2014 // Februar.
26.02.2014
DIE KUNST DES REGELN-BRECHENS.
Regeln haben etwas Ordnendes und Vorschreibendes. Das hat für den Alltag Vorteile, kann aber für den Alltag des Managers auch zur Falle werden, wie der Unternehmer und Berater
Lars Vollmer ausführt.
Regeln haben etwas Ordnendes und Vorschreibendes. Das hat für den Alltag Vorteile, kann aber für den Alltag des Managers auch zur Falle werden, wie der Unternehmer und Berater
Lars Vollmer ausführt.

Auf
huffingtonpost.de hat er einen Beitrag unter demselben Titel wie sein neues Buch gepostet: „Wrong Turn: Warum Führungskräfte in komplexen Situationen versagen“. Darin hebt er hervor, dass Regeln Wenn-dann-Beziehungen betonieren und kaum Spielraum für echte Entscheidungen lassen.
Er illustriert seine These mit einem Beispiel aus der Fußball-Bundesliga im Jahr 2012, als ein Spieler nach einem Traumtor zum 2:2-Ausgleich sich das Trikot vom Leib reißt und auf den Zaun zum Fanblock klettert. Der Schiedsrichter legte die Regeln korrekt aus und zeigte für die Aktionen zweimal Gelb gleich Gelb-Rot, obwohl keine Unsportlichkeit erfolgte.
Die Argumentationskette von Lars Vollmer lautet: Regeln betonieren Wenn-dann-Beziehungen. Das Wenn-dann-Prinzip kennt nur den Weg der geradlinigen Exekution. Wer sich nur nach vorgegebenen Prozessen, Plänen, Checklisten, Richtlinien, und Verordnungen richtet, entscheidet nicht selber und wird damit nur zum Vollstrecker von Regelwerken.

Lars Vollmer überzeichnet ein deterministisches und mechanistisches Denken, das eindeutige Ergebnisse erwartet, und vergleicht es mit Kugelbahnen und ihrer Akustik „Klick-klack“: Oben kommt die Kugel rein, unten kommt sie wieder raus. Gegenüber diesen so genannten „lauten Modelle“, die für ihn über das dauernde „Klick-klack“ zum Crash führen, plädiert er für „stumme Modelle“, die in komplexen Situationen das eigene Denken fördern.
Der Beitrag und das Buch von Lars Vollmer behandeln ausdrücklich das Versagen von Managern in komplexen Situationen. Das heißt, es geht hier nicht um die einfache Entscheidung, etwas zu tun oder es zu lassen, sondern um Fälle, wo wir zwischen verschiedenen Vorgehensweisen oder zwischen mehreren Alternativen zu wählen haben. Diese Fälle sind speziell in der IT-Entwicklung häufig gegeben, wobei verschiedene Modelle und Organisationshandbücher bestehen (Wasserfall versus Agilität). Das heißt, der Verantwortliche kann aus einem reichen Erfahrungsschatz heraus entscheiden, mache ich es so wie schon einmal oder gehe ich gänzlich einen neuen Weg?
Manager müssen vorgegebene Regeln nicht ausnahmslos glauben und anwenden. Genau das macht ihre Stärke und Entscheidungskompetenz aus, vor allem im agilen Umfeld, wo wie bei FORTIS die Eigenverantwortung der Business Teams sehr weit geht. Kommen wir jedoch mit bewährten Modellen an die Grenze der Anwendbarkeit, dann sind Regeln zu brechen. Leider gibt es keine Regel dafür, wann mit Regeln zu brechen ist. Doch kreative Köpfe und Erneuerer zeichnen sich genau dadurch aus zu erkennen, wann es mit dem bisherigen Werkzeugkasten nicht weiter geht.
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10.02.2014
FORTIS WIEDERUM EIN „GREAT PLACE TO WORK” .
FORTIS zählt wie im Vorjahr zu den 50 besten Arbeitgebern der deutschen IT-Branche und damit auch zu den besten in der Größenordnung 50 bis 100 Mitarbeiter. Das hat die diesjährige Benchmark-Studie des bundesweiten Great Place to Work®-Wettbewerbs „
Beste Arbeitgeber in der ITK 2014“ ergeben.
FORTIS zählt wie im Vorjahr zu den 50 besten Arbeitgebern der deutschen IT-Branche und damit auch zu den besten in der Größenordnung 50 bis 100 Mitarbeiter. Das hat die diesjährige Benchmark-Studie des bundesweiten Great Place to Work®-Wettbewerbs „
Beste Arbeitgeber in der ITK 2014“ ergeben.

