ausreichende digitale Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr vorstellen. Damit nicht eine antiquierte Führungskultur den technologischen Wandel und die Kreativität im Unternehmen ersticke, sollten Führungskräfte sich daher selber zu „digitalen Vorbildern“ wandeln und mit den neuen Technologien vertraut machen.


 

Ausgezeichneter Umgang auf Augenhöhe

BAITK_2015FORTIS gehört erneut zu den Top 60-IT-Firmen beim „Great Place to Work“-Wettbewerb

Das Great Place to Work-Institut hat im Rahmen der Computermesse CeBIT die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Beste Arbeitgeber in der ITK 2015“ veröffentlicht. Dazu gehört wie in den beiden Vorjahren auch wieder FORTIS in der Größenklasse 50 bis 100 Mitarbeiter. […]

„Die Auszeichnung honoriert, dass wir ein besonderes Arbeitsumfeld bieten, mit einem klaren Fokus auf die Work-Life-Integration, was in der IT-Branche keine Selbstverständlichkeit ist“,

sagte die FORTIS HR-Managerin Stephanie Ruppert (rechts im Bild), die zusammen mit ihrer Kollegin Sylvia Hein und FORTIS Geschäftsführer Hubertus Bergmann die Veranstaltung besuchte.

„Wir freuen uns, dass wir sowohl innerhalb der Branche als auch branchenunabhängig ausgezeichnet wurden“, so Stephanie Ruppert weiter: „Dies ist auch ein Beleg dafür, dass wir vertrauensvoll miteinander umgehen, auf Augenhöhe sowohl in der internen Zusammenarbeit als auch mit unseren Kunden.“

Andreas Schubert, Geschäftsführer bei Great Place to Work Deutschland, erklärte anlässlich der Preisverleihung:

„Eine gute Arbeitsplatzkultur verbessert die wirtschaftliche Leistungskraft und stärkt die Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften.“

FORTIS_GPTW2015_ITGemeinsam mit dem Branchenverband Bitkom und der Computerwoche wurden 60 ITK-Unternehmen für ihre besondere Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet, differenziert nach fünf Größenklassen. Unterschieden wurde nach Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten, 501 bis 1.000 Mitarbeitern, 101 bis 500 Mitarbeitern, 50 bis 100 Beschäftigten sowie 10 bis 49 Mitarbeitern.

Zur Ermittlung der Preisträger hatte das Great Place to Work-Institut 112 teilnehmende Unternehmen unabhängig überprüft hinsichtlich der Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur. Bewertungsbasis waren ausführliche Befragungen der Beschäftigten zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen in die Führungskräfte, Qualität der Zusammenarbeit, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Wertschätzung und Vergütung, Identifikation mit der Arbeit, Bindung an den Arbeitgeber, Gesundheitsförderung und Life-Balance.

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Zudem wurde die Qualität, Vielfältigkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen und Konzepte der Personal- und Führungsarbeit einem Management-Audit unterzogen. Alle Teilnehmer profitierten unabhängig von einer Platzierung auf der Besten-Liste von der Standortbestimmung im Branchenvergleich und wichtigen Impulsen für ihre Weiterentwicklung als gute und attraktive Arbeitgeber.

Die Benchmark-Befragung „Beste Arbeitgeber in der ITK“ fand zum dritten Mal statt. Zum Folgewettbewerb 2016 können sich interessierte ITK-Unternehmen aller Größen ab sofort anmelden unter: www.greatplacetowork.de. Die diesjährige Siegerliste sowie Fotos der Preisverleihung auf der CeBIT sind abrufbar unter http://www.greatplacetowork.de/siegerliste-baitk-2015.


 

FORTIS wieder unter den Besten!

FORTIS erneut ein Gewinner des “Great Place to Work”-Wettbewerbs “Deutschlands Beste Arbeitgeber 2015″. […]

GPTW-Auzeichnung_FORTIS2015Bereits im Vorjahr hatte FORTIS diese Auszeichnung erhalten. Hubertus Bergmann, Geschäftsführer der FORTIS IT-Services GmbH, war für den Festakt leider verhindert, freute sich jedoch sehr über die Bestätigung der branchenübergreifenden Auszeichnung:

„Durch die Teilnahme im vorigen Jahr haben wir relativ genau erfahren, in welchen Bereichen FORTIS als Arbeitgeber bereits sehr gut abschneidet, und wo weiterer Verbesserungsbedarf besteht. Die neuerliche Auszeichnung bestätigt uns, dass wir weiter auf dem richtigen Weg sind!“

FORTIS_GPTW-Auszeichnung_2015bFür die erneute Teilnahme und Auszeichnung wurden wiederum ausführliche Mitarbeiterbefragungen zu zentralen Arbeitsplatzthemen durchgeführt. Dabei werden unter anderem das Vertrauen in das Management, die Qualität der Zusammenarbeit, die Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance thematisiert.

Für das Geschäftsmodell eines agilen Unternehmens, das den digitalen Wandel in Deutschland mit gestaltet, ist es wesentlich, dass Mitarbeiter im Kundenkontakt in die Lage versetzt werden, eigene Entscheidungen zu treffen und dabei volle Rückendeckung der Geschäftsführung erhalten. Bei der Preisverleihung in Berlin war FORTIS durch Stefanie Ruppert, Alexander Boehnke, Marco Gräsel, Leif Krutschinna und Thomas Schwarz vertreten (s. Foto).
FORTIS_GPTW-Auszeichnung_2015dPartner des Great Place to Work-Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ sind das Handelsblatt, das Personalmagazin und das Demographie-Netzwerk ddn. Der Wettbewerb differenziert nach den Größenklassen über 5.000 Beschäftigte, von 2.001 bis 5.000 Mitarbeitern, von 501 bis 2.000 Beschäftigten sowie von 50 bis 500 Mitarbeitern, wobei FORTIS mit rund 70 Mitarbeitern in die letztgenannte Kategorie fällt. Dabei werden seit 2003 jährlich Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für gute und attraktive Arbeitsbedingungen stark machen und eine besonders vertrauensvolle und begeisternde Zusammenarbeit mit den Beschäftigten pflegen.

