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Aktuelles.

10.02.2015
TREIBER DER DIGITALEN TRANSFORMATION.
Digitalisierung als gesellschaftlicher Trend. Für den Cloud Computing Anbieter Salesforce gehört die Digitale Transformation zu den „IT Trends 2015. Was uns dieses Jahr beschäftigen wird“ (Beitrag auf e-commerce-magazin.de). Das Schlagwort steht vor allen anderen Stichworten wie Machine-to-machine, Cloud Computing im Mittelstand, Kundenzentrierung, EU-Datenschutzgesetz, Wearables und Analytics.

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„Produkte, Services, aber auch das tägliche Arbeitsleben und die Kommunikation werden zunehmend digitaler – die Digitalisierung wird zu einem gesellschaftlichen Trend.“ Dennoch kein Grund, dass man diese Entwicklung „automatisch gut finden“ müsse, heißt es weiter. Aber es stehe auch fest, dass niemand darum herum komme. In der Kommunikation von Unternehmen sei die Digitale Transformation bereits angekommen. Aktuell trieben jedoch die Endkunden diese durch steigende Nutzung von Smartphones und mobilen Apps weiter voran.

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Deutscher Mittelstand hängt bei Digitalisierung hinterher Deutsche Unternehmen stehen im internationalen Vergleich vor allem im Mittelstand noch am Anfang einer Digitalisierung ihrer Geschäfte. Dies hebt Mark Zimmermann in einem Beitrag auf computerwoche.de unter Berufung auf eine Accenture-Studie hervor. Die deutschen Unternehmen täten sich häufig schwer, die zu erwartende Veränderung der Arbeits- und Lebenswelt zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. „Erschreckend weit verbreitet“ sei noch die Ansicht, dass die Digitalisierung ausschließlich Konsumgüter betreffe. Doch die Digitalisierung gehe über dem Vertriebsweg der reinen Online-Vermarktung weit hinaus: „Die Analyse von Unternehmensdaten und des Kundenverhaltens erlauben die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Die Digitalisierung revolutioniert die gesamte Wertschöpfungskette und zwingt Unternehmen, diese komplett zu überdenken.“ Dadurch würden auch neue Service- und Geschäftsmodelle möglich. Zitiert wird Dirk Beckmann, Geschäftsführer der Agentur artundweise, der den Wandel mit einem „Wechsel des Aggregatzustandes“ vergleicht: „War die Welt früher fest und voller Gewissheiten so ist sie heute flüssig und ständig in Bewegung.“

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Viele digitale Strategien taugen nichts Auch Ingo Steinhaus berichtet auf it-director.de vom digitalen Rückstand in Deutschland und beruft sich dabei unter anderem auf das Digitalisierungsbarometer 2015 von PwC, dessen Autoren fragen: „Digitale Revolution: Verpasst Deutschland den Anschluss?“ Nur ein Drittel der befragten Unternehmen experimentierten mit digitalen Technologien in Richtung erhöhte Kunden- oder Mitarbeiter-Mitsprache bei der Produktentwicklung.

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„Versuch und Irrtum“ überwiege derzeit, nur etwa die Hälfte der Unternehmen besitze eine digitale Strategie. Häufig gehe es dabei jedoch nicht um den Einsatz digitaler Technologien in das Geschäftsmodell, sondern lediglich um eine Übertragung bisheriger Ansätze in einen anderen Bereich. Auch hier folgt der Bezug auf die Accenture-Studie „Disrupt or be disrupted“, wonach die Unternehmen einhellig digitale Geschäftsmodelle wünschen, jedoch möglichst ohne die dazu notwendige Umstellung ihrer Unternehmenskultur (vgl. Meldungen zur Digitalen Transformation vom 20.01.2015, Meldung 3: „Veränderung der Unternehmenskultur nötig“). „Alter Wein in neuen Schläuchen“ urteilt daher der Autor.

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Pflichtübungen zur Vorbereitung der Transformation Einen kurzen geschichtlichen Abriss der Digitalen Transformation gibt das Unternehmen Experton in einem Fachbeitrag auf it-daily.net. Nach Mikroprozessoren (1979-1990) und PCs (1990-2010) habe nun die dritte Welle des „Internet of things“ begonnen. Vor der eigentlichen „radikalen Transformation“, die sich durch „die Verschmelzung mehrerer Trends und neuer Technologien“ ergebe, stehe eine Pflichtübung von zehn Aufgaben, die CIOs und Executives für eine innovative und ausgewogene Strategie erfüllen sollten.

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Auf der Basis solider IT-Services müssten horizontale Prozesse entwickelt werden, die den Wertbeitrag des IT-Bereichs für das Unternehmen steigern, und darauf effiziente Innovationen aufsetzen. Die zehn benannten Aktionsbereiche sind „Workspace of the future“, „Cost Restructuring“, “Sourcing” (Vendor Management Office), “Cloud Infrastructure”, “Datacenter of the Future”, “Security”, “Social Business”, “Application Management”, Business Process Management” und “Consumerization”