Das
Great Place to Work®-Institut Deutschland hat die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Bitkom und der Fachzeitschrift
Computerwoche veröffentlicht. Ausgezeichnet wurden IT-Unternehmen, die aus Sicht ihrer Beschäftigten eine besonders vertrauenswürdige, wertschätzende und attraktive Arbeitsplatzkultur haben.
Bewertungsgrundlage war eine anonyme Befragung der Mitarbeiter zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen, Identifikation, Teamgeist, berufliche Entwicklung, Vergütung, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance. Zudem wurde die Qualität der Personal- und Führungsarbeit im Unternehmen bewertet.
„Die Auszeichnung steht für ein glaubwürdiges Management, das respektvoll und fair mit den Mitarbeitern zusammenarbeitet, für eine hohe Identifikation der Beschäftigten mit ihrem Unternehmen und für einen starken Teamgeist“, sagte Andreas Schubert, Geschäftsführer beim deutschen Great Place to Work®- Institut in Köln.

Hubertus Bergmann, Geschäftsführer der FORTIS IT-Services GmbH, betonte angesichts der neuerlichen Auszeichnung, dass die Mitarbeiter das Wichtigste im Unternehmen sind: „Unsere Mitarbeiter haben den Kontakt zum Kunden, sie entwickeln die gewünschten Lösungen und treffen dazu die wesentlichen Entscheidungen. Dass sie FORTIS in der Umfrage so positiv bewertet haben, ist Bestätigung und Ansporn für den weiteren Transformationsprozess zum agilen Unternehmen!“
Insgesamt nahmen 132 Unternehmen aus der ITK-Branche und IT- Abteilungen branchenfremder Unternehmen in fünf verschiedenen Größenklassen an der aktuellen Benchmark-Untersuchung zur Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur teil und stellten sich einer unabhängigen Prüfung durch das Great Place to Work® Institut. Der Arbeitgeberwettbewerb „Beste Arbeitgeber in der ITK 2014“ fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.
Teilnehmende Unternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern, die sich erfolgreich auf der Liste „Beste Arbeitgeber in der ITK 2014“ platzieren konnten, sind automatisch auch für die branchenübergreifenden Great Place to Work®-Wettbewerbe „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2014“ und „Europas Beste Arbeitgeber 2014“ qualifiziert, deren Preisträger am 11. März 2014 in Berlin bzw. im Juni in Rom ausgezeichnet werden. Für den Folgewettbewerb „Beste Arbeitgeber in der ITK 2015“ können sich interessierte Unternehmen ab sofort
bei Great Place to Work® anmelden.
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06.02.2014
BRANCHEN-MELDUNGEN JANUAR 2014.
Smartphones als Schnittstelle. Mobile IT und das Internet der Dinge werden in diesem Jahr Hauptrollen in den Geschäftsentwicklungen spielen. Das sagen laut techchannel.de die Analysten der beiden Londoner Marktforscher Ovum und Frost&Sullivan voraus. Laut Frost&Sullivan werden in diesem Jahr drei von vier europäischen Mobile Network Operaters „machine to machine communication“ (M2M) anbieten. Ebenfalls als wachsendes Geschäftsfeld machen sie das Thema Analytics aus, zur visuellen Aufbereitung der Erkenntnisse aus Big Data. Für die Unternehmen dagegen gilt laut Ovum-Analysten „Mobile first“. Demnach würden Smartphones zur Schnittstelle zwischen Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Neben dem Trend BYOD („Bring your own device“) sehen sie CYOD für „Choose your own device”, wonach Unternehmen Geräte nach Wahl zur Verfügung stellen, die auch privat genutzt werden dürfen. Dies umschreibt das Kürzel COPE („corporate-owned, personally enabled“). Welche Strategie auch umgesetzt werden soll: Unternehmen benötigen Policies und Mobility-Programme, die Zugriffsrechte festlegen und Mitarbeitern von jedem Ort und jedem Gerät aus die Arbeit ermöglichen.
Smartphones als Schnittstelle. Mobile IT und das Internet der Dinge werden in diesem Jahr Hauptrollen in den Geschäftsentwicklungen spielen. Das sagen laut techchannel.de die Analysten der beiden Londoner Marktforscher Ovum und Frost&Sullivan voraus. Laut Frost&Sullivan werden in diesem Jahr drei von vier europäischen Mobile Network Operaters „machine to machine communication“ (M2M) anbieten. Ebenfalls als wachsendes Geschäftsfeld machen sie das Thema Analytics aus, zur visuellen Aufbereitung der Erkenntnisse aus Big Data. Für die Unternehmen dagegen gilt laut Ovum-Analysten „Mobile first“. Demnach würden Smartphones zur Schnittstelle zwischen Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Neben dem Trend BYOD („Bring your own device“) sehen sie CYOD für „Choose your own device”, wonach Unternehmen Geräte nach Wahl zur Verfügung stellen, die auch privat genutzt werden dürfen. Dies umschreibt das Kürzel COPE („corporate-owned, personally enabled“). Welche Strategie auch umgesetzt werden soll: Unternehmen benötigen Policies und Mobility-Programme, die Zugriffsrechte festlegen und Mitarbeitern von jedem Ort und jedem Gerät aus die Arbeit ermöglichen.