Insgesamt wurden 100 Unternehmen aller Branchen, Größen und Regionen für ihre besondere Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet. An der Benchmark-Untersuchung hatten sich mehr als 600 Unternehmen beteiligt. Die vollständige Liste “Deutschlands Beste Arbeitgeber 2015″ ist abrufbar unter:  http://www.greatplacetowork.de/siegerliste-dba-2015


 

Faktoren der Digitalen Transformation

jaxenter-Logo

Unternehmerische Grundlagen der Digitalisierung

In einem Grundsatzbeitrag auf jaxenter.de beschäftigt sich Bertram Geeck von gebeConsult mit der Digitalisierung der Gesellschaft, gibt einige Beispiele für das Internet der Dinge und neue Geschäftsmodelle. Er behauptet, die Disruption, das Ausbrechen aus einem bestehenden Geschäftsmodell, werde Alltag im Unternehmen, und führt insgesamt sechs Aufgaben für Unternehmen an, um digital zu bestehen. […]

Zunächst sei die Verantwortlichkeit im Unternehmen klar zu benennen, dann müssten die Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt stehen und weiter alle Mitarbeiter auf die Digitalisierung vorbereitet und dazu mitgenommen werden. Daneben seien für das unternehmerische Experiment drei Säulen nötig: die zu definierende Strategie, die Ordnung der Umwandlung sowie die operative Umsetzung. Weiter appelliert er für ein Bewusstsein der Interoperabilität (Bereitschaft zu standardisierten technischen Schnittstellen) und der Datensicherheit.

In sieben Schritten zur Digitalisierung

ibusiness-Logo

Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung hat Pegasystems, Anbieter von Business Process Management (BPM) und Software für Kundenorientierung, in sieben Schritten zusammengestellt (s. Beitrag auf ibusiness.de): 1. „Think Big – Start Small“, anstelle eines „Big Bang Rollouts im Jahr 2021“ vielmehr überschaubare, auch parallel laufende Einzelvorhaben umsetzen. 2. Dazu Prozesse segmentieren und priorisieren. 3. Standardisierbare Kommunikationsprozesse im Service oder Beschwerdemanagement digitalisieren. 4. In Silos organisierte IT-Systeme in eine prozessorientierte End-to-End-Sicht umwandeln. 5. Für flexibleres Vorgehen mit frühzeitiger Erfolgskontrolle agile Verfahren etablieren. 6. Kernaufgabe sei die Modernisierung und Optimierung des CRM. Und 7. sei es notwendig, die Mitarbeiter einzubinden, die zum Teil befreit von Routinetätigkeiten motivierter und effizienter seien.

Unternehmen drohen an Digitaler Transformation zu scheiternPositive Effekte der Digitalisierung

Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen fühlen sich eher als „Getriebene“ denn als Treiber der Digitalen Transformation. 42 Prozent bezeichnen sich als „Mitläufer“. Dies belegt die Studie „Digital Business Readiness“ von Dimension Data Germany, durchgeführt vom IT-Forschungs- und Beratungsunternehmen Crisp Research AG. Rund drei Viertel der Befragten haben demnach erkannt, dass von der Strategie und Umsetzung der Digitalen Transformation die Zukunft des Unternehmens abhänge. 58 Prozent der befragten Manager haben noch keine Strategie zur Bewältigung des Prozesses implementiert. Etwas mehr als die Hälfte sieht die IT-Abteilung dazu immer mehr als Ideengeber und nicht mehr nur als Umsetzer. Die Studie führt wuv.de zufolge vier Gründe auf, warum sich die Digitale Transformation lohnt: Arbeitsprozesse und -verhältnisse werden flexibilisiert, Vernetzung führt zu Kooperationen horizontal (branchenübergreifend) und vertikal (von Entwicklung über Gestaltung bis Produktion), Rationalisierung betrifft nur standardisierte Prozesse, während Kopfarbeit und Handwerk an Wert gewinnen, und 4. technische Assistenz wird weltweit verfügbar (Daten und Know-how für Wissensarbeiter).

Unternehmensberater profitieren von Digitalisierung

BDU-LogoDie Digitalisierung und die damit einhergehenden Veränderungen in der deutschen Wirtschaft und Industrie beflügeln zunehmend die Geschäftsentwicklung der Unternehmensberaterbranche. Laut dem Bund Deutscher Unternehmensberater legte der Umsatz im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent zu. Die ursprüngliche Umsatzerwartung zu Beginn des letzten Jahres hatte bei vorsichtigeren 5,5 Prozent gelegen. Auch für das angelaufene Jahr 2015 bleiben die Unternehmensberater optimistisch. Dreiviertel der Marktteilnehmer rechnen mit einer guten Nachfrage ihrer Klienten nach Beratungsleistungen und erwarten ein Umsatzwachstum. Nur jedes zehnte Beratungsunternehmen geht hingegen von einem Umsatzminus aus.


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