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Aktuelles.

22.11.2013
ERKENNTNISSE VON DER „MANAGE AGILE“.
Geschäftsführer Hubertus Bergmann und Christian Bartling haben im Oktober erstmals die Konferenz „Manage Agile“ in Berlin besucht. Ihr Resümee fällt zwiespältig aus: Zwar haben auf der sehr gut organisierten Messe zahlreiche Denkanstöße stattgefunden, jedoch gab es so gut wie keinen Erfahrungsbericht eines agil aufgestellten Unternehmens, das dieses Prinzip auch konsequent im Management umgesetzt hätte.

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Hubertus Bergmann konstatiert – trotz der insgesamt sehr guten Qualität der Konferenz – große Unterschiede von hoch interessanten Vorträgen zur Unternehmensorganisation bis hin zu solchen, die nur Unternehmensmarketing darstellten. Seine wichtigsten Erkenntnisse waren „Denkanstöße, um den eigenen Weg zwischen einem eigenen Wertesystem und agiler Methodik zu finden.“ Er sieht sich nach dem Besuch der Konferenz in seiner Auffassung bestätigt, dass das Thema Agilität auch und gerade in kleinen Dingen und Schritten einige Zeit und Sorgfalt benötigt. Christian Bartling, bei FORTIS mit zuständig für Strategie- und Teamentwicklung, hat zündende Erfahrungs- und Ergebnisberichte anderer Unternehmen vermisst. Er betrachtet Agilität auch in Hinblick auf Weiterbildung und Belohnungssysteme und hat dabei auf der Konferenz kaum etwas zu agilem Management gehört, sondern vermehrt nur etwas zu „Leadership“. „Dass es auch in agilen Teams Führung geben muss, ist unstrittig. Doch dafür werden Zeit und angemessene, definierte Werte benötigt“, erklärt Christian Bartling, „Agile Entwickler- und Business Teams erfordern ein deutlich anderes Organisationsumfeld als im traditionellen Verständnis.“ „Für mich hat sich heraus kristallisiert, dass die agile Methodik ohne eine agile Organisationsform nicht funktionieren wird“, erklärt Hubertus Bergmann, „Dabei gibt es jedoch keine Blaupausen für Lösungen, sondern nur hilfreiche Fragen, die meist nur individuell zu beantworten sind.“ Insofern habe sich gezeigt, dass andere Unternehmen sicherlich keine Antworten auf die eigenen Fragen, FORTIS zum Teil jedoch bereits Antworten auf die Fragen anderer liefern könnten. Christian Bartling hat aus den Vorträgen der „Manage agile“ mehrere Aspekte herausgezogen, die bei den Überlegungen zum Tragen kommen, wie FORTIS in kleinen Schritten weiter auf eine agile Organisationsform zusteuern kann: Selbstbestimmung und Eigenständigkeit der Teammitglieder, Sinnhaftigkeit ihres Tuns, ihre Weiterbildung und Verbesserung, Rückendeckung, auch Fehler machen zu dürfen, das Gefühl der Zugehörigkeit zur Organisation, Sichtbarkeit und Transparenz der unternehmerischen Etappe (mittels Kommunikation) und last not least erlebte Fairness. Für beide FORTIS-Manager steht fest, dass Agilität im Management mit ein bisschen Schönmalerei sich nicht realisieren lässt. Ein agiles Unternehmen kann nur mit tiefgreifenden Änderungen kreiert werden, was, wie jede Änderung, für alle Beteiligte mitunter eine schmerzhafte Erfahrung darstellt. Die „Manage Agile“ ist eine hochkarätige Konferenz rund um agiles Projektmanagement und Anforderungsmanagement in der Praxis, sie findet jährlich in Berlin statt. In diesem Jahr wurdedas Thema Agilität bewusst über Softwareprojekte hinaus in Richtung Unternehmensführung aufgefasst. Die Homepage zur Manage Agile 2013: http://www.manage-agile.de/