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Aktuelles.

16.04.2015
DIGITALE TRANSFORMATION IN ZAHLEN.
Nur 30% der Unternehmen mit „Digital Leader“. Den Nachholbedarf vieler Unternehmen bei der digitalen Transformation thematisiert ein weiteres Mal die Studie „Überlebensstrategie Digital Leadership“ von Deloitte Digital und Heads! Demnach benötigen Firmen, die langfristig erfolgreich bleiben wollen, einen „Digital Leader“ zur Steuerung des Wandels, der in den kommenden fünf Jahren nahezu alle Branchen erreicht haben wird. Von 102 untersuchten Unternehmen haben laut it-daily.net bisher nur 30 Prozent ihren „Head of Digital“ mit dem notwendigen Einfluss für eine erfolgreiche Transformation ausgestattet.

Deloitte-Leadership_Erfolgsfaktoren

Wertschöpfung von 1,25 Billionen Euro möglich

Roland-Berger-Logo

Die digitale Transformation der Industrie Europas kann bestenfalls zu einer zusätzlichen Wertschöpfung von bis zu 1,25 Billionen Euro führen oder diese im schlechtesten Fall um 603 Milliarden Euroschmälern. Zu diesem Ergebnis kommt die Roland Berger-Studie „Die digitale Transformation der Industrie“ im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Die Digitalisierung der Industrie könne laut it-production.com bis 2025 alleine für Deutschland ein zusätzliches kumuliertes Wertschöpfungspotenzial von 425 Milliarden Euro bedeuten. Vor diesem Hintergrund fordern die Autoren zum schnellen Handeln auf: Europäische Unternehmen sollen ein tieferes Verständnis der digitalen Transformation entwickeln und tragfähige Geschäftsmodelle erarbeiten. Zunehmende Automatisierung, eine stärkere Vernetzung der Wertschöpfungsschritte, transparentere Kundenbedürfnisse sowie kürzere Produktionszeiten und Innovationszyklen veränderten grundlegend die Wertschöpfung in der Industrie. Zur Bündelung der Kräfte setzen sich die Autoren für die Gründung eines europäischen „Digital Valley“ ein. 

cloudcomputing-insider.de

3 erfolgskritische Merkmale im Mittelstand Der Unternehmer und Publizist Götz Piwinger setzt sich auf cloudcomputing-insider.de für die Unterstützung der digitalen Transformation im Mittelstand ein. Politik und Banken bremsten den deutschen Mittelstand bei der Digitalisierung aus, anstatt die Chance für einen historischen Binnenmarktschub zu nutzen. Bisher seien die Einführung neuer Marktideen und auch deren Finanzierung in selbst bestimmter Geschwindigkeit erfolgt. Dies ändere sich nun aber mit der Digitalisierung. Der Mittelstand habe ein hohes Bedürfnis an Beratung, vor allem auch zu betriebswirtschaftlichen Fragen, da eine Firma häufig nicht nur Kunde für Software-as-a-Service (SaaS) werde, sondern selbst auch SaaS-Anbieter. Damit verbunden sei jedoch die Umstrukturierung des Unternehmens in nahezu jeder Hinsicht. Um diese Umstellung finanzieren zu können, seien drei wesentliche Merkmale erforderlich: ein entscheidungsfreudiger Unternehmer, leicht servicekonvertierbare Produkte und ausreichend Rücklagen. Fehle nur eines dieser drei Merkmale, dann werde das Vorhaben klemmen und mit fortschreitender Zeit zur Qual. Es ermangele der politischen Rahmenbedingungen und der Möglichkeit einfache Direktkredite „ohne irrwitzige Absicherung“ von den Banken zu erhalten. 140.000 versus 50 Mitarbeiter

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Der Netzkritiker Andrew Keen sieht die Entwicklung des Internets in eine völlig falsche Richtung laufen. Im Interview auf wuv.de, für dessen Marketing Convention er Mitte Juni in München spricht, sagt er: „Das Versprechen, die Gesellschaft zu demokratisieren, Freiheit zu ermöglichen und Jobs zu kreieren, wurde nicht gehalten. Das Gegenteil ist der Fall: Immer weniger Unternehmen dominieren immer größere Bereiche der Industrie. In den USA ist es schon soweit gekommen, dass sich die Mittelschicht auflöst in wenige Reiche und immer mehr Arme als die Verlierer der Digitalisierung.“ Dieser These folgt er auch in seinem Buch „Das digitale Debakel“ und spricht dabei von „ungerecht verteiltem Kapital“. Als Beispiel führt er die Unternehmen Kodak und Instagram an, von denen das eine zu Spitzenzeiten weltweit 140.000 Mitarbeiter beschäftigt hatte und das andere mit weniger als 50 Mitarbeitern aktuell mit 35 Milliarden Dollar bewertet wird. Er appelliert an die kollektive Verantwortung im Zusammenhang mit den Entwicklungen im Internet, das es mittlerweile seit gut 50 Jahren gebe. Vor allem das Business-Modell des Internets gehe heute in eine falsche Richtung. Bei der Kritik daran spielten die Deutschen eine wichtige Rolle, der sie jedoch noch nicht in ausreichendem Maße nachkämen.