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Aktuelles.

23.06.2017
BRANCHENMELDUNGEN JUNI 2017.

Bedrohungen Datenverfall und Sicherheitslücken

Christoph Krelle behandelt in den Lübecker Nachrichten die Schattenseiten des digitalen Wandels. Zwar habe eine SAP-Studie ergeben, dass das Gelingen des digitalen Wandels vor allem vom Stil der Geschäftsführung abhängt.

Doch alle Veränderungen digitaler Geschäftsprozesse verfolgen dennoch vor allem das Ziel die Rendite zu erhöhen. Für die Studie wurden mehr als 4.100 Führungskräfte und Mitarbeiter verschiedener Branchen in 21 Ländern befragt. Aktuell befassen sich demnach weltweit nur 16 Prozent aller Unternehmen mit der digitalen Transformation. Deutschland liegt dabei mit 41 Prozent der Unternehmen weit über dem Mittel. An weiteren Schattenseiten des digitalen Wandels wird genannt, dass Papier noch immer weit länger haltbar ist als alle derzeitigen digitalen Medien. Auch sei die Cybersicherheit oft nicht gegeben.

Investitionsbereitschaft für Digital Change steigt

Fast 90% der Unternehmen weltweit und sogar 92% in Deutschland halten ihre finanziellen Mittel für die digitale Transformation für „angemessen“ oder „förderlich“. Das ergibt die aktuelle Digital-Change-Studie des Software-Hauses IFS (vgl. den Beitrag auf computerwelt.at). Als Top-Drei-Investitionsgebiete nannten die Studienteilnehmer weltweit das Internet of Things, ERP sowie Big Data & Analytics. Insgesamt wurden 750 Entscheider in 16 Ländern befragt. Demgegenüber fühlen sich 34% der Unternehmen wegen des Mangels an qualifiziertem Personal „etwas“ oder „völlig“ unvorbereitet, den digitalen Wandel erfolgreich umzusetzen. Den größten Personalmangel sehen die Unternehmen auf den Gebieten Business Intelligence (40%), Cyber Security (39%), Künstliche Intelligenz und Robotik (30%), Big Data & Analytics (24%) sowie Cloud Computing (21%). Rund ein Drittel der Unternehmen sieht sich selbst auf den beiden höchsten Stufen einer digitalen Reife-Skala.HR soll „homo transformandi“ formen

Stephan Grabmeier, Chief Innovation Evangelist der Haufe-umantis AG, hat am 20. Juni 2017 auf humaresourcesmanager.de über neue Anforderungen an HR im Rahmen des digitalen Wandels geschrieben. Als Voraussetzung nennt er, dass die drei Dimensionen Mitarbeiter, Organisation und Technologie effektiv zusammenspielen. Für die Frage, wie dies umgesetzt werden soll, gebe es jedoch keine allgemein gültige Formel. Die Mitarbeitenden selber müssten die Veränderung umsetzen und gestalten, doch das könne nur in der passenden Kultur und mit den richtigen Technologien gelingen. Daher müsse HR „raus aus der Zurückhaltung und rein in die Verantwortung“, auf Augenhöhe mit dem Management Um nicht von der Digitalisierung getrieben zu werden, die auch ins Personalwesen Einzug hält, müsse HR proaktiver Gestalter und Impulsgeber des Wandels werden. Er fordert von HR den selbstbestimmten und wandelbaren Menschen zu finden und auch zu formen, der als homo transformandi“ neue Technologien und Instrumente versteht, annimmt und nutzt.

Wahrlich, täglich erneuere dich!

Jörg Hattenbach, Berater bei Rödl & Partner, zieht auf huffingtonpost.de Konfuzius heran, um zu verdeutlichen wie wichtig das Thema Digitale Transformation ist. Häufig stellten Teilnehmende seiner Veranstaltungen die relevante Frage nach Benchmarks, berichtet er. Demgegenüber hält er es für noch wichtiger zu erkennen, dass die Veränderung gelebt und regelmäßig umgesetzt werden muss. Mit Konfuzius gesprochen: „Wahrlich, täglich erneuere dich." Unternehmer dürften sich nicht ausruhen auf alten Tugenden, Kompetenzen und Vorgehensweisen, sondern vielmehr davon ausgehend die Ausrichtung des Unternehmens strategisch schrittweise erneuern. Bei diesem „langen Weg mit Schweiß und Tränen“ seien Druck und Reibung unvermeidbar.

Konfuzius wurde nach dem Wesen des Edlen gefragt und antwortete: ‚Erst handeln und dann mit seinen Worten sich danach richten`.

Entsprechend müsse jedes Unternehmen seine eigenen Prinzipien erst selbst praktisch zur Ausführung bringen, bevor es sie lehrhaft entwickelt. An Basistugenden zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierung nennt er allen voran die Ausrichtung auf den Kunden und das Schaffen von Mehrwert bei Produkt und Dienstleistung.