Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbedingungen: Wir setzen u.a. Cookies ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies und unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies unserem Datenschutz entnehmen Sie bitte aus unserer Datenschutzerklärung.

OK Datenschutzerklärung

Aktuelles.

16.12.2016
BRANCHENMELDUNGEN DEZEMBER 2016.

Sechs Techniktrends für das Neue Jahr

Ende des vergangenen Jahres hat it-daily.net sechs Trends aufgelistet, die das Business ab sofort intelligenter machen sollen (Ähnliches sagt der Bundesverband Digitale Wirtschaft voraus). Dabei schreibt Autor Daniel Fallmann von Conversational Systems, die den menschlichen Dialog mit künstlicher Intelligenz ermöglichen (so genannte Chatbots etwa auf Verkaufsplattformen), von Humanized Big Data, wonach qualitative Aussagen vermehrt rein quantitative ersetzen, weiter von Augmented Information, aufbauend auf Enterprise Search-Technologie, als Systeme, die komplex verknüpfte Daten zur Verfügung stellen.

Die drei weiteren Trends sind Proactive Information Management, gefiltert durch einen digitalen Assistenten, Insight Engines, unternehmensinterne Wissenszentralen, die sich aus den ersten vier Punkten zusammensetzen, sowie Künstliche Intelligenz als die zentrale Voraussetzung für Digitale Transformation. Diese werde bereits ab diesem Jahr dazu verwendet, um so genannte „Monkey Jobs“ also geistige Fließbandarbeit zu übernehmen.

Sechs Etappen der Digitalisierung für den Mittelstand

Zur Beantwortung typischer Fragen im Zusammenhang mit der Digitalisierung hat Crisp Research in Zusammenarbeit mit der QSC AG und der Unterstützung durch EuroCloud Deutschland_eco e.V. den „Leitfaden Digitalisierung“ entwickelt. Demnach durchläuft die digitale Transformation eines Unternehmens typischerweise sechs aufeinander aufbauende Phasen. Diese sind 1. die Festlegung einer Digitalisierungsstrategie als Fundament für interne und externe Abläufe, verbunden 2. mit einer operativen Strategie die den Ausbau der IT-Infrastruktur beinhaltet,  3. das Hinzuziehen strategischer Partner für neue Geschäftsmodelle, 4. die zentrale Steuerung durch ein Digital Office, 5. das Verankern einer digitalen Unternehmenskultur um 6. daraus „Added Digital Values“ respektive eine neue „Digital Customer Experience“ zu schaffen. Als Resultat entsteht dadurch idealerweise eine schlanke, digitale Organisation mit innovativen Geschäftsmodellen und Produkten.

Identitätsmanagement zentral für die digitale Wirtschaft

Im Rahmen der digitalen Transformation stellt das Identity- und Access Management (IAM) eine zentrale Lösung für Unternehmen dar. Das ist laut computerwelt.at ein Ergebnis des Reports „The State of Identity & Access Management for the Digital Enterprise 2016“ von Ping Identity, der im Dezember 2016 veröffentlicht wurde. Demnach sehen 88 Prozent der in Deutschland befragten IT-Entscheider IAM als wichtigen Faktor bei der digitalen Transformation an. Auch deshalb haben sie bereits damit begonnen, IAM-Technologien wie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Single Sign-On (SSO) und Zugriffssicherheit zu implementieren. IT-Entscheider fassen IAM somit als Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation auf. 93 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass IAM wichtig oder sehr wichtig für den Erfolg des Unternehmens in der digitalen Transformation sei.

Roland Berger empfiehlt Deutsch-Französisches Silicon Valley

Ein europäischer digitaler Binnenmarkt könnte das Bruttoinlandsprodukt pro Jahr um 415 Milliarden Euro erhöhen und mehr als 100.000 neue Arbeitsplätze in der EU schaffen. Das haben die Digitalexperten von Roland Berger analysiert und geben im Konzept Towards a Franco-German Digital Valley entsprechende Handlungsempfehlungen. Zunächst sei es notwendig, unterschiedliche Datenschutzregelungen anzugleichen und nationale Schranken für digitale Transaktionen aufzuheben. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass derzeit europäische Startups nur auf ein Fünftel des Risikokapitals im Vergleich zu ihrer amerikanischen Konkurrenz zurückgreifen können, und dass aktuell nur elf Prozent aller weltweit neu entwickelten „Unicorns“ (neu gegründete Unternehmen mit einer Milliarden-Bewertung) aus Europa stammten, gegenüber 39 Prozent aus dem Silicon Valley. Als weiterer Ansatz für Verbesserungen wurden das mangelnde Cloud-Angebot in Frankreich und der von US-Lösungen dominierte Cloud-Markt in Deutschland benannt.