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Aktuelles.

20.01.2015
MELDUNGEN ZUR DIGITALEN TRANSFORMATION .
Wachsende Aufgaben und steigende Budgets. Auf computerwoche.de behandelt Ressortleiterin Karin Quack Prognosen von Forrester Research, wonach CIOs künftig die neue Rolle eines „Digital Business Leaders“ erhalten. Dabei käme ihnen die Aufgabe zu, „Business Technology“ (BT) voranzutreiben im Sinne einer Technik, die sich durch das ganze Unternehmen hindurch ziehe und in ihrer geschäftlichen Notwendigkeit auch vom CEO anerkannt werden könne.

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In Hinblick auf die BT-Agenda werden die IT-Budgets wachsen, so die erste Prognose. Dabei seien agile Methoden für „kontinuierliche“ Software-Updates sowie hybride Cloud-Architekturen gefragt. Die Verbindung bisher getrennter Abteilungen sorge für einen Continuous Business Service. Die zweite Prognose: Vordringliche Aufgabe der CIOs werde zudem, eine umfängliche Datenstrategie für das Business zu entwerfen, wobei die in Mengen vorhandenen Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenzufügen seien. Im Zusammenhang damit stünden steigende Anforderungen an Daten-Sicherheit und Schutz der Privatsphäre. Prognose drei lautet: CIOs entwickelten sich zu „Digital Innovation Leaders“ – oder fielen hinten über. Dazu sei eine verbesserte funktionale Partnerschaft zum Marketing-Chef im Unternehmen unabdingbar. Die Rolle, die in manchen Unternehmen „Chief Digital Officers“ übernommen hätten, müssten CIOs selbst bewältigen können.

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Digitalisierung sollte Chefsache sein Auf welt.de thematisiert Wirtschaftsredakteur Stephan Maaß eine Studie der Personalberatung InterSearch Executive Consultants, wonach zwar 8 von 10 deutschen Mittelständlern eine Strategie für die Digitale Transformation haben. Doch die Branchen-Unterschiede gäben zu denken. In der IT- und TK-Branche haben demnach bereits 89 Prozent eine entsprechende Strategie implementiert, im Maschinen- und Anlagenbau genau 80 Prozent, in der Gesundheitswirtschaft aber nur 65 Prozent. Auch im Handel sei die Umsetzung unterdurchschnittlich, werden die Studienautoren zitiert. Eine weitere Umfrage der Unternehmensberatung Accenture wirft ein etwas anderes Bild auf die Lage. Demnach haben nur 41 Prozent der befragten Unternehmen eine übergreifende digitale Strategie, 48 Prozent beschränken ihr Engagement dagegen auf einzelne digitale Projekte. Problematisch sei, wenn die Unternehmensführung keine Verantwortung für das Thema übernehme. Digitalisierung müsse schon deshalb Chefsache sein, weil viele Unternehmen sonst den Anschluss an die Konkurrenz verlieren könnten.

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Veränderung der Unternehmenskultur nötig In einem Gastbeitrag auf computerworld.ch thematisiert Wafa Moussavi-Amin, Analyst und Geschäftsführer bei IDC in Frankfurt am Main, organisatorische und kulturelle Aspekte, die er als Bedingung für das erfolgreiche Gestalten einer Digitalen Transformation im Unternehmen betrachtet. Dazu grenzt er diese gegenüber Technologieprojekten ab, da sie eher einen Prozess darstelle beziehungsweise ein Projekt zur Veränderung der Unternehmenskultur. Die Digitale Transformation werde zwar von der IT unterstützt, umfasse aber das gesamte Unternehmen mit erheblichen Auswirkungen sowohl auf die IT als auch auf andere Fachbereiche. Erste Voraussetzung ist für Autor Moussavi-Amin die Identifikation der „weichen Faktoren“ aus dem Bereich Unternehmenskultur sowie von drei Fähigkeiten des Unternehmens. Dies betrifft 1. die Einstellung zu Risiken: Ein gutes Selbstverständnis der unternehmerischen Risikokultur sei nötig, da bei der Digitalen Transformation häufig neue Wege zu beschreiten seien. 2. geht es um die Fähigkeit zur Innovation: Wenn das Geschäft mittels Technologie erneuert werden solle, müsse im Unternehmen die Bereitschaft zu Innovationen und zum fortlaufenden Prozess der Transformation vorhanden sein. 3. ist der Grad der IT-Business-Integration von Bedeutung: Eine Trennung zwischen „dem Business“ und der IT-Abteilung dürfe es bei einer Digitalen Transformation nicht geben. Statt eines Alignments müsse eine gegenseitige Befruchtung von IT und Business stattfinden.

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Messen stellen sich auf „mobile only“ ein Kai Hattendorf, Leiter des Geschäftsbereichs Digital Business an der Messe Frankfurt, erläutert in einem Gastbeitrag auf wuv.de seine Prioritäten 2015 in Hinblick auf die Digitale Transformation. Dazu zitiert er eigens verschiedene Studien, wonach Deutschland dabei im internationalen Vergleich Nachholbedarf hat und China in punkto Innovation davon ziehen könnte. Er sieht eine Entwicklung von „Mobile First“ zu „Mobile only“ voraus und formuliert die Herausforderung, „Wearables und Ambient Technologies mit kundenspezifischen Informationsangeboten wie intelligenten Werbeflächen oder Virtual Reality Anwendungen auf ihre Nutzbarkeit im Umfeld von Großveranstaltungen oder Messen hin zu überprüfen.“ Die dazu erforderliche Infrastruktur könnten Messen bereits bieten. Die Bedeutung der Digitalen Transformation in der Messewirtschaft verdeutlicht eine „Digital Declaration“ eines Symposions EMECA der weltweit wichtigsten Branchenverbände. Darin haben sich die Mitglieder zur Transformation zum Digital Business bekannt, einerseits um Aussteller und Besucher besser bedienen zu können, und andererseits um als Unternehmen effizienter zu werden.