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Aktuelles.

27.08.2014
VERSCHOBENE BUSINESS-PRIORITäTEN.
Fachartikel zur Digitalisierung des Business bestätigt das agile Vorgehen von FORTIS. Die Digitalisierung des Business wird in vielen Unternehmen noch zu schleppend vorangetrieben. Dies thematisiert Karin Quack in einem Gastbeitrag auf tecchannel.de, unter Bezug auf den diesjährigen IT-Kompass von IDC und Computerwoche und auf eine aktuelle Studie von Forrester Research („Was der europäische CEO von seiner IT braucht“). Während die Grenze zwischen IT und Business langsam aber sicher verschwimme, reagiere die IT demnach zu langsam auf die Veränderungen des Business.

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Der Forrester-Konkurrent Gartner prognostiziert sogar, dass die IT-Budgets in Fachbereichen wie Marketing oder Vertrieb ab 2017 höher liegen werden als in der IT selbst, heißt es dort. Während die IT-Verantwortlichen jetzige und künftige Geschäftsanforderungen und dabei so elementare Fragen wie Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance berücksichtigen müssten, würde daneben immer häufiger auch eine „Schatten-IT“ entstehen. Nicht auf Digitalisierung vorbereitet Gartner Vizepräsdient Dave Aron behauptet sogar „Alignment war gestern“. Früher hätten CIOs eher mit dem Blick eines Ingenieurs versucht, Risiken zu vermeiden, künftig dagegen müssten sie mit dem Blick eines Kaufmanns abschätzen, „welche Risiken die IT eingehen kann oder will“. Gemeinsam mit den Fachbereichen müssten nicht nur Ideen umgesetzt, sondern neue Geschäftsmodelle entwickelt werden (vgl. Branchenmeldungen November 2013, Digitalisierung transformiert alle Businesses, http://www.fortis-it.de/news/page/4/branchen-meldungen-november-2013/). Die Autorin Quack, Ressortleiterin der Computerwoche, geht anschließend näher auf die Forrester-Umfrage ein, wonach viele Betriebe auf die Digitalisierung offenbar noch nicht vorbereitet sind:
„Fast alle Befragten gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft in den kommenden zwölf Monaten fundamental verändern wird. Doch nur drei Viertel haben eine Strategie, wie sie dieser Veränderung begegnen wollen. Und gerade mal ein Drittel ist davon überzeugt, dies sei auch die richtige Strategie. Etwa 85 Prozent befürchten sogar, dafür gar nicht die Kompetenzen im Unternehmen zu haben.“
Zugleich moniert Forrester, die Präsenz auf Facebook und das Betreiben von Apps seien noch keine digitale Strategie. Gartner-Fellow Aron betont den Unterschied zwischen einer IT-Strategie – „eine technische Antwort auf eine Business-Frage“ – und einer digitalen Strategie – „eine Business-Antwort auf eine technische Frage“. Dabei sei die gelungene Transformation des Geschäfts nicht auf B2C-Unternehmen beschränkt, sondern spiele auch bei B2B-Unternehmen eine große Rolle. Wichtig sei nur, dass die entscheidenden Fragen zum Ausloten der angemessen Geschäftsentwicklung gestellt würden.

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Neue, agile Betriebsmodelle Einige Unternehmen würden dazu kleine Gremien aus Business- und IT-Spezialisten ins Leben rufen, die Forrester „Digital Acceleration Center“ nennt, wobei Gartner festhält: „Digitalisierung verträgt kein Übermaß an Governance“. In diesem Zusammenhang müsse der CIO seine Rolle neu definieren, während die Belegschaft weniger nach Rollen denn vielmehr nach speziellen Fähigkeiten besetzt werden sollte. Der Forrester Vizepräsident Bobby Cameron fordert ein neues, agiles Betriebsmodell ein, das sich auf den raschen geschäftlichen Wandel bei der Digitalisierung einstellen kann. "Mit seinem „Continuous Business Service“ beschreibt er kleine Teams, die Business-Services eigenverantwortlich von Anfang bis Ende konzipieren, implementieren und bereitstellen. Diese fest in der Organisation verankerten Teams sind mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten für die Wertschöpfung zuständig, wobei sie die bestehenden Systeme und Prozesse kontinuierlich hinterfragen müssen." Dies beschreibt ziemlich genau die Organisation von FORTIS. Das IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmen setzt auf die Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit der Business Teams, die vor Ort beim Kunden tätig sind. Dabei ist FORTIS jedoch bewusst, dass die Aufbauorganisation in einer engen Wechselbeziehung zu den Prozessen und der gelebten Kultur steht. Die Transformation zum agilen Unternehmen erfordert der Erfahrung des IT-Dienstleisters zufolge ein agiles Mindset, das sich durch Management und sämtliche Business Teams durchziehen muss. Dies erfordert kontinuierliche Kommunikation, Lernbereitschaft und die Fähigkeit einen andauernden Changeprozess auszuhalten.