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Aktuelles.

27.08.2018
BRANCHENMELDUNGEN AUGUST 2018.

Digitalisierungs-Risiken minimieren

Ralf Haberich gibt auf techtag.de Tipps, wie CEOs die „Transformationsfalle“ vermeiden. Er schickt voraus, obwohl die Digitalisierung „schon fast ein alter Hut“ sei, hinkten dennoch viele Unternehmen hinterher. Anschließend stellt er sieben typische Fehler vor, die zu umgehen seien: Fehlendes Customer Engagement im Sinne von fehlender Kenntnis oder mangelnden Kümmerns, das Verharren in alten Verhaltensweisen anstatt einen agilen Pan aufzusetzen, das Vernachlässigen des Change Managements über alle Bereiche hinweg, eine fehlende Fokussierung auf Teilschritte, eine mangelnde Kostenkontrolle, ehe erste Einsparungen generiert werden, ein Unterschätzen des Fachkräftemangels (fehlende Attraktivität für neue Mitarbeitende) und eine zu große Trägheit: „Die Schnellen fressen die Langsamen“. Nur wenn CEOs Risiken eingingen, könnten sie von der Digitalisierung profitieren.

Verbreitete IT-Scheiternsängste in Großunternehmen

Unternehmen in Deutschland, Franreich, Großbritannien und den USA laufen Gefahr ihre durchschnittlich geplanten Ausgaben für IT-Projekte von 28 Millionen US-Dollar in den kommenden zwölf Monaten zu verschwenden. Das ergibt der CIO Survey Report 2018 von Couchbase unter 450 IT-Entscheidern in Organisationen mit 1.000 Mitarbeitenden oder mehr, über den all-about-security.de berichtet. Demnach fokussierten sich viele Organisationen auf die falschen Digitalisierungsprojekte. Mehr als die Hälfte der Organisationen sind der Meinung, eine Fixierung auf digitale Transformation erhöhe die Gefahr für kostspielige Projekte. Gleichzeitig halten 86 Prozent die kommenden zwölf Monate für einen kritischen Zeitraum für ihr Unternehmen. Während die IT mehrheitlich als Hauptantriebsfaktor der digitalen Transformation gilt (76 Prozent), haben bereits 88 Prozent der Organisationen das Scheitern oder teilweise Scheitern eines digitalen Projekts erlebt. 95 Prozent der Befragten befürchten sogar, die digitale Transformation könne als eine unüberwindliche Aufgabe empfunden werden.

Plädoyer für künstliche Intelligenz

Michaela Peisger, CFO bei KPMG Deutschland, wirbt auf manager-magazin.de für eine positive Einstellung zu künstlicher Intelligenz (KI) und ruft zugleich dazu auf, sich keine Angst machen zu lassen. Dass die Zukunftstechnologie als Vernichterin von Millionen von Arbeitsplätzen gelte, fuße auf dürftigen Annahmen. KI soll einem Papier der Bundesregierung zufolgeDeutschland zu einem attraktiveren Forschungsstandort machen, neue Wertschöpfungspotenziale erschließen und den Menschen die Arbeit erleichtern. Gegenüber anderslautenden Prognosen glaubt sie nicht daran, dass Menschen durch Maschinen ersetzt würden. Vielmehr stehe der Mensch im Mittelpunkt. Die vorwiegend sehr komplexen Unternehmensprozesse könnten absehbar nicht von KI übernommen werden. Roboter und Maschinen könnten uns künftig vor allem diejenige Arbeit abnehmen, auf die wir nur allzu gerne verzichteten. Dadurch könnten wir uns auf die Fähigkeiten konzentrieren, in denen Menschen besonders gut sind - Kreativität, Intuition und zwischenmenschliche Interaktion.

Die digitale Qualifikation für die Personalplanung

Die Job-Metasuchmaschine Cesar hat für eine neue Website dq-index.de das Konzept der „digitalen Qualifikation“ neu entwickelt. Hintergrund sind Erkenntnisse aus deutschlandweiten Stellenanzeigen, die verdeutlichen, welche konkreten digitalen Kompetenzen gefragt sind und wie sich diese Nachfrage entwickelt. Darüber berichtet it-zoom.de. Der neu entwickelte Digitalquotient (DQ) ergibt sich aus verschiedenen Aspekten wie Berufstyp, Branche, Unternehmensgröße, Region, Stadt, Studium, Ausbildungs-Voraussetzungen und Software-Skills und soll künftig den Intelligenzquotienten (IQ) ergänzen. Laut Cesar zeigt sich in den Stellenanzeigen einerseits, dass vermehrt Expertinnen und Experten mit Führungsqualifikationen gefragt sind, die Mitarbeitende anleiten sollen. Andererseits würde verstärkt die Expertise im Bereich Weiterbildung nachgefragt, welche die Beschäftigten für den digitalen Wandel vorbereiten und qualifizieren soll. Viele der nötigen Qualifikationen hätten bislang keinen Eingang in die regulären Ausbildungen und Lehrpläne gefunden.