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Aktuelles.

20.01.2018
BRANCHENMELDUNGEN JANUAR 2018.

McKinsey bemängelt verschenkte Potenziale

Deutschland verschenkt jährlich ein Potenzial von rund 500 Milliarden Euro bei der Digitalisierung. Zu diesem Schluss kommt die neue Studie „Digital Europe“ des McKinsey Global Institutes (MGI). Darüber berichtet die Stadtzeitung Augsburg am 19. Januar 2018. Würde Deutschland sein Potenzial optimal nutzen, könnte das Bruttoinlandsprodukt bis 2025 zusätzlich um einen Prozentpunkt pro Jahr wachsen. Die Digitalwirtschaft macht der Studie zufolge aktuell lediglich 5,4 Prozent der deutschen Gesamtwirtschaft aus - im europäischen Vergleich belegt die Bundesrepublik damit einen der hintersten Plätze. Hauptmanko in Deutschland ist demnach der Mangel an schnellem Internet und an Experten in kleinen und mittelständischen Firmen. Forderungen an Unternehmer lauten, Digitalisierung gezielt zu priorisieren und Prozesse anzupassen sowie Mitarbeitende zu schulen, die Forderung an die Regierung lautet, die regulatorischen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. 

Konkretes Handeln auf Basis digitaler Visionen stärken

Fünf Ziele prägen maßgeblich die digitale Agenda deutscher Unternehmen. Das hat die Studie "Digitale Agenda 2020" des end-to-end IT-Dienstleisters DXC Technology ergeben. Die fünf Top-Ziele sind digitale Sicherheit, Automation, Daten-Analyse, neue digitale Geschäftsmodelle und der Aufbau digitaler Plattformen für deren Support. Für knapp 60 Prozent der 300 branchenübergreifend in Deutschland befragten Manager zählt die Zusammenarbeit von Mitarbeitenden über klassische Abteilungsgrenzen hinweg zu den größten Herausforderungen der digitalen Transformation. Die Unternehmen berichteten von Schwächen, digitale Visionen in ganz konkretes Handeln umzusetzen. Um Hürden zu nehmen, die infolge klassischer Unternehmensstrukturen bestehen, böten sich spezialisierte Task Forces an, die sich auf schnelles Prototyping konzentrierten, so die Studienautoren.

Plattformstrategien für gesteigerten Informationsaustausch

Kunden und ihre Bedürfnisse stehen nach wie vor zu selten im Zentrum von Geschäftsmodellen. Darauf hat Patrick Franke, Geschäftsführer von NXTGN Solutions, auf industry-of-things.de hingewiesen. Für das Jahr 2018 sieht der Autor vor allem ein exponentielles Wachstum der Rechenleistung voraus. Dies werde datenbasierte Kundenzentrierung vereinfachen. Mobile Suchanfragen überträfen bereits die am Desktop ausgeführten; virtual und augmented Reality prägten auch die Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden im zunehmenden Maße. Zudem dienten bedeutende Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) als Motor der Automatisierung. Je mehr Daten ein KI-System zur Verfügung habe, desto präziser und schneller könne das System lernen und Befehle ausführen. Als größte Herausforderung für Unternehmen im Jahr 2018 bezeichnet er die Bildung eigener Plattformstrategien.

RFH Köln lehrt Digital Transformation Management

Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) bietet den neuen Zertifikatsstudiengang „Digital Transformation Management M.A.“ an. Das hat Beate Czikowsky von der Hochschulkommunikation über den Informationsdienst Wissenschaft online mitgeteilt. Der Studiengang verbindet Technik, smarte Managementstrategien, Philosophie, Soziologie, Kommunikation und Psychologie mit der praktischen Anwendung. Er bietet zwei aufeinander aufbauende Zertifikate an, für die es keine Zulassungsvoraussetzungen gibt. Für den abschließenden Master ist jedoch ein Bachelorabschluss nötig. Die Zertifikatsstudiengänge sind geeignet für Berufstätige und Studierende, die ihre Karriere akademisch weiterentwickeln möchten. Weitere Informationen unter www.dual.rfh-koeln.de.