Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbedingungen: Wir setzen u.a. Cookies ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies und unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies unserem Datenschutz entnehmen Sie bitte aus unserer Datenschutzerklärung.

OK Datenschutzerklärung

Aktuelles.

21.04.2017
BRANCHENMELDUNGEN APRIL 2017.

Probleme von CIOs mit der Digitalisierung nehmen zu

Sven Eisenkrämer befasst sich auf springerprofessional.de mit einer aktuellen Studie von Capgemini zu IT-Trends 2017. Dabei benennt er die wichtigsten Hürden, vor die die Digitalisierung Unternehmen in Deutschland stellt. Befragt wurden 148 CIOS deutschsprachiger Unternehmen. Während im Vorjahr noch 60 Prozent über große Probleme mit der Digitalisierung klagten sind es in diesem Jahr bereits 73 Prozent. Die Haupthürden sind der Fachkräfte-Mangel, unflexible Geschäftsprozesse, starre Strukturen und unklare Verantwortlichkeiten. Sven Eisenkrämer zitiert in diesem Zusammenhang aus dem Fachbuch „Grundzüge der Wirtschaftsinformatik“ (Peter Mertens, Freimut Bodendorf, Wolfgang König, Matthias Schumann, Thomas Hess und Peter Buxmann, Springer-Verlag 2017), worin fünf Stufen der IT-Wirkung benannt werden: lokale Unterstützung, unternehmensweite Integration, Reorganisation von Kernprozessen (Business Process Redesign), Veränderung von Arbeitsteilung und Zusammenarbeit, Veränderung von Geschäftsmodellen. Für die digitale Transformation stünden insbesondere die drei letzten Stufen im Fokus.

Führungskräfte müssen umdenken

Mehrere Beiträge beschäftigen sich in jüngster Zeit mit neuen Anforderungen an Führungskräfte. Sowohl bei cio.de als auch bei computerwoche.de wird vorausgeschickt, dass es weiterhin Führung geben wird, jedoch unter geänderten Vorzeichen. Beide Beiträge beziehen sich dabei auf eine Studie „Die Haltung entscheidet. Neue Führungspraxis für die digitale Welt” von LEAD (Mercator Capacity Building Center for Leadership & Advocacy) in Kooperation mit der Unternehmensberatung Company Companions sowie der School of Public Policy (Central European University, Budapest) und dem Center for Leadership and Values in Society (Universität St. Gallen). Der Beitrag bei cio.de formuliert dazu sechs Thesen: Führungsaufgaben werden situativ verteilt und angenommen. Die Zeit der Meetings und Workshops geht zu Ende. Human Resources werden künftig Human Relationship. Vielfältige Kommunikationskanäle sind Chance und Risiko zugleich. Können wird wichtiger als Wissen - eine neue Fehlerkultur hält Einzug. Sowie: Die Flexibilität des Arbeitgebers wird zum Erfolgsfaktor. Vergleiche dazu auch den Beitrag: 6 Gründe gegen agile Führung.

D-A-CH-Unternehmen digital nicht gut gerüstet

Christoph Lixenfeld beschäftgit sich auf cio.de mit der aktuellen Studie „4 Digital. Die vier Disziplinen der Digitalisierung“, die im Auftrag der Hamburger IT-Strategietage in Kooperation mit Oliver Wyman erschienen ist. Datengrundlage waren 313 qualifizierte Online-Interviews branchenübergreifend mit strategischen C-Level-Entscheidern der D-A-CH-Region. Die wichtigsten Ergebnisse: Digitalisierung klappt nur mit den vier Elementen einer passenden Unternehmenskultur sowie den angemessenen Technologien, Methoden und Skills. Gut die Hälfte der befragten Studienteilnehmer rechnet damit, dass digitale Transformation eine große Herausforderung für sie darstellt, weil sie eine oder mehrere dieser vier Erfolgsvoraussetzungen nicht erfüllen. Insgesamt glauben nur zehn Prozent der Unternehmen, dass sie den Weg zur digitalen Transformation gut gerüstet antreten. Obwohl auffällig viele CIOs angaben sich persönlich um die Digitalisierung zu kümmern, ist nur in der Hälfte der Unternehmen die Geschäftsführung federführend für das Thema Digitalisierung verantwortlich. Vergleiche dazu auch den Beitrag Digitalisierungs-Scheuklappen.

Industrieunternehmen ohne digitale Strategie

Mehr als die Hälfte der Industrieunternehmen hat laut springerprofessional.de Vorbehalte gegen die digitale Transformation. Das ergibt eine Umfrage von „Industry of Things World“ unter mehr als 1000 IoT- und Industrie-4.0-Managern aus weltweit führenden Unternehmen verschiedener Branchen. 53 Prozent der befragten Manager gaben an, dass sie angesichts der digitalen Transformation lieber die weitere Marktentwicklung abwarten wollten, anstatt sofort auf neue Trends zu reagieren. 27 Prozent der Befragten sagten, dass im Unternehmen erste Initiativen gestartet seien, aber noch keine Strategie entwickelt worden sei. In 16 Prozent der Firmen existiert eine Vision für die digitale Transformation, aber noch ohne konkrete Projekte oder Initiativen. Nur bei vier Prozent der Unternehmen sind Vision und Planung für die Wandlung ausgereift.