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Aktuelles.

21.07.2017
DEFIZITE BEI DER DIGITALISIERUNG IN DER PERSONALARBEIT.

Die Leuphana Universität Lüneburg hat eine Studie vorgelegt, die erhebliche Defizite in der Vorbereitung und Umsetzung des digitalen Wandels im Human Resource Management (HRM) aufdeckt. Demnach sind Personalabteilungen häufig unzureichend auf die Zukunft vorbereitet. Zudem würden Mitarbeitende nicht genügend geschult.

Digitale Technologien verändern die Arbeitswelt grundlegend. Der digitale Wandel im Personalbereich betrifft nicht nur Bewerbungen, die zunehmend online abgewickelt werden.  Vielmehr hält die Studie fest: Damit Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung erfolgreich am Markt bestehen können, müssen sie Unternehmens- und Führungskultur, Mitarbeiterkompetenzen sowie Arbeitsumgebung und Organisationsstruktur an die neuen Herausforderungen anpassen.

Ein Team von Wissenschaftlern unter Führung der Leuphana Universität Lüneburg hat untersucht, welche Bereiche im Personalwesen bereits digitalisiert sind, welche Entwicklung in den kommenden fünf Jahren zu erwarten ist sowie welche Chancen und Vorbehalte bestehen. Dabei wurde deutlich, dass es in überraschend vielen Unternehmen zahlreiche Defizite auf diesem wichtigen Gebiet gibt.

Befragt wurden bundesweit 98 Führungskräfte und HR-Manager befragt, die im Schnitt Verantwortung für 200 Mitarbeiter tragen. Die Befragten arbeiten mehrheitlich in Unternehmen des Dienstleistungsgewerbes (32%), der Industrie (24%) oder des Einzelhandels (8%). Die befragten Führungskräfte erwarten in den kommenden Jahren für nahezu alle Bereiche des Human Resources Managements (HRM), dass die Digitalisierung deutlich an Fahrt aufnimmt.

Fast die Hälfte der Personalabteilungen verfügt aber nicht über die notwendigen Kompetenzen, um diese Entwicklung erfolgreich voranzutreiben. Vorbereitung und Umsetzung des digitalen Wandels lassen noch deutlich zu wünschen übrig: Fast 80 Prozent der Mitarbeiter in den Personalabteilungen, die nicht über die notwendigen digitalen Kompetenzen verfügen, erhalten keine entsprechenden Weiterbildungsangebote. 

Die Studie wurde gemeinsam vom Forschungszentrum Digitale Transformation der Leuphana Universität Lüneburg, Prof. Dr. Jürgen Deller, der TOPOS Personalberatung, Dr. Bernd Althusmann, und Dr. Exler & Dr. Kuptsch, Team für innovatives Personalmanagement, Dr. Constanze Kuptsch, durchgeführt.