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Aktuelles.

28.08.2017
BRANCHENMELDUNGEN AUGUST 2017.

Weiterbildung als Basis der Digitalisierung

Deutsche Arbeitnehmende fühlen sich unzureichend auf die Digitalisierung vorbereitet, so das Ergebnis einer im Juli durchgeführten Umfrage von Open Text, einem Anbieter von Enterprise Information Management (EIM). Darüber berichtet it-zoom.de unter der Überschrift „Schattenseite der Digitalisierung“.

Demnach wünsche sich ein großer Teil der Beschäftigten mehr Unterstützung von seinen Arbeitgebern. 45 Prozent sind der Meinung, dass Arbeitgeber ihre Ausbildungspflichten im Hinblick auf die Digitalisierung vernachlässigen. Zudem wünschen sich 40 Prozent aller Befragten, stärker in technologische Entscheidungen einbezogen zu werden. Neuerungen in digitalen Prozessen sollten klar kommuniziert werden. 22 Prozent aller Befragten fürchten um ihren Job, da sie sich den steigenden Ansprüchen nicht gewachsen sehen. So genannte Millennials (hier 18 bis 34 Jahre) blickten jedoch weit positiver in die Zukunft und stünden der digitalen Transformation völlig unbekümmert gegenüber, heißt es weiter. Die Studie folgert daraus, dass Weiterbildung eine unverzichtbare als Basis der Digitalisierung darstelle.

Fehlender Kulturwandel blockiert Digitalisierung

Jeder dritte Entscheider betrachtet das Verhalten der Mitarbeiter und die eigene Firmenkultur als größte Hürde in der digitalen Transformation. Das dokumentiert die McKinsey-Studie "Culture for a digital age". Insgesamt wurden gut 2.100 Entscheider befragt. Darüber berichtet Christiane Pütter auf cio.de. Demnach stellen mangelndes digitales Denken, Silo-Strukturen und wenig Risikobereitschaft die größten Hindernisse für die digitale Transformation dar. Insbesondere in Hinblick auf die Firmenkultur appellieren die Berater an die Unternehmens-Entscheider, dafür Metriken zu entwickeln und anzuwenden. Ein externer Coach für agile Methoden könne helfen, kulturelle Aspekte bewusst anzugehen, statt zu erwarten, dass sie sich automatisch veränderten. Auch das Aufbrechen von Silos und die Einführung einer positiven Fehlerkultur stellt McKinsey in den Zusammenhang der Unternehmenskultur. Ein Kulturwandel gehe stets langsamer und komplexer vor sich als ein technologischer Change. Daher sei es umso wichtiger, diesen aktiv zu betreiben. Als Lösungsansatz für firmeninternen Austausch wird die Rotation für Manager-Positionen angeführt.

Digitalisierung: Chemische Reaktion, die Energie freisetzt

Auf ip-insider.de vergleicht Thomas Denk, Geschäftsführer von Deliberate, die Digitalisierung mit einer chemischen Reaktion, die jede Menge Energie freisetzt. Konsequent betrieben würden sich digital gespeiste Geschäftsmodelle fast von selbst entwickeln. Als Beispiele dafür führt er „Car-Sharing“- und „Connected-Car“-Angebote in der Automobilindustrie an. Daran lasse sich gut die stufenweise Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zwischen Daten und Produkt darstellen. Stufe eins steht noch für das angestammte Geschäftsmodell. Auf Stufe zwei erweitere das Unternehmen die eigenen Dienste und Produkte um die Services anderer Anbieter. Je mehr es über den Tellerrand bisheriger Geschäftsmodelle hinaus denke, desto mehr neue Marktchancen werde es „fast an jeder Assoziationsecke“ entdecken. Auf Stufe drei würden sich damit Geschäftsmodelle anbieten, die zwar aber vom Kernthema inspiriert seien, aber kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Wertschöpfungsansatz zu tun hätten. Weitere Beispiele liefert auch sein Blog-Beitrag „Wandel mit weltgeschichtlicher Dimension“.