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Aktuelles.

29.05.2017
BRANCHENMELDUNGEN, MAI 2017.

Was IKT-Unternehmen für die Digitalisierung tun müssen

 

Santiago Madruga behandelt auf searchnetworking.de die Frage, wie Dienstleister in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) die Chancen der Digitalen Transformation ergreifen können, um sich angesichts diruptiver Märkte zu behaupten.

Ihm zufolge hinke ihre eigene Infrastruktur oft der technologischen Entwicklung hinterher, viele einige ihrer Enterprise-Kunden jedoch schon seit Jahren mit transformativen Technologien arbeiteten. Früher hätten etablierte Netzwerk-Equipment-Provider den Markt bestimmt, heute könnten auch kleinere Independent-Software-Vendor (ISV) in den Markt eintreten. Zudem empfiehlt er die Community-gerechte Open Spurce-Entwicklung, um sich von proprietärer Technologie zu lösen und eine größere Freiheit bei der Auswahl des Herstellers zu gewinnen. Weiterhin sei es notwendig die Unternehmenskultur anzupassen in Hinblick auf offene Denkweisen, die die Umsetzung der Digitalen Transformation erfordere. Zu guter Letzt müssten sich Unternehmen von Legacy-Ansätzen verabschieden und sich in ihrer Innovationsbereitschaft auch der neuen Dynamik stellen. Dies führt er in seinem Beitrag weiter aus und nennt dazu auch mehrere Beispiele.

 

 

Welche Hürden für die Digitalisierung auf den Mittelstand warten

 

Ulrich Reinbeck und Steffi Burgard von Avista ERP Software beantworten auf it-daily.net die Frage, welche Hürden der Mittelstand zu nehmen habe, um in der Digitalen Transformation anzukommen. Dabei beziehen sich auf die Aussage des Bitkom-Präsidenten Thorsten Dirks, der bei der CeBIT davon sprach, dass die Digitalisierung der Wirtschaft Fahrt aufnehme. Zumindest haben fast zwei Drittel der Manager erkannt (64 Prozent) dass sich ihr Geschäftsmodell infolge der Digitalisierung verändert. Um den digitalen Wandel aktiv voranzutreiben, seien diverse Hürden zu überwinden. Die Autoren führen an: Die Integration aller beteiligten Systeme über Schnittstellen, dazu Aufrüsten fehlender Bausteine, eine performante Internet-Anbindung (>10 Mbit) unter Gewährleistung der Hochverfügbarkeit und Sicherheit der IT-Systeme. Daneben müsse die Qualität der Stammdaten, der Prozessdaten-Verarbeitung sowie der Datenspeicherung und -löschung passen.

 

Warum sich Investitionen in die Digitalisierung auszahlen

 

Mehr als ein Drittel aller Investitionen in die Digitalisierung haben bereits zu messbaren Verbesserungen geführt. Das behauptet eine aktuelle Umfrage von Fujitsu, über die unter anderem Anja Schmoll-Trautmann auf zdnet.de berichtet. Als Schlüsselfaktoren für den Erfolg nennt die Umfrage qualifizierte Mitarbeiter, eine geeignete Führungskultur, effiziente Prozesse sowie die Zusammenarbeit mit Partnern. 89 Prozent der Umfrageteilnehmer planen, testen oder implementieren aktuell digitale Lösungen mit Technologien. Mehr ls ein Drittel dieser Unternehmen habe von den Investitionen in die digitale Transformation bereits profitiert. 46 Prozent der Teilnehmer berichten vor allem von einer Belebung des Geschäfts durch die Digitalisierung. 44 Prozent sehen ein signifikant besseres Kundenverhältnis als wichtigstes Ergebnis, 36 Prozent wettbewerbsfähigere Produkte. Weitere häufig aufgeführte Vorteile sind eine höhere Effizienz, bessere Geschäftsmodelle und optimierte Prozesse. An der Fujitsu Global Digital Transformation Survey haben sich im Februar 2017 insgesamt mehr als 1.600 Führungskräfte aus 15 Ländern beteiligt, davon 103 aus Deutschland.

 

 

Was Mitarbeitende von der Digitalisierung zu erwarten haben

 

Auf pressesprecher.com fragt Lutz Zimmermann, Geschäftsführer einer Corporate Publishing Agentur: „Digitale Transformation: What’s in for me?“ Das interne Storytelling stehe vor der Herkulesaufgabe den eigenen Mitarbeitenden die Vorzüge der digitalen Zukunft zu vermitteln. Dafür genüge es nicht alleine das Bewusstsein für die Unternehmens-Chancen und die Kundenvorteile zu schärfen. „Die Sorge vor Jobverlust und nicht zu bewältigender Veränderung lähmt die Menschen“, so seine Bobachtung. Geforderte kulturelle Veränderungen hinkten erfahrungsgemäß aber immer dem operativen Change hinterher. Dies gelte umso mehr, wenn sich der Vorstand seine Mails ausgedruckt vorlegen lässt oder wenn er plötzlich eine Fehlerkultur propagiert, obwohl er selbst noch niemals einen Fehler zugegeben hat. Es reiche nicht, wenn die Antworten auf besorgte Fragen nach der Zukunft lauteten: „modernes Arbeitsumfeld“, „spannende Aufgaben“ oder „dynamische Unternehmenskultur“. Die Storyline der internen Kommunikation müsse zudem den Mitarbeiter-Profit etwa aus HR-Perspektive thematisieren. Flexible Arbeitszeiten, digitale Home-Arbeitsplätze und die Integration von Teilzeit-Arbeitskräften sind da nur erste Ansätze zur Erklärung der Digitalisierung.