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Aktuelles.

01.04.2015
BRANCHENMELDUNGEN MäRZ 2015.
Auslagerung von Dienstleistungen nimmt zu. Die digitale Transformation zwingt Unternehmen laut chefbuero.de dazu, in immer kürzeren Zyklen innovative Technologien einzuführen, um effiziente, automatisierte Prozesse und neue Geschäftsmodelle zu befördern und so ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Was sie hierbei intern wegen fehlender IT-Experten nicht selbst leisten können, lagern Unternehmen zunehmend an externe Dienstleister aus.

Lünendonk-Herausforderungen2015

Das ist ein Ergebnis des Whitepapers „Business Innovation/Transformation Partner", das der Marktanalyst Lünendonk gemeinsam mit Sopra Steria Consulting aktuell veröffentlicht hat. Als wichtigste aktuellen Herausforderungen ihrer Unternehmen nennen die befragten Entscheider Wachstum, Effizienzsteigerung und Innovationsfähigkeit. Das Thema Fachkräfte landet unter den zentralen Handlungsfeldern nur auf dem vorletzten Platz, da viele Unternehmen dieses Problem an Dienstleister auslagern.

PAC2014-Studie-Digitalisierungs-Vorgehen

Interdisziplinäre digitale Strategie notwendig PAC-Analystin Nicole Dufft äußert sich im Video-Interview auf cio.de zur Notwendigkeit bei der Digitalisierung von vereinzelten Leuchtturmprojekten abzusehen und stattdessen eine übergreifende Strategie zu entwickeln. Dabei bezieht sie sich auf die PAC-Studie "Digital Transformation in Deutschland" aus dem vergangenen September, wonach sich zwar alle darin befragten Unternehmen sich aktuell strategisch mit dem Thema beschäftigen. Doch die Mehrheit der Firmen setzten nur einzelne Projekte in ausgewählten Bereichen um und verfolgten keine übergreifende Strategie. Nicole Dufft bezeichnet die digitale Transformation als ein Muss, um die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens zu sichern und rät zu Interdisziplinarität, Agilität und Innovationsfähigkeit. Laut Studie fühlen sich 14 Prozent der Befragten hinsichtlich Digitalisierung noch ganz am Anfang. Immerhin 28 Prozent haben eine Digitalisierungsstrategie für das gesamte Unternehmen formuliert.

computerwoche-Logo

Kulturelle Rahmenbedingungen erforderlich Dass eine Anpassung auf die digitale Transformation vor allem eine Kulturfrage ist, beschreibt Joachim Haydecker, Senior Analyst beim IT-Research- und Beratungsunternehmens Crisp Research, auf computerwoche.de. Von der Einführung einer neuen Software den Eintritt ins digitale Zeitalter zu erhoffen, sei ein Fehler, den wohl jeder als dumm bezeichnen würde, der aber immer wieder gemacht werde. Vor der Wahl neuer Tools für Social Collaboration sowie Cloud- und Enterprise-2.0-Plattformen sollten sich Firmen daher Gedanken über ihre Kultur machen, rät er. Wer seine digitale Zukunft nicht gestalte, drohe hinter mutigere und agilere Wettbewerber zurückzufallen. Dabei nehme die Bedeutung des Knowledge-Managements weiter zu, ebenso wie diejenige des Prozessmanagements und der Art und Weise des Kommunizierens und Zusammenarbeitens. Last not least gelte es zu berücksichtigen, dass nun eine digitale Generation in die Unternehmen eintritt: „Sie macht nicht alles besser, aber vieles anders.“ Passende Rahmenbedingungen, unter denen Mitarbeiter ihre Potenziale entfalten und ihren Beitrag leisten könnten, seien daher starke Wissensnetzwerke, ein freier Informationsfluss und die uneingeschränkte Kommunikation. Führungskräfte sollen „digitale Vorbilder“ werden Junge Arbeitnehmer beklagen grenzübergreifend traditionelle Unternehmenskulturen und fehlende Digital-Strategien. Das ergibt die Online-Umfrage „Wie gut meistert ihr Arbeitgeber den technologischen Wandel“ der Markenberatung Prophet. Dafür wurden 3.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 34 Jahren in Deutschland, Großbritannien und den USA befragt. Demnach kritisierten rund 60 Prozent der in Deutschland Befragten die fehlende Digitale Transformation ihrer Unternehmen und machten dafür zu 53 Prozent auch das traditionelle Denken der Führungskräfte verantwortlich. Bereits 56 Prozent können sich einen Arbeitgeber ohne ausreichende digitale Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr vorstellen. Damit nicht eine antiquierte Führungskultur den technologischen Wandel und die Kreativität im Unternehmen ersticke, sollten Führungskräfte sich daher selber zu „digitalen Vorbildern“ wandeln und mit den neuen Technologien vertraut machen.