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Aktuelles.

11.12.2013
EFFIZIENZ-DEFIZITE DURCH MEETINGS UND MAILS.
Viele Mitarbeiter haben das Gefühl, durch viele zeitintensive Treffen von ihrer Arbeit abgehalten zu werden. Eine aktuelle Arbeitseffizienzstudie der AKAD Hochschule Leipzig bestätigt diese Auffassung: Demnach wird pro Woche einer von fünf Arbeitstagen nur für Besprechungen aufgewendet, ein weiterer für das Bearbeiten von Mails.

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Beide Tätigkeiten sind zweifellos wichtig, doch das Maß, das sie mittlerweile angenommen haben, wird von vielen hinterfragt. Jeder Vierte empfindet mehr als die Hälfte der empfangenen Mails als unproduktiv. Der Studienautor Daniel Markgraf sieht eine wesentliche Ursache für das Gefühl der Ineffizienz „im beständig wachsenden Kommunikationsaufwand“. Dies umfasst die Kommunikation mit Kunden, interne Absprachen und auch die Überwachung von Aufgaben. Die Mehrheit der Befragten in der Studie gibt an, dass ihre Kreativität und Produktivität unter den subjektiv zu vielen Mails und Meetings leide.

AKAD-Arbeitswelten-im-Wandel

AKAD-Besprechungen-Einsparpotenzial

Trotz Überstunden haben viele Befragte häufig das Gefühl, nicht genügend zu ihrer eigentlichen Arbeit zu kommen. Als größte Hindernisse bei der erfolgreichen Bewältigung ihres beruflichen Pensums geben sie althergebrachte Strukturen und festgefahrene Hierarchien an. Damit einher gehen fehlerhafte Priorisierungen, unklare Absprachen und ineffiziente Besprechungen. Mehr als 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie pro Besprechung bis zu einer Viertel Stunde Zeit einsparen könnten. Fast noch einmal so viele (38,8 Prozent) glauben sogar, bis zu einer halben Stunde einsparen zu können. Die übrigen 20 Prozent sehen noch höhere Zeiteinspar-Potenziale.

AKAD-Arbeitsorganisations-Mängel

Auf der anderen Seite werden aber auch kommunikative Defizite benannt, von der fehlenden strategischen Ausrichtung über Schwierigkeiten an den Schnittstellen bis hin zu Wissenslücken. Für die repräsentative Studie wurden innerhalb von acht Tagen im Oktober insgesamt 2018 Deutsche ab 18 Jahren befragt. In Auftrag gegeben wurde sie vom Unternehmen Microsoft Deutschland, für das Oliver Gronau schlussfolgerte, dass es großes Produktivitäts- und Kreativitätspotenzial auf Seiten der Arbeitnehmer gebe. Er las aus den Ergebnissen den Wunsch nach mehr Unterstützung durch Technologie, flexibleren Arbeiten und flacheren Hierarchien heraus. „Arbeitswelten im Wandel. Auswirkungen von etablierten Kommunikationsmittel und sozialen Medien auf die Effizienz modernen Arbeitens“ lautet der vollständige Titel der Arbeitseffizienz-Studie, die in zwei Teilen als Online-Befragung durchgeführt wurde. akad.de, 22.10.2013: „Nur drei von fünf Arbeitstagen sind effizient“, https://www.akad.de/ueber-akad/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-einzelansicht/nachricht/2013/10/22/nur-drei-von-fuenf-arbeitstagen-sind-effizient/ - Die komplette Studie steht zum kostenlosen Donwload bereit unter http://blog.akad.de/wp-content/uploads/2013/10/Studie_Markgraf_2013_Arbeitswelten_im_Wandel.pdf