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Aktuelles.

23.03.2017
BRANCHENMELDUNGEN MäRZ 2017.

Agilität steht für Kundenzufriedenheit

Fast neun von zehn deutschen Unternehmen (88 Prozent) halten IT-Tools wie Agilität und DevOps für erfolgsentscheidend bei der digitalen Transformation. Fast ebenso viele Unternehmen (87 Prozent) nutzen Agile & DevOps bereits in gewissem Maße, jedoch nur ein Drittel setzt eine oder beide der Praktiken in großen Bereichen des Unternehmens um.

   

Dies beschreibt Michael Kroker auf blog.wiwo.de unter Berufung auf eine Untersuchung des amerikanischen Softwareherstellers CA Technologie. Agile beschreibt spezielle, schnell anwendbare Prozess-Wege beim Coden von IT-Lösungen und DevOps einen Verbesserungs-Ansatz aus der Software-Entwicklung, hergeleitet aus den Begriffen Development (Englisch für Entwicklung) und IT Operations (Englisch für IT-Betrieb). Weiter gaben 84 Prozent der deutschen Unternehmen, die agile Methoden anwenden, an, dass sie die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern konnten. Deutsche Unternehmen, die auf DevOps setzen, beziffern den Anstieg ihres Unternehmenswachstums auf 42 Prozent.

Agile Führungskräfte ermutigen zu hinterfragen

Nur 15% der Führungskräfte in der DACH-Region fühlt sich „gut vorbereitet“ auf die Auswirkungen der Digitalen Transformation in ihren Unternehmen. Dies ergibt eine Umfrage der Management-Beratung metaBeratung, dem Global Center for Digital Business Transformation der IMD Business School in Lausanne und CISCO. Demnach spüren 92% diese Auswirkungen, ein Drittel davon sogar sehr deutlich. Für die Studie „Führung im digitalen Zeitalter“ wurden branchenübergreifend mehr als 1.000 Führungskräfte von Wirtschaftsunternehmen in Europa, Asien und den USA befragt. 40% der Befragten geben an, dass sie gerade erst mit den Vorbereitungen auf die Veränderungen beginnen. 30% der Führungskräfte sagen, digitale Tools oder Technologien selbst nur selten oder gelegentlich zu nutzen. Laut Studie sind heute vor allem agile Führungskräfte gefragt, so Rainer Neubauer von metaBeratung: „Agile Führungskräfte sind bescheiden, anpassungsfähig, vorausschauend und engagiert.“ Neben der Nutzung digitaler Techniken ist der wichtigste Unterschied: 76% der als agil identifizierten Führungskräfte ermutigen ihr Team ihre Meinungen und Erfahrungen zu hinterfragen. Nicht agile Führungskräfte tun dies nur in einem Prozent der Fälle.

PwC konstatiert rückläufigen Digital-IQ

Die Unternehmensberatung Pricewaterhous Coopers (PwC) führt jedes Jahr eine Global Digital IQ Survey durch. Demnach schätzt nur noch gut die Hälfte der mehr als 2.000 Befragten den eigenen „Digital IQ“ als stark ein (52 Prozent). Im Vorjahr waren es noch 15 Prozent mehr. Dies überrascht vor dem Hintergrund, dass 80 Prozent der Befragten die Digitalisierung als kritisch für den Erfolg des Unternehmens ansehen. Jedoch haben nur 43 Prozent dazu dedizierte Teams gebildet. 61 Prozent halten die Technologien im Unternehmen für veraltet. 59 Prozent bemängeln, dass sich neue Technologien in die bestehenden nicht integrieren lassen. PwC schlussfolgert, dass das Vertrauen der Unternehmen in die eigenen Fähigkeiten schwindet, weil die digitale Transformation an Geschwindigkeit zunimmt und die verfügbaren Techniken mehr verwirrten als hälfen.

Deutschland liegt bei Digitalisierung hinter den USA

Deutsche Großunternehmen sehen sich deutlich schlechter auf den Wandel durch die Digitalisierung vorbereitet als Firmen in den USA. Das ist laut internetworld.de das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Erhebung der Digitalberatung Etventure und der Meinungsforschungsinstitute GfK und YouGov USA. In Deutschland bezeichnete sich fast jedes dritte Großunternehmen (31 Prozent) als zu unflexibel und zu langsam gegenüber den Anforderungen der digitalen Transformation. In den USA lag der Vergleichswert bei nur 7 Prozent. Auch bei den Erwartungen zur Arbeitsplatzentwicklung befürchtet jedes fünfte Großunternehmen in Deutschland, dass die Digitalisierung zum Job-Abbau führen werde. In den USA seien das nur vier Prozent. Umgekehrt erwarteten dort 59 Prozent einen Zuwachs von Arbeitsplätzen durch den digitalen Wandel - im Vergleich zu nur 19 Prozent in Deutschland.