http://www.tecchannel.de/kommunikation/extra/2050796/wichtige_mobile_trends_fuer_2014/, 16.01.2014, Wichtige Mobile-Trends für 2014
Ausblick auf Produktneuheiten beim MWC
Der diesjährige
Mobile World Congress, kurz MWC, findet vom 24. bis zum 27. Februar in Barcelona statt und gilt noch vor CES, Computex und IFA als wichtigste Branchenmesse des Jahres. Traditionell werden dort aktuelle Technologien und die innovativsten Produkte aus dem Bereich der Smartphones und Tablets vorgestellt. In Barcelona wird voraussichtlich Samsung sein
Galaxy S5 präsentieren, Nokia sein Lowend-Modell
Normandy, erstmals auf Android-Basis, sowie LG das Oberklasse-„Phablet“
LG G Pro 2 und Sony sein neues Flaggschiff
Xperia Z2. Weiterhin werden neue Lumia-Modelle erwartet wie das
1820 (das mutmaßlich neue Topmodell) und das
2020 (angeblich ein 8-Zoll-Tablet).
techstage.de, 21.04.2014: Erste Highlight-Prognose: Was bringt der MWC 2014?
http://www.techstage.de/news/Erste-Highlight-Prognose-Was-bringt-der-MWC-2014-2092692.html

Die Unternehmensberatung Kienbaum führt derzeit eine Studie über Agilität in Unternehmen durch und sucht dafür weitere Teilnehmer. Unter dem Titel „Change Studie 2014. Agil sein in unsicheren Zeiten“ untersucht sie die aktuellen Herausforderungen der Märkte und das Vorgehen der Unternehmen, um auf entsprechende Änderungen zu reagieren. Die Fähigkeit im Change Management Agilität zu beweisen, wird dabei als eine der aktuell und auch künftig größten Herausforderungen benannt. Interessierte Unternehmens-Vertreter können sich online bis Ende Februar an der
Kienbaum Change Studie 2014 beteiligen und die Ergebnisse anfordern. Alle Angaben werden vertraulich und anonym behandelt.
haufe.de, 31.01.2014: Wie agil ist Ihr Unternehmen?
http://www.haufe.de/personal/hr-management/kienbaum-studie-wie-agil-ist-ihr-unternehmen_80_219352.html
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