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Aktuelles.

21.06.2012
BRANCHEN-KURZMELDUNGEN JUNI 2012.
Social Media-Krisen entstehen vorwiegend bei Twitter. Mehr als die Hälfte aller Social Media-Krisen der jüngeren Vergangenheit hatten ihren Ursprung beim Kurznachrichtendienst Twitter. Das ist das Ergebnis der Bachelorarbeit von Christian Faller an der Universität Stuttgart, der dazu 30 Krisen aus dem Jahr 2011 analysiert hat. An zweiter Stelle der Verursachungsquellen folgt Facebook. Häufigster Auslöser von Krisen sind demnach Kunden der betroffenen Firmen oder Organisationen. Anlässe sind vor allem Produktbeschwerden und unmoralische Verhaltensweisen der Unternehmen. Blogs und die Video-Plattform Youtube dienen zwar häufig zur Veröffentlichung von brisantem Material, Diskussionen oder so genannte „Shitstorms“ finden dann aber meist über Twitter und auf Facebook statt. Die Krisen treffen Unternehmen übrigens unabhängig davon, ob sie im Social Web aktiv sind oder nicht.

Christian Faller, 24.04.2012, “The Epicenters of Social Media Crisis”: http://dl.dropbox.com/u/988143/The_Epicenters_of_Social_Media_Crises_REDUC.pdf Cloud Computing wird nur zögerlich genutzt Viele Manager unterschätzen die strategische Bedeutung und das Einsparpotenzial des Cloud Computings. Das hat eine Studie der  Management-Beratung A.T.Kearney ergeben, bei der mehr als 70 Business- und IT-Enscheider aus Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 500 Millionen Euro befragt wurden. Mehr als ein Viertel der Befragten bezeichnete das Thema Cloud Computing nicht als eines der Top-5-Themen, das sie beschäftigte. Nur bei 15 Prozent ist Cloud Computing fester Bestandteil der IT-Strategie. Als Gründe für die zögerliche Nutzung wurden vor allem Sorgen um die Datensicherheit angegeben. A.T. Kearney prognostiziert eine Verdreifachung des Umsatzes von heute etwa 2,5 Mrd. Euro in den nächsten vier Jahren. Im Vormonat hatte IBM eine Studie veröffentlicht, wonach sich die Anzahl der Unternehmen, die die Cloud nutzen, in drei Jahren mehr als verdoppeln wird (s. FORTIS-Meldung). presseportal.de, 08.06.2012, „Verpasste Chancen: Unternehmen unterschätzen das Potential der Cloud, Privatkunden nicht“: http://www.presseportal.de/pm/15196/2267767/verpasste-chancen-unternehmen-unterschaetzen-das-potential-der-cloud-privatkunden-nicht-a-t-kearney/api

Unklare Zuständigkeiten für Social Media In vielen Unternehmen herrscht Unklarheit darüber, wo Social Media anzusiedeln sind. Mehr als die Hälfte aller Führungskräfte (58 %) sieht die Verantwortung beim CEO, das mittlere Management dagegen hält die sozialen Medien eher für eine Aufgabe der Marketingabteilung, vor allem in Hinblick auf den Kundendialog. Das ist das Ergebnis der weltweiten Studie „Getting Closer to the Customer“, die von der „Economist Intelligence Unit“ verfasst und vom Softwareanbieter Genesys vorgestellt wurde. In ihrem Rahmen wurden fast 800 Führungskräfte befragt, darunter 125 Teilnehmer aus Europa. Eine mögliche Ursache ist, dass in 43 Prozent der Fälle soziale Medien erst seit dem vergangenen Jahr genutzt werden. Nur elf Prozent der Unternehmen nutzen sie seit drei Jahren oder länger. 60 Prozent der Unternehmen beauftragen Nachwuchskräfte mit der Betreuung der Web 2.0-Kanäle (in Europa: 38 Prozent). Nur sechs Prozent von ihnen halten den Kundenservice für die Hauptaufgabe der neuen Kommunikationskanäle. 42 Prozent der Organisationen setzen Call-Center für die Kundenkommunikation ein. Genesys-Studie “Getting Closer to the Customer”: http://goo.gl/ZV19a, s. auch pressebox.de, 05.06.2012: http://www.pressebox.de/pressemeldungen/genesys-telecommunications-laboratories/boxid/513656